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Osthandel im 1. Quartal 2026
"Der deutsche Osthandel ist mit viel Schwung ins Jahr 2026 gestartet. Insgesamt stieg der Handelsumsatz mit der Region im ersten Quartal 2026 um 3,5 Prozent auf 141 Milliarden Euro – deutlich mehr als mit den USA und China zusammen. Ohne das östliche Europa wäre der deutsche Außenhandel deutlich schwächer", sagt Philipp Haußmann, der stellvertretende Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft.

MELDUNGEN

Außenwirtschaftskonferenz in Frankfurt am Main
Bei der traditionellen Außenwirtschaftskonferenz des Ost-Ausschusses und der AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft am 21. Mai in Frankfurt am Main stand die Finanzierung deutscher Exporte und Investitionen in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien im Mittelpunkt. Im Herzen des Frankfurter Bankenviertels diskutierten rund 80 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Finanzinstitutionen aber auch intensiv über die wirtschaftlichen Perspektiven in einer Region, die angesichts geopolitischer Spannungen, veränderter Lieferketten und wachsender Diversifizierungsstrategien für deutsche Unternehmen immer wichtiger wird.
Webinar „Team Germany“
Am 21. Mai 2026 fand eine neue Ausgabe der Webinarreihe „Team Deutschland – Den Wiederaufbau der Ukraine gemeinsam voranbringen“ statt. Veranstaltung wurde vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit PwC Deutschland organisiert und widmete sich den aktuellen Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie Dual-Use-Technologien in der Ukraine. Rund 60 Teilnehmende aus Deutschland und der Ukraine informierten sich über Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente, regulatorische Rahmenbedingungen, industrielle Kooperationen sowie Erfahrungen internationaler Unternehmen vor Ort.
Deutsch-Usbekischer Wirtschaftsrat
Vom 17. bis 19. Mai 2026 organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft eine hochrangige Delegationsreise nach Usbekistan. Mit mehr als 90 Vertreterinnen und Vertretern deutscher Unternehmen gehörte die Delegation zu den größten Wirtschaftsmissionen der vergangenen Jahre und unterstrich das hohe Interesse der deutschen Wirtschaft am usbekischen Markt.
Deutsch-Albanische Wirtschaftskonferenz in Berlin
Albanien gehört europaweit aktuell zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften. Beflügelt werden die Aussichten durch stark steigende Touristenzahlen und die angestrebte EU-Mitgliedschaft: Bis Ende 2027 will das Land alle Beitrittskapitel erfolgreich bearbeitet haben. Entsprechend groß war das Interesse an der Deutsch-Albanischen Wirtschaftskonferenz in Berlin. Am 30. April 2026 kamen rund 150 Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Diplomatie ins Haus der Deutschen Wirtschaft, darunter die albanischen Vizeminister für Wirtschaft und Innovation Olta Manjani und Enkelejd Musabelliu sowie Staatssekretär Thomas Steffen vom Bundeswirtschaftsministerium.
Gipfeltreffen der Drei-Meeres-Initiative
28. und 29. April 2026 fand in Dubrovnik das diesjährige politische Gipfeltreffen sowie ein Business Forum der Drei-Meeres-Initiative (3SI) statt. Die 3SI vereinigt 13 ost- und südosteuropäische EU-Mitgliedsländer zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer, die mit dieser Initiative ihre Interessen in Politik, Wirtschaft und Sicherheit bündeln. Die Initiative begeht in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft