Am 14. Mai reiste eine Wirtschaftsdelegation nach Usbekistan. Mit über 70 Teilnehmern war es die größte Reisegruppe, die der Ost-Ausschuss jemals nach Zentralasien geführt hat. Grund für den Andrang: Das Land befindet sich in einem atemberaubenden Strukturwandel und setzt dabei stark auf die deutsche Wirtschaft.

Mit 30 Millionen Einwohnern, davon rund 50 Prozent unter 25 Jahren, ist Usbekistan das bevölkerungsreichste Land in Zentralasien. Altehrwürdige Städte entlang der Seidenstraße künden von großem Reichtum und kultureller und wissenschaftlicher Blüte.

Ost-Ausschuss-Delegation trifft in Astana Premierminister Sagintaev und informiert sich bei einem Treffen des Berliner Eurasischen Klubs über das kasachische Privatisierungsprogramm.

Während sich Usbekistan große Mühe gibt, im Werben um deutsche Unternehmen Boden gut zu machen, ist Kasachstan mit Abstand die wichtigste Destination für die deutsche Wirtschaft in Zentralasien. Diese Führungsrolle in der Region hat sich die kasachische Regierung mit frühzeitigen Wirtschaftsreformen und einer klaren Internationalisierungsstrategie erarbeitet.

Gemeinsame Erklärung von Ost-Ausschuss, RSPP und AHK Russland

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Russische Industrie- und Unternehmerverband (RSPP) und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer in Moskau nehmen in einer gemeinsamen Erklärung zu den US-Wirtschaftssanktionen gegen Russland und möglichen russischen Gegensanktionen Stellung.

Trojanisches Pferd oder Zukunftschance? Die chinesische Belt-and-Road-Initiative (BRI) zur Entwicklung einer modernen Seidenstraße in die EU gibt Rätsel auf.

In Südosteuropa wurden die ersten Projekte unter dem Label BRI bereits verwirklicht. Wie Chinas Fußabdruck in der Region aussieht und was dies für die EU bedeutet, thematisierte jetzt eine große Konferenz der Südosteuropagesellschaft und des Ost-Ausschusses.

Erfahrungsaustausch zu Erneuerbarer Energie und nuklearer Sicherheit

Auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft hielt sich am 2. und 3. Mai 2018 der CEO von Rosatom und frühere russische Vize-Wirtschaftsminister Alexei Lichatschow mit einer hochrangigen Delegation in Berlin auf.

Gipfel im Rahmen des Berlin-Prozesses beleuchtete die Chancen der Digitalisierung für die Westbalkanstaaten

Am 18. und 19. April fand in der mazedonischen Hauptstadt Skopje der erste „Digital Summit“ für die sechs Länder des Westlichen Balkans statt. Der Ost-Ausschuss beteiligte sich an einer Reihe von Programmpunkten. Eröffnet wurde der Gipfel am Mittwochmorgen durch den gastgebenden mazedonischen Premierminister Zoran Zaev in Anwesenheit von Spitzenvertretern der sechs Staaten des Westbalkans und aus der EU, darunter EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Thomas Bareiß.

Positionspapier des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

Am 6. April 2018 veröffentlichte das US-Schatzamt neue Sanktionen gegen sieben russische Konzernchefs, zwölf durch diese kontrollierte Unternehmen, 17 russische Regierungsfunktionäre, eine staatliche Rüstungsfirma und eine Bank. Auch Nicht-US-Bürger und damit auch europäische Unternehmen könnten Ziel von Sanktionen werden, falls sie wissentlich „signifikante Transaktionen“ im Auftrag der blockierten russischen Personen oder Unternehmen unterstützt haben. Zum neuen US-Sanktionsgesetz hat der Ost-Ausschuss ein Positionspapier erarbeitet, das die möglichen Auswirkungen auf deutsche Unternehmen beschreibt. Es entstand auf Basis einer Umfrage unter den Mitgliedern des Ost-Ausschusses und des Osteuropavereins.

Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele zur Diskussion um Nord Stream 2

„Nord Stream 2 ist ein Projekt europäischer Energieunternehmen, das auf einer klaren unternehmerischen Kalkulation basiert: Die Wege zu den neuen Fördergebieten im Norden Sibiriens sind kürzer und die Transportkosten langfristig geringer, als über Routen durch die Ukraine. Auch im Vergleich zu LNG-Gas, das aufwändig verflüssigt werden muss, ist die Umweltbilanz besser und die Kosten sind niedriger.

Geschäftsklima-Umfrage Kasachstan und Usbekistan/ Mehr als drei Viertel der Unternehmen optimistisch für 2018

Die jüngsten Reformen in Usbekistan und Kasachstan beflügeln die Wirtschaft in den beiden zentralasiatischen Republiken. Das stärkt die Geschäftserwartungen. Gleichzeitig wächst der Konkurrenzdruck durch chinesische Anbieter. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (AHK Zentralasien). An der Umfrage haben sich 41 deutsche Unternehmen (rund zehn Prozent der in Kasachstan und Usbekistan aktiven deutschen Unternehmen) beteiligt, die in beiden Ländern rund 5.000 Mitarbeiter beschäftigen und über 830 Millionen Euro umsetzen.

Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele zu den neuen US-Sanktionen gegen Russland

Das US-Finanzministerium hat heute neue Sanktionen gegen russische Geschäftsleute, Regierungsvertreter und Unternehmen erlassen. Durch die Sanktionen werden deren Vermögenswerte in den USA eingefroren. Zudem ist es US-Personen verboten, Geschäfte mit den auf der Liste aufgeführten Firmen und Personen zu tätigen. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele äußert sich dazu wie folgt: