Medienecho

  • 18. Dezember 2015

    Spiegel Online berichtet über die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die von den Vertretern der EU-Staaten beschlossen wurde. Die Sanktionen gelten nun bis zum 31. Juli 2016 und sollen aufgehoben werden, wenn die Vereinbarungen des Minsker Abkommens komplett erfüllt sind. Über die Verlängerung der Sanktionen zeigte sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft enttäuscht. Man habe sich „deutlich mehr Mut gewünscht, auf Russland zuzugehen“, nachdem die russische Regierung in den vergangenen Monaten Signale der Deeskalation ausgesandt habe, so Eckhard Cordes.

  • 15. Dezember 2015

    Nach 19 Verhandlungsjahren ist Kasachstan Ende 2015 der WTO beigetreten. Die russische Ausgabe der Deutschen Welle fragte einige Experten zu möglichen Auswirkungen. Die WTO Zölle sind in vielen Bereichen niedriger als in der EAWU, so dass in Russland nun nachgedacht wird die heimischen Produzenten zu schützen. Eine Zunahme der Bürokratisierung wird erwartet. Angesichts der Perspektive eines Beitritts von Belarus zur WTO erwartet der scheidende Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner eine Diskussion über die Absenkung der EAWU Zölle auf das Niveau der WTO.

  • 11. Dezember 2015

    Das „Handelsblatt“ zeichnete Wladimir Putin mit dem Titel „Politiker-Comeback des Jahres 2015“ aus. Aus diesem Anlass verfasste der scheidende Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes einen Gastbeitrag. Er kritisiert darin eine jahrzehntelange „westliche Fehlwahrnehmung“ und Missachtung Russlands, die in der Aussage des amerikanischen Präsidenten Obama gipfelte: Russland sei eine Regionalmacht. Dieses Bild beginne sich nun zu wandeln.

  • 4. Dezember 2015

    Die russische Ausgabe der Deutschen Welle sprach mit dem ehemaligen Chef des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft über die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation. Die Ursachen für das wirtschaftlich schwache Jahr sieht Dr. Mangold nicht in den Sanktionen des Westens, sondern in der Rezession der russischen Wirtschaft, die 2015 um etwa 4,5 Prozent schrumpfen dürfte. Seiner Meinung nach hat die russische Führung die Periode hoher Ölpreise nicht ausreichend genutzt, um die Modernisierung voranzutreiben.

  • 3. Dezember 2015

    Russland.ru nimmt die Vorstellung der Ergebnisse einer von der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer durchgeführten Umfrage unter deutschen Unternehmen zum Anlass, um über die aktuelle Lage zu berichten. Zwar sähen die meisten deutschen Unternehmen auf dem russischen Markt Perspektiven, 2/3 der Unternehmensvertreter fühlten sich jedoch von Sanktionen betroffen. Dieser Anteil sei von 38 Prozent im August 2015 rapide gestiegen.

  • 2. Dezember 2015

    Franziska Augstein befasst sich mit dem Stand der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland, insbesondere mit der Frage der Sanktionen. Stellvertretend für die Sorgen der deutschen Wirtschaftsvertreter zitiert Augstein Eckhard Cordes, der bei einer Fachtagung der Evangelischen Akademie Tutzing sagte, dass es nicht im Sinne europäischer Sicherheitsinteressen sei „Russland wirtschaftlich an die Wand zu drücken“. Über den Sinn und die Auswirkungen der Sanktionen wurde auch am 26. November bei einer Tagung der Friedrich-Naumann und der Gaidar-Stiftung diskutiert.

  • 25. November 2015

    Eduard Steiner sieht trotz der Annäherung zwischen Russland und dem Westen nach den Terroranschlägen von Paris kein Ende der Sanktionen, plädiert aber für eine pragmatische Vorgehensweise. Zwar sei der Westen formal im Recht, denn das Abkommen von Minsk sei bisher von Russland nicht konsequent umgesetzt worden, doch auch Kiew mache bei der Umsetzung keine gute Figur. Die Folgen für die deutsche Wirtschaft seien zwar überschaubar, manche Branchen und Formen leiden aber sehr wohl unter dem Sanktionsregime.

  • 11. November 2015

    Die dpa informiert über die Wahl von Wolfgang Büchele zum neuen Vorsitzenden des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Der Linde Chef löst zum 1. Januar Eckhard Cordes ab, der fünf Jahre an der Spitze des Verbandes stand. Büchele wird mit den Worten zitiert: „Wir müssen neues Vertrauen aufbauen und die Partnerschaft mit Russland zurückgewinnen“. Der Ukraine-Konflikt müsse beigelegt und die damit verbundenen Sanktionen abgebaut werden. Büchele werde schnell auf die deutsche, russische sowie weitere Regierungen zugehen.

  • 10. November 2015

    Die SZ berichtete in einem längeren Beitrag vorab über den Wechsel an der Spitze des Ost-Ausschusses. Auf Wolfgang Büchele warte eine „heikle Aufgabe, die Fingerspitzengefühl verlangt“, so die Süddeutsche. Als „Chefdiplomat der Wirtschaft“ und „oberster Interessenvertreter von Industrie und Handel in den Wirtschaftsbeziehungen mit Osteuropa und Russland“ müsse Büchele eine schwierige Balance hinbekommen: „Er muss den Vorgaben der Politik auf Zurückhaltung im Handel mit Russland genüge tun und zugleich erreichen, dass die Türen nicht zugeschlagen werden“.

  • 9. November 2015

    Im Rahmen des Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialog am 9. November in Berlin, zu dem unter anderem der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow angereist war, forderte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes eine Diskussion über einen „Einstieg in den Ausstieg“ aus den Zwangsmaßnahmen gegen Russland. . Russland befinde sich sichtbar auf einem „Weg der Deeskalierung“. Die ersten Sanktionen hatte die EU im Sommer 2014 wegen der Rolle Russlands in der Ukraine-Krise verhängt. „Wir alle brauchen diesen Frieden.

Seiten