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Außenministertreffen im Z5+1-Format
„Das Treffen der Außenminister im Z5+1-Format kommt zum richtigen Zeitpunkt. Die fünf Staaten Zentralasiens sind für die wirtschaftliche Diversifizierung Deutschlands und Europas von wachsender strategischer Bedeutung. Zentralasien ist ein dynamischer Wirtschaftsraum mit hohen Wachstumsraten, einer jungen, qualifizierten Bevölkerung und enormem Potenzial für Partnerschaften in den Bereichen Energie, Rohstoffe und Infrastruktur", sagt Niko Warbanoff, Präsidiumsmitglied und Sprecher des Arbeitskreises Zentralasien im Ost-Ausschuss:

MELDUNGEN

Zentralasien-Gespräche im Auswärtigen Amt
Im Rahmen des Gipfel-Treffens der Außenminister aus Zentralasien mit Bundesaußenminister Johann Wadephul im Z5+1-Format organisierte der Ost-Ausschuss am 11. Februar ein hochrangiges Wirtschaftsgespräch. Niko Warbanoff, Präsidiumsmitglied und Sprecher des Arbeitskreises Zentralasien im Ost-Ausschuss, forderte dabei Wirtschaft und Politik dazu auf, die sich bietenden Chancen zu nutzen: „Deutschland und Europa müssen jetzt schnell handeln. Auch in Zentralasien entscheidet sich, wer geopolitisch künftig mitgestaltet.“
Gemeinsam gegen Kälte und Energie-Not
In einem Winter mit Temperaturen bis minus 30 Grad sehen sich die Menschen in der Ukraine unaufhörlich Luftangriffen der russischen Armee auf ihre Wärme- und Energieversorgung ausgesetzt. Die Stromversorgung in weiten Teilen des Landes ist zusammengebrochen. Selbst in der Hauptstadt Kyjiw sind seit Wochen mehrere tausend Hochhäuser zeitweise ohne fließendes Wasser, Strom oder Wärme. Als Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft setzen wir uns für eine möglichst schnelle und effektive Hilfe für die Menschen in der Ukraine ein und bitten Sie herzlich um Unterstützung zweier Initiativen, um die unbeschreibliche Not zu lindern.
Neujahrsempfang des Ost-Ausschusses
Rund 300 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie folgten am 13. Januar durch Eis und Schnee der Einladung des Ost-Ausschusses zu seinem traditionellen Neujahrsempfang. Den politischen Akzent in der Französischen Friedrichstadtkirche am Berliner Gendarmenmarkt setzten Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sowie der Staatssekretär im Auswärtigen Amt Bernhard Kotsch.
Gastbeitrag von Cathrina Claas-Mühlhäuser
2025 war kein einfaches Jahr für die deutsche Wirtschaft – und doch haben wir im Ost-Ausschuss mit unseren Mitgliedsunternehmen bewiesen, wie viel möglich ist: wir haben Märkte erschlossen, Partnerschaften vertieft und neue Rekorde im Osthandel erzielt. Diese Erfolge sind ein Fundament für 2026. Die Herausforderungen werden sicherlich nicht kleiner werden. Da sind das unverändert schwierige konjunkturelle Umfeld, der hohe Wettbewerbsdruck und die geopolitischen Verschiebungen, die uns alle in unseren Unternehmen tagtäglich fordern. Über allem hängt weiterhin der Schatten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, der seit bald vier Jahren tobt.
Deutsch-Ukrainisches Wirtschaftsforum in Berlin
Mit einer Schweigeminute für die Opfer des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine begann am 15. Dezember in Berlin das 8. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum unter dem Motto „Resilience in Action – Partnership in Progress“. Die Konferenz war unversehens zu einem Teil der intensiven diplomatischen Bemühungen um eine Friedenslösung geworden, die mit zahlreicher Politprominenz zeitgleich in Berlin stattfanden und im Zentrum der Hauptstadt für höchste Sicherheitsvorkehrungen sorgten. Höhepunkt des ganztägigen Programms war der Auftritt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz am Abschlussteil der Konferenz teilnahm.

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft