“The Western Balkans in 2030 – Visions. Wishes. Realities.“ So lautete der Titel der regionalen Wirtschaftskonferenz, die der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein und die Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer am 26. und 27. September in Belgrad gemeinsam organisierten. Mit der Konferenz wagten beide Veranstalter ein Experiment: Gemeinsam mit den Panelisten begab man sich auf eine Zeitreise, um aus der Perspektive des Jahres 2030 die Länder des Westlichen Balkans zu betrachten.
Begleitet vom Ost-Ausschuss – Osteuropaverein (OAOEV) besuchten deutsche Jungunternehmer Anfang September die Ukraine. Gemeinsam mit dem Sprecher für Außenhandelspolitik des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages Alexander Kulitz und elf jungen Unternehmern führte der OAOEV in Kiew zahlreiche Gespräche zur wirtschaftlichen Zukunft der Ukraine und der deutsch-ukrainischen Wirtschaftsbeziehungen. Im Zentrum standen vor allem die Themen Innovation und Digitalisierung. Aber auch über Logistik, Agrarwirtschaft sowie Energiepolitik wurde in positiver Atmosphäre diskutiert.
Jedes Jahr Anfang September findet traditionell das Wirtschaftsforum in Krynica in dem malerischen Kurort, dem „Davos des Ostens“, etwa drei Autostunden südlich von Kraków in den polnischen Karpaten statt. Der Unterschied zwischen dem prosperierenden Zentrum Kraków mit einer Arbeitslosenquote nahe der Vollbeschäftigung und dem kleinen Bergort könnte größer kaum sein – außer Anfang September, wenn wie in diesem Jahr knapp 4.000 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft über den aktuellen Stand und die Zukunft der globalen und mittelosteuropäischen Wirtschaft diskutieren.
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