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06.07.2009

Mit Sonderwirtschaftszonen will Russland mehr Investoren gewinnen
Mit der Gründung von Sonderwirtschaftszonen (SWZ) wollte Russland Investoren zu einem stärkeren Engagement im Land ermuntern. Das Rahmengesetz über die Sonderwirtschaftszonen, das attraktive Bedingungen vorsieht, ist bereits im Sommer 2005 in Kraft getreten und sah zunächst die Gründung von zwei Typen von Sonderwirtschaftszonen vor: technisch innovative und industrielle. Mittlerweile ist ein dritter Typ von Sonderwirtschaftszonen, die touristische SWZ dazugekommen. Eine vierte Form, Hafen-Sonderwirtschaftszonen, sind bereits gesetzlich vorgesehen. Hier läuft noch das regionale Bewerbungsverfahren.

03.07.2009

Am Konjunkturhorizont der Balkanländer Bulgarien und Rumänien ziehen infolge der weltweiten Wirtschaftskrise dunkle Wolken auf. Nach Jahren rasant hohen Wachstums, gekrönt durch den EU-Beitritt im Januar 2007, stürzen nun beide Länder in die Rezession. Massive Einbrüche der Industrieproduktion, starkes Schrumpfen der Export-Nachfrage und der Rückgang ausländischer Investitionen sind die wesentlichen akuten Symptome.

03.07.2009

Gründung der Deutsch-Turkmenischen Regierungsarbeitsgruppe Wirtschaft
Wer in diesen Tagen Aschgabat besucht, trifft auf eine Stadt im Wandel. Seit Turkmenistan auf internationaler Bühne eine politische und wirtschaftliche Erneuerung anstrebt, empfängt auch die Hauptstadt ihre Besucher mit großer Offenheit. Politisch wurden die Beziehungen durch die von der Bundesregierung initiierte EU-Zentralasienstrategie seit 2007 auf eine neue Grundlage gestellt. 2008 war Turkmenistan der wirtschaftliche „shooting star“ in der gesamten Region. Insbesondere die Erdgasreserven versprechen für die kommenden Jahre erhebliche Wachstumsraten.

15.06.2009

Informationsreise des Ost-Ausschusses für mögliche Investoren im Tourismus-Sektor
Albanien, die unbekannte Republik an Adria und Ionischem Meer, bietet zahlreiche Investitionsmöglichkeiten, gerade auch im Tourismus-Sektor. Wer diese nutzen will, braucht den Blick fürs Unentdeckte - und oft auch einen guten Anwalt.

11.06.2009

Start des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft

Am 10. Juni 2009 wurde der sechste Jahrgang des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan mit einem Empfang im Haus der Deutschen Wirtschaft offiziell eröffnet. Bodo Hombach, Mitglied des Präsidiums des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Ruzica Djindjic, Vorsitzende der Zoran-Djindjic-Stiftung, und Ingrid-Gabriela Hoven, Abteilungsleiterin für bilaterale und regionale Entwicklungszusammenarbeit im BMZ, begrüßten die Stipendiaten und zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik.

09.06.2009

48 Stipendiaten aus allen Ländern des Westbalkans zu Praktika in Deutschland

Am Mittwoch, den 10. Juni 2009 wird in Berlin das Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan 2009 offiziell eröffnet. Bodo Hombach, Mitglied im Präsidiums des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, und Ingrid-Gabriela Hoven, Ministerialdirektorin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, werden im Rahmen eines Empfangs ab 19 Uhr im Haus der Deutschen Wirtschaft die Stipendiaten des nunmehr sechsten Jahrgangs in Deutschland begrüßen. Ebenfalls anwesend ist Ruzica Djindjic, Vorsitzende der Zoran-Djindijc-Stiftung und Witwe des ehemaligen serbischen Ministerpräsidenten.

09.06.2009

13. Internationales Wirtschaftsforum in St. Petersburg
Das diesjährige Petersburger Wirtschaftsforum stand ganz im Zeichen der Krisenbewältigung. In der Stadt an der Neva traf sich vom 4. bis 6. Juni nun schon zum 13. Mal die Business-Elite russischer und internationaler Unternehmen mit Politikern aus aller Welt – darunter die finnische Präsidentin Tarja Halonen, Ex-Bundeskanzler Schröder und der frühere japanische Premier Koizumi.

08.06.2009

Gründung einer gemeinsamen Dialogplattform beschlossen 

Im Rahmen des 1. World Grain Forum am 6. Juni 2009 in St. Petersburg vereinbarte Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit ihrer russischen Amtskollegin Elena Skrinnik eine strategische Zusammenarbeit für die Agrar- und Ernährungswirtschaft.

04.06.2009

Der Ost-Ausschuss pflegt im Rahmen seines Partnerschaftsprojektes mit Einrichtungen der moldauischen Wirtschaft traditionell den agrarpolitischen Dialog mit dem Land im Südosten Europas. Neben dem bilateralen Forum im Rahmen der Internationalen Grünen Woche lag in der ersten Hälfte des Jahres 2009 der Schwerpunkt auf der Unterstützung des Weinsektors. Mit der Weingilde der Republik Moldau hat sich auf moldauischer Seite eine vielversprechende Organisation der privaten Weinwirtschaft zum Ansprechpartner entwickelt. In den vergangenen Jahren haben sich die Mitgliedsunternehmen der Weingilde neben der Weinproduktion für den russischen Markt auch auf die Produktion von Qualitätsweinen für den westeuropäischen und damit auch für den deutschen Markt konzentriert.

04.06.2009

Russland und die EU nach dem Gipfel von Chabarowsk
Die anhaltende Wirtschaftskrise hinterlässt in den Handelsbeziehungen zwischen Russland und den Ländern der Europäischen Union ihre Spuren. Im ersten Quartal hat der Warenaustausch um rund 50 Prozent nachgegeben. Nach dem Rekordjahr, das insbesondere für die deutsche Wirtschaft mit einer Exportsumme von 32 Milliarden Euro überaus erfolgreich war, ist die Lage in verschiedenen Branchen besorgniserregend. So brach der Automobilbau in Russland im ersten Quartal 2009 um 63 Prozent und bei LKW sogar um 75 Prozent ein.

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