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31. Sitzung des Berliner Eurasischer Klubs in Brüssel
10.05.2021
Das Frühlingserwachen in der europäischen Hauptstadt nach dem coronabedingten Dornröschenschlaf nutzte der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Botschaft der Republik Kasachstan in Berlin, um eine weitere hybride Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs abzuhalten. Bei der hochkarätig besetzten Runde in Brüssel standen dieses Mal die Agrarwirtschaft und der Tourismussektor im Mittelpunkt.
Statement zur Diskussion über Klimaziele
07.05.2021
„Ein nationaler Überbietungswettbewerb bei Klimazielen ohne seriöse Umsetzungspläne bringt weder uns noch den Klimaschutz weiter. Nur gemeinsam mit gleichgesinnten Partnern werden wir die globalen Klimaschutzziele ohne massive Wettbewerbsnachteile für die deutsche Industrie erreichen. Deutschlands Klimaschutzstrategie muss daher endlich gesamteuropäisch gedacht werden. Wir müssen insbesondere die Länder im östlichen Europa viel aktiver bei der Dekarbonisierung ihrer Volkswirtschaften und dem Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft unterstützen."
Deutsch-Georgischer Wirtschaftsdialog
04.05.2021
Im Rahmen des Deutsch-Georgischen Wirtschaftsdialogs fand am 4. Mai 2021 unter Beteiligung der Regierungen beider Länder und des Ost-Ausschusses ein Agrarpanel statt. Ost-Ausschuss-Regionaldirektor Stefan Kägebein moderierte und Per Brodersen, Geschäftsführer der German Agribusiness Alliance (GAA) nahm an der Diskussion teil. In Georgien boomt die Landwirtschaft und soll eine starke Säule der regionalen Wirtschaft werden. 
Wirtschaftsgespräch mit dem kirgisischen Präsidenten
29.04.2021
Seit Ende Januar 2021 ist Sadyr Schaparow Staatspräsident der Republik Kirgisistan. Sein Ziel ist es, das zentralasiatische Land, das zuletzt etwas vom Radar internationaler Investoren verschwunden war, zurück auf die Landkarte zu bringen. Dazu wird aktuell eine ehrgeizige Reformagenda vorbereitet, wie Schaparow am 29. April in einem Wirtschaftsgespräch mit Mitgliedsunternehmen des Ost-Ausschusses ankündigte. In seiner Begrüßung wies der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes insbesondere auf die strategische Lage Kirgisistans „im Herzen Zentralasiens“ hin.
Virtuelles Treffen zu Finanzierungsinstrumenten in Kasachstan
28.04.2021
Vertreter des kasachischen und des deutschen Finanzsektors haben bei einem virtuellen Treffen am 28. April Finanzierungsinstrumente vorgestellt, die die deutschen Exporte und Investitionen in Kasachstan unterstützen sollen. Der Botschafter Kasachstans Karipov stellte deutschen Firmen vielfältige Möglichkeiten zur Finanzierung von Investitionsprojekten in Aussicht. Sie sollen ihnen weiteres Wachstum auf dem kasachischen Markt sichern.
Die Cotton Campaign hat ihren Zweck erfüllt
26.04.2021
Der aktuelle Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation ILO zur Baumwollernte 2020 bescheinigt Usbekistan, Kinderarbeit während der Ernte komplett und Zwangsarbeit weitestgehend eliminiert zu haben. 96 Prozent der Pflücker arbeiteten inzwischen freiwillig auf den Feldern. Vor diesem Hintergrund luden das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Ost-Ausschuss am 26. April zu einer gemeinsamen Expertenrunde ein, um die von Usbekistan erreichten Fortschritte zu bewerten.
Webinar zu Russland und Zentralasien
26.04.2021
Im Rahmen des zweiten gemeinsamen Webinars des Ost-Ausschusses, der GHA – German Health Alliance und Rödl & Partner am 26. April tauschten sich über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuellen Rahmenbedingungen bei der Zertifizierung und Vertrieb von Impfstoffen, Medizin- und Labortechnik in Russland und Zentralasien aus. Als treibende Kraft für Marktreformen wurde die Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) ausgemacht.
Statement zur angekündigten Ernennung eines US-Sonderbeauftragten für Nord Stream 2
15.04.2021
„Wir begrüßen die mögliche Ernennung eines US-Sonderbeauftragen für Nord Stream 2 durch die Biden-Administration. Die US-Sanktionsgesetze gegen Nord Stream 2 sehen ausdrücklich Konsultationen mit den europäischen Alliierten vor der Einführung neuer Sanktionsmaßnahmen vor. Wir sind als deutsche Wirtschaft sehr an einem offenen Austausch mit unseren amerikanischen Partnern interessiert und hoffen, dass dadurch bestehende Missverständnisse ausgeräumt und gemeinsame Lösungen gefunden werden können. Sobald die Personalie in Washington geklärt ist, stehen wir als Ost-Ausschuss bereit, um entsprechende Abstimmungsrunden zu organisieren."
Online-Gespräch mit Vize-Premier Sklyar
31.03.2021
Die tagelange Blockade des Suezkanals und die fortgesetzten Grenzschließungen im Zuge der Corona-Maßnahmen haben die Fragilität internationaler Lieferketten und die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von einzelnen Ländern und Lieferanten aufgezeigt. Ein multimodaler Ansatz und neue Wege beim Transport werden für Unternehmen zu einer Schlüsselfrage. Dementsprechend groß war das Interesse am traditionellen Austausch des Ost-Ausschusses mit dem stellvertretenden Premierminister Kasachstans Roman Sklyar am 31. März, bei dem neue Kooperationsmöglichkeiten im Logistik- und Transportbereich im Mittelpunkt standen.
Statement zur Blockade des Suez-Kanals
30.03.2021
Die tagelange Blockade des Suezkanals durch die Havarie der „Ever Given“ sorgt dafür, dass andere Transportrouten für die Schifffahrt stärker in den Blick geraten. In seinem Statement äußert sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Oliver Hermes zu den Möglichkeiten der Nordost-Passage nördlich von Sibirien. "Die havariebedingte Blockierung des Suezkanals als Nadelöhr der Weltwirtschaft lenkt die Aufmerksamkeit auf ein gewaltiges Infrastrukturprojekt in der Arktis - die so genannte Nordostpassage."

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