Konferenz von Ost-Ausschuss und Allianz am 14.11. in München/ Antrittsbesuch des Usbekischen Premierministers Aripov/ Keynote der Bayerischen Staatsministerin Aigner

Mit der Konferenz „Fokus Osteuropa – Wirtschaft im Gespräch“ rücken der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Allianz SE am 14. November in München eine Region in den Mittelpunkt, die gegenwärtig mit starken Wachstumszahlen auf sich aufmerksam macht. Aktuelle Prognosen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung lassen 2017 ein Plus des Bruttoinlandsprodukts von drei Prozent erwarten, einige Länder wie Rumänien dürften sogar über fünf Prozent erreichen. Auch Russland und die Ukraine, die krisenbedingt lange Rezessionsphasen überstehen mussten, liegen wieder auf Wachstumskurs. Die positive Entwicklung beflügelt auch den deutschen Handel: So kletterten nach Berechnungen des Ost-Ausschusses die deutschen Exporte nach Osteuropa in den ersten acht Monaten 2017 um 16 Prozent, die Einfuhren aus der Region erhöhten sich um 20 Prozent.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, BME und AHK Russland unterzeichnen Absichtserklärung auf 52. Symposium Einkauf und Logistik in Berlin

Im Rahmen des 52. Symposiums Einkauf und Logistik in Berlin unterzeichnen der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA), der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) am 8. November eine Absichtserklärung zur Durchführung einer Einkaufsinitiative Russland für die deutsche Wirtschaft. Gemeinsames Ziel der drei Verbände ist es, deutsche Unternehmen, einschließlich ihrer Beschaffungsinteressen, mit ausgesuchten und qualifizierten russischen Lieferanten zusammenzubringen.

Ende Oktober veröffentlichte das US-Außenministerium Guidelines zu wichtigen Sektionen des neuen US-Sanktionsgesetzes gegen Russland

Präzisiert werden unter anderem die Sanktionen gegen russische Exportpipelines (Sektion 232). Demnach wird nunmehr betont, dass Sanktionen in diesem Bereich nur in enger Abstimmung „mit Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und europäischen Institutionen“ eingeführt werden, dass negative Auswirkungen auf die Energiesicherheit in der EU vermieden werden sollen und dass Investitionen/Kreditgeschäfte in diesem Sektor, die vor dem 2. August 2017 vertraglich fixiert wurden, Bestandsschutz erhalten.

10. Unternehmerkongress „Recht in Russland“ in Berlin/ Ost-Ausschuss setzte Schwerpunkt auf Mittelstand

Am 12. Oktober fand in Berlin der von der Wegweiser Media & Conferences GmbH in Kooperation mit dem Ost-Ausschuss organisierte Unternehmerkongress „Recht in Russland“ statt. Im Mittelpunkt stand dabei neben der aktuellen Rechtsentwicklung in Russland die Zusammenarbeit beider Länder zur Förderung eines konkurrenzfähigen, russischen Mittelstands.

Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele zum Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 25. Oktober 2017 in Moskau

„Steinmeiers Reise ist die erste eines Bundespräsidenten nach Russland seit sieben Jahren. Wir hoffen, dass nach diesen sieben mageren Jahren jetzt wieder die berühmten sieben guten Jahre folgen, in denen sich Deutschland, die EU und Russland auf gemeinsame Interessen fokussieren und ihre Probleme im Dialog lösen. Steinmeier ist ein ausgesprochener Kenner Russlands und hat sich als Außenminister unermüdlich für den Dialog engagiert, auch in seiner neuen Rolle kann er einen wichtigen Beitrag zur Entspannung leisten.

Wirtschaftliche Erholung steigert Interesse an Investitionen in Bosnien und Herzegowina / Delegation des Ost-Ausschusses reist nach Bosnien und Herzegowina.

Vom 18. bis 20.Oktober 2017 reiste eine Delegation des Ost-Ausschusses unter Leitung des Geschäftsführers Michael Harms nach Bosnien und Herzegowina. Ziel war es, in Gesprächen mit Unternehmensvertretern und Vertretern der verschiedenen politischen Strukturen sowie der Wirtschaftskammern die aktuellen Themen der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und Perspektiven der Zusammenarbeit zu erörtern.

Öffnung des Sektors für ausländische Investoren/ 9. Sitzung der Rohstoff-Dialogplattform

Kasachstan und Kirgisistan haben in den vergangenen Jahren Reformen im Bergbau- und Rohstoffsektor eingeleitet, die die Branche auch für ausländische Investoren attraktiver machen sollen. Auf der Tagung „Business Case Mining Central Asia“ diskutierten Mitte Oktober rund 50 Vertreter aus Wirtschaft und Politik den Reformprozess im Bergbausektor Zentralasiens und die Chancen, die sich daraus für die deutsche Wirtschaft eröffnen.

Großes Interesse an Ausbau der Wirtschaftszusammenarbeit/ Lokalisierung, Ausbildung und Digitalisierung sind die wichtigen Zukunftsthemen/ Investitionen und Handel entwickeln sich dynamisch

Im russischen Sotschi traf gestern eine Delegation des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Russlands Präsident Wladimir Putin, um über deutsch-russische Wirtschaftsprojekte zu sprechen. Die Unternehmerdelegation, die vom Vorsitzenden des Ost-Ausschusses Wolfgang Büchele geleitet wurde, bestand aus 20 hochrangigen Vertretern deutscher Investoren in Russland. An dem Treffen nahm kurzfristig auch der kasachische Staatspräsident Nursultan Nasarbajew teil, der zum zeitgleich stattfindenden Gipfeltreffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) nach Sotschi gereist war. Präsident Putin wurde begleitet vom russischen Industrieminister Denis Manturow, Wirtschaftsminister Maxim Oreshkin und Energieminister Alexander Nowak.

Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden diskutieren Digitalisierung der Wirtschaft / Alt-Bundespräsident Wulff als Eröffnungsredner

Jules Verne und Stanislaw Lem hätten ihre Freude daran gehabt: Die 10. Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden wagten 2017 einen intensiven Blick in die Zukunft. Fast alles drehte sich um die revolutionären Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft. Augmented Reality, Bionetics, Robotics, Artificial Intelligence, Blockchain, Cyberbots und Internet of Things – was sich für viele noch nach einem Science Fiction-Roman anhört, durchdringt in höchstem Tempo immer weitere Geschäftsbereiche. Grundlage der digitalen Revolution sind kleinste Speicherchips, die riesige Datenmengen erfassen und verarbeiten können. Welche dramatischen Veränderungen insgesamt zu erwarten sind, dies diskutierten auf Einladung des Ost-Ausschusses und der BMW Foundation Herbert Quandt vom 8. bis 12. Oktober in Baden Baden 31 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland.

Spürbare Verbesserung der Rahmenbedingungen/ Erstes Deutsch-Aserbaidschanisches Wirtschaftsforum in Baku

Am 11. Oktober fand in Baku das erste Deutsch-Aserbaidschanische Wirtschaftsforum statt, das von der Deutsch-Aserbaidschanischen Auslandshandelskammer (AHK) organisiert und vom Ost-Ausschuss und dem Osteuropaverein unterstützt wurde. Mit rund 200 Teilnehmern und hochrangigen Referenten der Regierung verdeutlichte es das rege Interesse an der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Land im Kaukasus.