Medienecho

  • 3. Dezember 2015

    Russland.ru nimmt die Vorstellung der Ergebnisse einer von der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer durchgeführten Umfrage unter deutschen Unternehmen zum Anlass, um über die aktuelle Lage zu berichten. Zwar sähen die meisten deutschen Unternehmen auf dem russischen Markt Perspektiven, 2/3 der Unternehmensvertreter fühlten sich jedoch von Sanktionen betroffen. Dieser Anteil sei von 38 Prozent im August 2015 rapide gestiegen.

  • 2. Dezember 2015

    Franziska Augstein befasst sich mit dem Stand der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland, insbesondere mit der Frage der Sanktionen. Stellvertretend für die Sorgen der deutschen Wirtschaftsvertreter zitiert Augstein Eckhard Cordes, der bei einer Fachtagung der Evangelischen Akademie Tutzing sagte, dass es nicht im Sinne europäischer Sicherheitsinteressen sei „Russland wirtschaftlich an die Wand zu drücken“. Über den Sinn und die Auswirkungen der Sanktionen wurde auch am 26. November bei einer Tagung der Friedrich-Naumann und der Gaidar-Stiftung diskutiert.

  • 25. November 2015

    Eduard Steiner sieht trotz der Annäherung zwischen Russland und dem Westen nach den Terroranschlägen von Paris kein Ende der Sanktionen, plädiert aber für eine pragmatische Vorgehensweise. Zwar sei der Westen formal im Recht, denn das Abkommen von Minsk sei bisher von Russland nicht konsequent umgesetzt worden, doch auch Kiew mache bei der Umsetzung keine gute Figur. Die Folgen für die deutsche Wirtschaft seien zwar überschaubar, manche Branchen und Formen leiden aber sehr wohl unter dem Sanktionsregime.

  • 11. November 2015

    Die dpa informiert über die Wahl von Wolfgang Büchele zum neuen Vorsitzenden des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Der Linde Chef löst zum 1. Januar Eckhard Cordes ab, der fünf Jahre an der Spitze des Verbandes stand. Büchele wird mit den Worten zitiert: „Wir müssen neues Vertrauen aufbauen und die Partnerschaft mit Russland zurückgewinnen“. Der Ukraine-Konflikt müsse beigelegt und die damit verbundenen Sanktionen abgebaut werden. Büchele werde schnell auf die deutsche, russische sowie weitere Regierungen zugehen.

  • 10. November 2015

    Die SZ berichtete in einem längeren Beitrag vorab über den Wechsel an der Spitze des Ost-Ausschusses. Auf Wolfgang Büchele warte eine „heikle Aufgabe, die Fingerspitzengefühl verlangt“, so die Süddeutsche. Als „Chefdiplomat der Wirtschaft“ und „oberster Interessenvertreter von Industrie und Handel in den Wirtschaftsbeziehungen mit Osteuropa und Russland“ müsse Büchele eine schwierige Balance hinbekommen: „Er muss den Vorgaben der Politik auf Zurückhaltung im Handel mit Russland genüge tun und zugleich erreichen, dass die Türen nicht zugeschlagen werden“.

  • 9. November 2015

    Das Handelsblatt berichtet mit Berufung auf eigene Quellen über die bevorstehende Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland um 6 Monate und bringt in diesem Kontext ein Interview mit Eckhard Cordes. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses plädiert für einen „Einstieg in den Ausstieg aus den Sanktionen“. Cordes erkennt das Primat der Politik an, merkt aber gleichzeitig an, dass die Sanktionen zum einen die politischen Probleme nicht haben lösen können, zum anderen aber von wichtigen Ländern wie China nicht beachtet würden.

  • 9. November 2015

    Im Rahmen des Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialog am 9. November in Berlin, zu dem unter anderem der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow angereist war, forderte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes eine Diskussion über einen „Einstieg in den Ausstieg“ aus den Zwangsmaßnahmen gegen Russland. . Russland befinde sich sichtbar auf einem „Weg der Deeskalierung“. Die ersten Sanktionen hatte die EU im Sommer 2014 wegen der Rolle Russlands in der Ukraine-Krise verhängt. „Wir alle brauchen diesen Frieden.

  • 29. Oktober 2015

    Focus Online berichtet über den Besuch von Vizekanzler Sigmar Gabriel in Moskau. Eckhard Cordes äußerte sich positiv über die Visite, denn „mit einer Isolierung Russlands werden wir in Europa viele Probleme nicht lösen können“. Es sei eine Aufgabe der Wirtschaft, zusammen mit der Politik am Aufbau neuen Vertrauens mitzuwirken. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft äußerte die Hoffnung, dass die Fortschritte bei der Umsetzung des Minsker Abkommens einen baldigen „Einstieg in den Ausstieg aus den Wirtschaftssanktionen“ ermöglichen werden.

  • 29. Oktober 2015

    Die russische Nezavisimaja Gazeta informiert über die Gründung der Deutsch-Russischen Wirtschaftsplattform in Moskau. Neben dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer beteiligen sich der Verband der russischen Industriellen und die Mittelstandsvereinigung Delowaja Rossija. Die Co-Vorsitzenden von deutscher Seite sind Michael Harms und Rainer Lindner, während Aleksej Mordaschow und Aleksej Repik die russische Seite repräsentierten. Die neue Plattform soll die Zusammenarbeit und den Dialog beider Länder fördern.

  • 27. Oktober 2015

    Die ukrainische Internetseite Korrespondent.net thematisiert die große Deutsch-Ukrainische Wirtschaftskonferenz in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Spitzen der ukrainischen Regierung, die der Ost-Ausschuss zusammen mit der dem DIHK und der AHK Kiew organisiert hatte. Die Zeitung kritisiert, dass es die ukrainische Politik versäumt hätte, einen vorteilhaften Zugang zum EU-Binnenmarkt auszuhandeln. Angesichts des drohenden Embargos auf ukrainische Waren auf dem russischen Markt ab dem 1. Januar 2016, drohten der Ukraine hohe Verluste.

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