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Pressemitteilungen

BASF, Wintershall und Gazprom unterstützen Stiftung mit 25.000 Euro

Am 12. Oktober 2015 feiern BASF, die BASF-Tochter Wintershall und der russische Gaskonzern Gazprom ihre 25jährige Partnerschaft mit einem Festakt in Oranienbaum bei St. Petersburg. Anlässlich des Jubiläums lassen die Unternehmen der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) eine Spende in Höhe von 25.000 Euro zukommen, die zu gleichen Teilen an die deutsche und russische Seite fließen soll.

Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zum Treffen im Normandie-Format in Paris

„Die brandgefährliche Krise im Nahen Osten zwingt Russland und den Westen zu einem gemeinsamen Vorgehen. Wir erwarten, dass dies jetzt auch zu einer raschen Entspannung im Ukraine-Konflikt beiträgt. Die diplomatischen Fortschritte zur Sicherung eines Waffenstillstands in der Ostukraine sind ermutigend. Auch die neuen Vereinbarungen über Gaslieferungen an die Ukraine zeigen, dass die russische Regierung zur Deeskalation des Konflikts beiträgt. Dazu gehört aber auch ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft auf westlicher Seite. Wir erwarten, dass die Gespräche im Normandie-Format am 2. Oktober zu einem genauen Fahrplan zur weiteren Umsetzung des Minsker Abkommens und zum parallelen Abbau der Wirtschaftssanktionen führen.

Ost-Ausschuss begleitet Initiative zur Energieeinsparung in der ukrainischen Wohnungswirtschaft

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, das Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V., die Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V., die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und BE Berlin Economics GmbH haben sich zur „Initiative Energieeffizienz Ukraine“ zusammengeschlossen. Ziel ist eine zügige und flächendeckende Erhöhung der Energieeffizienz im überalterten Wohnungsbestand der Ukraine und die Modernisierung der Wärmeversorgung. Die Partner sind bereit, ihr Know-how und ihre langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich im Reformprozess der Ukraine einzubringen.

Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den aktuellen deutsch-russischen Kooperationsprojekten

„Gemeinsame Leuchtturmprojekte wie die Beteiligung von Wintershall am Gasfeld Urengoi, der Einstieg von BASF und E.ON beim Nord-Stream-2-Projekt oder die bevorstehende Eröffnung des neuen Landmaschinenwerks von Claas in Krasnodar zeigen, dass die deutsche Wirtschaft auch in einem schwierigen Umfeld daran arbeitet, die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland weiterzuentwickeln.

Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner zur Westbalkan-Konferenz

„Wir hoffen, dass die Gespräche der Minister zu einer Intensivierung der bereits jetzt gelebten regionalen Kooperation sowie zur weiteren Verbesserung des Klimas führen und weitere Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und der Technologieanwendung im Westbalkan identifiziert werden. Wichtig ist, dass die EU erneut bekräftigt hat, die notwendigen Finanzierungen etwa für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Ausfuhren in die Ukraine brechen um 27 Prozent ein/ Verlangsamte Abwärtsdynamik im Juni kein Grund zur Entwarnung/ Weiter Handelszuwächse in Südosteuropa

Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind im ersten Halbjahr 2015 um fast 31 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro gesunken. Nach den vom Ost-Ausschuss ausgewerteten aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren dies fast 4,7 Milliarden Euro weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zumindest hat sich der Rückgang der Exporte zuletzt deutlich verlangsamt: Im Juni 2015 waren die deutschen Lieferungen nach Russland noch um 13 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor: „Das ist aber kein Grund zur Entwarnung“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den neuen Zahlen: „Für das Gesamtjahr 2015 halten wir an unserer Prognose fest, wonach die deutschen Exporte nach Russland um rund ein Drittel auf etwa 20 Milliarden Euro zurückgehen werden. Dies ist eine Halbierung gegenüber 2012. Die direkten und indirekten Folgen der Wirtschaftssanktionen, der schwache Rubel und die sinkende russische Binnennachfrage schnüren die Importmöglichkeiten russischer Verbraucher und Unternehmen ein.“

Zum Tode von Egon Bahr

Der SPD-Politiker Egon Bahr ist am 20. August 2015 im Alter von 93 Jahren gestorben. Bahr gilt als „Architekt“ der westdeutschen Ostpolitik der 1970er Jahre unter Willy Brandt, die jenseits aller politischen Differenzen auf eine Verständigung mit der Sowjetunion und die Entspannung des Verhältnisses zum damaligen Ostblock und zur DDR setzte.

Schwerpunkte Zentralasien und Südkaukasus

Der Ukraine-Konflikt und die wirtschaftliche Krise in der Region machen auch vor Zentralasien und dem Südkaukasus, Schwerpunktregionen dieser Ausgabe, nicht halt. So brachen die deutschen Exporte nach Kasachstan zuletzt um 25 Prozent ein. Welche Chancen es insbesondere in Kasachstan und Georgien dennoch für deutsche Unternehmen gibt, beleuchten wir in der neuesten Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen.

Mai-Zahlen zeigen weiterhin stark negativen Trend im Handel mit Russland, der Ukraine und anderen Ländern der Region / Südosteuropa entwickelt sich hingegen weiter positiv

Von Januar bis Mai 2015 sind die deutschen Exporte nach Russland gegenüber dem bereits schwachen Jahr 2014 um weitere 34 Prozent eingebrochen. Nach den nun vorliegenden Mai-Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der  Ost-Ausschuss ausgewertet hat, summierten sich die Exportverluste in den ersten fünf Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits auf 4,4 Milliarden Euro. Isoliert betrachtet, lag das Monatsergebnis für Mai mit einem Rückgang der Exporte um 35 Prozent dabei sogar noch unter dem bisherigen Monatsdurchschnitt.

Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zur wirtschaftlichen Situation in der Ukraine

„Die Entwicklung der Wirtschaft in der Ukraine gibt Anlass zu großer Sorge. Aktuell wird für 2015 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zwischen 9 und 11,5 Prozent prognostiziert. Trotz einseitiger Handelsvergünstigungen von Seiten der EU im Zuge des Assoziierungsabkommens brechen die Exporte der Ukraine in die EU weiter zweistellig ein. Die große Ausnahme ist da der deutsch-ukrainische Handel: In den ersten vier Monaten 2015 nahmen die deutschen Importe aus der Ukraine um 8,5 Prozent zu, die Exporte in die Ukraine gaben dagegen um weitere 30 Prozent nach.

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