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Nordmazedonien

Nordmazedonien Nordmazedonien

Steckbrief 2023

Hauptstadt: Skopje
Bevölkerung: 2,1 Millionen
Fläche: 25.710 km²

Nominales BIP: 14 Mrd. Euro
BIP pro Kopf: 6.816 Euro

BIP-Wachstum 2023: 1,0 %

Präsident: Gordana Siljanovska-Davkova
Ministerpräsident: Talat Xhaferi

 

 

In der Rangliste der Außenhandelspartner
Deutschlands 2023:
Deutsche Ausfuhr: Platz 63
Deutsche Einfuhr: Platz 45

Quellen: EBRD, GTAI, wiiw, Stat. Bundesamt

Stand: Juni 2024

 

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Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland

Der Warenverkehr mit Nordmazedonien erreichte im Jahr 2023 einen Wert von rund 5,1 Milliarden Euro. Damit lag das Handelsvolumen mit einem Minus von 1,5 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau. Die deutschen Importe gingen um drei Prozent zurück, während die Exporte um 3,1 Prozent zulegten. Traditionell liegen die deutschen Importe stets über den Exporten. Grund dafür sind unter anderem die zahlreichen Automobilzulieferer vor Ort, die ihre Produkte zur Weiter- und Endverarbeitung nach Deutschland exportieren. Die Nachfrage der deutschen Automobilindustrie erweist sich damit als ein wesentlicher Faktor für die Exportentwicklung. Im Jahr 2022 war Deutschland der wichtigste Außenhandelspartner Nordmazedoniens im Bereich der Warenexporte und der drittwichtigste Handelspartner im Bereich der Importe.

Aktivitäten des OA

Auf einem Wirtschaftsforum zum Westlichen Balkan, das am 25. Oktober 2022 in Berlin stattfand, diskutierten Regierungsvertreter und Unternehmer über Grüne Agenda, regionale Kooperation und die Perspektiven eines gemeinsamen regionalen Marktes. Veranstalter des Forums waren der Ost-Ausschuss und die AHKs in Serbien, Nordmazedonien sowie Bosnien und Herzegowina in Partnerschaft mit dem DIHK sowie dem Regional Cooperation Council (RCC) und dem Western Balkans 6 Chamber Investment Forum (WB6 CIF).

Am 14. März 2023 reiste eine Ost-Ausschuss-Delegation unter Leitung von AK-Sprecher Narbeshuber nach Nordmazedonien. In der Hauptstadt Skopje standen Investitionsmöglichkeiten, Perspektiven der deutsch-mazedonischen Wirtschaftszusammenarbeit und das Thema Fachkräftesicherung im Zentrum des Gesprächs mit dem Vize-Premierminister von Nordmazedonien Fatmir Bytyqi. Ergänzt wurde das Programm um ein Briefing durch den Geschäftsträger der Deutschen Botschaft Otto Graf, gefolgt von Gesprächen mit der staatlichen Agentur für ausländische Investitionen, der Wirtschaftskammer Nordmazedoniens und der Besichtigung des Pharmaunternehmens Alkaloid.

Mit dem Zoran Djindjic Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans bietet der OA jungen Nachwuchskräften aus Nordmazedonien die Möglichkeit, im Rahmen von Berufspraktika in deutschen Unternehmen Erfahrungen zu sammeln. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Aktuelle Informationen zu Nordmazedonien finden Sie in unseren OA-Updates Südosteuropa, die Sie hier herunterladen können.

Ansprechpartner

Anja Quiring
Regionaldirektorin Südosteuropa
Tel.: 030 206167-130
A.Quiring@oa-ev.de

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