Medienecho

  • 13. Februar 2016

    Wedomosti konzentriert sich im Zusammenhang mit dem vom Ost-Ausschuss initiierten Treffen deutscher und russischer Unternehmer mit dem russischen Ministerpräsidenten Dimitrij Medwedjew auf der Münchner Sicherheitskonferenz auf die Chancen zur Lockerung der EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland. So betonte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele einerseits, dass die Lockerung der Sanktionen von EU-Seite eng mit Fortschritten im Friedensprozess in der Ostukraine verbunden sei.

  • 5. Januar 2016

    Die Rheinische Post berichtet über den starken Rückgang des Handels mit Russland und zitiert dazu Statistiken des Ost-Ausschusses. Nach Angaben des Ost-Ausschusses sind die deutschen Ausfuhren gegenüber dem Jahr 2012 um fast die Hälfte zurückgegangen und dürften Ende 2015 bei rund 21 Mrd. Euro liegen. Allein zwischen Januar und Oktober 2015 betrage der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwa 7 Mrd. Euro. Die Gründe für den Einbruch sind die Wirtschaftssanktionen, der geringe Ölpreis und der schwache Rubel.

  • 4. Januar 2016

    Die Junge Welt berichtet über die Übernahme des Vorsitzes im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft durch den CEO der Linde AG, Wolfgang Büchele, ab dem 1. Januar 2016. Nach Ansicht der Zeitung steht die Linde AG der Münchener Sicherheitskonferenz nahe. Der amerikanische Markt sei für das Unternehmen enorm wichtig, da derzeit von den mehr als 17 Mrd. Umsatz 3,7 auf die USA entfielen. Gleichzeitig baue das Unternehmen jedoch auch seine Projekte in Russland stark aus. Diese Chancen könne Büchele nicht vernachlässigen.

  • 28. Dezember 2015

    Eckhard Cordes verlässt nach fünf Jahren im Amt den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Der Süddeutschen Zeitung gab er sein letztes Interview als Vorsitzender. Cordes begründet das Ausscheiden aus dem Amt mit der hohen Arbeitsbelastung und verteidigt seine Kritik am Sanktionsregime gegenüber Russland. Es betonte, dass sich der Ost-Ausschuss für einen „Einstieg in den Ausstieg“ aus den Sanktionen einsetze. Die Sanktionen in ihrer jetzigen Form würden deutschen und europäischen Unternehmen schaden, andere Länder hielten sich dagegen nicht daran.

  • 23. Dezember 2015

    Die Nezavisimaja Gazeta berichtet, dass die deutsche Wirtschaft aufgrund gegenseitiger Sanktionen zwischen Deutschland und Russland von einem Rückgang der Exporte nach Russland von 8,5 Mrd. Euro für 2015 ausgeht. Die Zeitung zitiert Eckhard Cordes, der sich über die Verlängerung der Sanktionen enttäuscht zeigte. Die Nezavisimaja Gazeta wirft der EU doppelte Standards vor, die ukrainische Verantwortung für die schleppende Umsetzung des Minsker Abkommens werde scheinbar außer Acht gelassen.

  • 19. Dezember 2015

    Die russische Tageszeitung Kommersant berichtet über die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Über die Fortführung der Sanktionen zeigte sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft enttäuscht. Öffentlich kritisiert die Europäische Union zwar nur Moskau, Kommersant beruft sich jedoch auf Gesprächspartner in der EU, die auch einen Teil der Schuld in Kiew sehen. Auch Eckhard Cordes weist in seiner Stellungnahme darauf hin, dass auch Kiew seinen Teil zur Umsetzung von Minsk II beizutragen habe.

  • 18. Dezember 2015

    Spiegel Online berichtet über die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die von den Vertretern der EU-Staaten beschlossen wurde. Die Sanktionen gelten nun bis zum 31. Juli 2016 und sollen aufgehoben werden, wenn die Vereinbarungen des Minsker Abkommens komplett erfüllt sind. Über die Verlängerung der Sanktionen zeigte sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft enttäuscht. Man habe sich „deutlich mehr Mut gewünscht, auf Russland zuzugehen“, nachdem die russische Regierung in den vergangenen Monaten Signale der Deeskalation ausgesandt habe, so Eckhard Cordes.

  • 15. Dezember 2015

    Nach 19 Verhandlungsjahren ist Kasachstan Ende 2015 der WTO beigetreten. Die russische Ausgabe der Deutschen Welle fragte einige Experten zu möglichen Auswirkungen. Die WTO Zölle sind in vielen Bereichen niedriger als in der EAWU, so dass in Russland nun nachgedacht wird die heimischen Produzenten zu schützen. Eine Zunahme der Bürokratisierung wird erwartet. Angesichts der Perspektive eines Beitritts von Belarus zur WTO erwartet der scheidende Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner eine Diskussion über die Absenkung der EAWU Zölle auf das Niveau der WTO.

  • 11. Dezember 2015

    Das „Handelsblatt“ zeichnete Wladimir Putin mit dem Titel „Politiker-Comeback des Jahres 2015“ aus. Aus diesem Anlass verfasste der scheidende Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes einen Gastbeitrag. Er kritisiert darin eine jahrzehntelange „westliche Fehlwahrnehmung“ und Missachtung Russlands, die in der Aussage des amerikanischen Präsidenten Obama gipfelte: Russland sei eine Regionalmacht. Dieses Bild beginne sich nun zu wandeln.

  • 4. Dezember 2015

    Die russische Ausgabe der Deutschen Welle sprach mit dem ehemaligen Chef des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft über die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation. Die Ursachen für das wirtschaftlich schwache Jahr sieht Dr. Mangold nicht in den Sanktionen des Westens, sondern in der Rezession der russischen Wirtschaft, die 2015 um etwa 4,5 Prozent schrumpfen dürfte. Seiner Meinung nach hat die russische Führung die Periode hoher Ölpreise nicht ausreichend genutzt, um die Modernisierung voranzutreiben.

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