Ost-Ausschuss-Stellungnahme zur Abschaffung von EU-Visa für Bürger Serbiens, Montenegros und Mazedoniens
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft begrüßt die weitgehende Abschaffung der Visa-Pflicht für Bürger aus Serbien, Mazedonien und Montenegro durch die EU-Kommission. „Die größere Reise- und Bewegungsfreiheit gibt der europäischen Integration von Serbien, Mazedonien und Montenegro und der wirtschaftlichen Entwicklung der Region eine neue Dynamik“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold.
Umfrage von Ost-Ausschuss und AHK unter 200 deutschen Unternehmen in Russland
In Russland hellt sich das Geschäftsklima unter deutschen Unternehmen wieder auf. Darauf deutet die aktuelle Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) hin, an der sich über 200 Unternehmen beteiligten. Für 17 Prozent der befragten Unternehmen ist bereits jetzt eine Erholung der russischen Wirtschaft spürbar. Vor sechs Monaten hatte dieser Wert nur bei sieben Prozent gelegen.
Ost-Ausschuss: Gipfel in Stockholm muss Weg für neues Partnerschaftsabkommen frei machen
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft forderte die EU und Russland dazu auf, beim Gipfeltreffen am 18. November in Stockholm ein neues Kapitel ihrer Beziehungen aufzuschlagen. „Nur miteinander reden reicht nicht. Es ist Zeit für konkrete Vereinbarungen etwa zur Absicherung der europäischen Energieversorgung und zur Neuauflage eines Partnerschafts- und Kooperationsabkommens“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold. Europa werde ohne die Einbindung Russlands auf Dauer nicht funktionieren und Russland werde sich umgekehrt ohne die EU nicht modernisieren können. „Gerade die Wirtschaftskrise hat noch einmal die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit unterstrichen“, sagte Mangold.
Am 03. November 2009 erhielt Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und früheres Vorstandsmitglied von Daimler Chrysler, aus den Händen von Ministerpräsident Günther H. Oettinger in Stuttgart das Bundesverdienstkreuz für sein intensives und langjähriges Engagament.
Stellungnahme des Ost-Ausschusses zum Verbleib von Opel bei GM
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft bedauert das Scheitern der Gespräche zwschen GM, Opel, Magna und der russischen Sberbank. "Das Projekt wäre grundsätzlich geeignet gewesen, der Partnerschaft zwsichen Deutschland und Russland im Bereich der Automobil-und Zuliefererindustrie einen Schub zu geben", so der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold.
Spitzengespräch zwischen deutschen und russischen Unternehmern in Moskau
Die Abschwächung der Konjunktur in Russland schätzt die deutsche Wirtschaft als eine vorübergehende Entwicklung ein. Mittel- und langfristig wird Russland wieder an das Wachstum der früheren Jahre anknüpfen können und dabei auf eine stärkere Diversifizierung seiner Wirtschaft setzen. Dies war der Grundtenor bei den Gesprächen zwischen Spitzenvertretern der deutschen Wirtschaft und Ministerpräsident Wladimir Putin sowie zahlreichen Ministern der russischen Regierung am Mittwoch in Moskau.
Delegationsreise des Ost-Ausschusses am 5. Oktober 2009 nach Zagreb
Seit dem 2. Oktober 2009 haben die Europäische Union und Kroatien die Beitrittsverhandlungen wieder aufgenommen. Damit ist Kroatien derzeit der einzige Staat in Mittel- und Osteuropa mit guten Aussichten auf eine baldige Mitgliedschaft in der EU. Die Wirtschaftsdelegation des Ost-Ausschusses, die am 5. Oktober Zagreb besuchte, gratulierte dem kroatischen Präsidenten Stjepan Mesic und der neuen kroatischen Regierung unter Jadranka Kosor zu diesem wichtigen Fortschritt bei den EU-Beitrittsverhandlungen. Sechs Kapitel, darunter die Kapitel Freizügigkeit der Arbeitnehmer, Transeuropäisches Verkehrsrecht und Gesellschaftsrecht konnten am 2. Oktober abgeschlossen und fünf neue eröffnet werden.
Unternehmen können sich bis 28. Oktober bewerben
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft schreibt für das Jahr 2010 erneut gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan aus. Das Programm bietet Unternehmen die Möglichkeit, gut qualifizierte Studenten oder Graduierte mit umfassenden Regional- und Fachkenntnissen für ein Praktikum in Deutschland zu gewinnen.
Ost-Ausschuss sieht Potenzial für deutsche Zulieferer in Russland
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft sieht in der heute bekannt gegebenen Entscheidung von GM, den deutschen Autobauer Opel an ein kanadisch-russisches Konsortium unter Führung von Magna abzugeben, einen wichtigen Beitrag zu den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.
Die Zukunft von zwei der wichtigsten Informationsdienste zu Ländern Osteuropas ist gesichert: Mit Wirkung zum 1. September 2009 übernimmt der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für drei Jahre die Finanzierung der 'Russland-' und der 'Ukraine-Analysen'. "Politische und wirtschaftliche Entscheidungen müssen auf Grundlage bestmöglicher Informationen getroffen werden. Hierzu leisten diese Länderanalysen einen unverzichtbaren Beitrag", erklärte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold.
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