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Pressemitteilungen

Pressekonferenz zur Vorstellung der 11. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer / Sorgen um die Ukraine

Die Stimmung der deutschen Unternehmen in Russland hat sich im Vergleich zum Vorjahr eingetrübt: In der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer stellten 56 Prozent der Befragten im zurückliegenden Jahr eine negative Entwicklung des Geschäftsklimas in Russland fest. Die Aussichten für 2014 sind entsprechend: Etwa ein Drittel der 105 befragten Unternehmen erwartet eine positive Wirtschaftsentwicklung. Genau die Hälfte geht dagegen von einer Stagnation der russischen Wirtschaft aus, weitere 14 Prozent befürchten eine Rezession.

Leichte Impulse durch Winterolympiade in Sotschi / Vorschusslorbeeren für die neue Bundesregierung

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer haben im Januar 2014 zum elften Mal unter ihren Mitgliedsunternehmen ihre jährliche Umfrage zum Geschäftsklima in Russland durchgeführt. Schwerpunkte waren die aktuellen Investitionsbedingungen vor Ort, die möglichen Auswirkungen der WTO-Mitgliedschaft sowie die Erwartungen der Unternehmen an die zukünftige russische Wirtschaftspolitik.

Cordes: EU und Russland müssen nach Lösungswegen suchen/ Sanktionen würden Spaltung in der Ukraine weiter vertiefen 

Die deutsche Wirtschaft verfolgt mit großer Sorge und Anteilnahme die Ereignisse in Kiew. „Die Todesopfer müssen für alle eine letzte Mahnung sein, innezuhalten und sich gemeinsam an den Verhandlungstisch zu setzen“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes. Präsident Janukowitsch sei aufgefordert, gemeinsam mit Vertretern der Demonstranten einen Gewaltverzicht zu erreichen. „Die erneute Eskalation bedroht auch die wirtschaftliche Zukunft des Landes“, so Cordes weiter.

Ost-Ausschuss beteiligt sich vom 16. bis 18. Januar 2014 am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin 

Vom 16. bis 18. Januar 2014 treffen sich in Berlin über 70 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das Leitthema des GFFA heißt in diesem Jahr „Landwirtschaft stärken – Krisen meistern – Ernährung sichern“.

Vorläufige Absage der Ukraine an eine EU-Assoziierung zeigt Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Brüssel und Moskau / Ost-Ausschuss sieht neue Bundesregierung in einer Mittlerposition 

Nach der vorläufigen Absage der Ukraine an ein Assoziierungsabkommen mit der EU plädiert der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für einen neuen Dialog über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Russland und den übrigen Ländern der Zollunion. „Die Ukraine und weitere Länder der Östlichen Partnerschaft sind auf gute wirtschaftliche Beziehungen sowohl mit der EU als auch mit Russland angewiesen. Es macht daher keinen Sinn, sie vor eine Entweder-Oder-Entscheidung zu stellen“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes.

Arbeitsgruppe formuliert auf Initiative des Ost-Ausschusses 10 Empfehlungen für die neue Bundesregierung und die russische Regierung

Führende Wirtschaftsvertreter aus Deutschland und Russland wollen den bilateralen Beziehungen neuen Schwung verleihen: Während ihres dreitägigen Arbeitstreffens vom 17. bis 19. Oktober am bayerischen Tegernsee und in München verständigten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Wirtschaft im Petersburger Dialog unter Leitung von Eckhard Cordes (Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft) und Valery Golubew (Stellv. Vorstandsvorsitzender von Gazprom) auf umfangreiche Empfehlungen an die neue Bundesregierung und die russische Regierung. 

6. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden mit hochkarätigen Referenten 

Junge Führungskräfte diskutieren unter anderem mit EU-Kommissar Oettinger über die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen

Auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt nehmen 26 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland vom 7. bis 13. Oktober 2013 an den 6. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden teil. 

Zahlen für das 1. Halbjahr 2013 enttäuschen / Handelskonflikte überschatten Russlands WTO-Mitgliedschaft

Der deutsche Handel mit den Ländern Osteuropas ging im ersten Halbjahr 2013 um ein Prozent zurück und verfehlte damit das Rekordniveau des Vorjahreszeitraums. Dies zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewertet hat. Während die deutschen Exporte in die Region leicht um 0,4 Prozent sanken, gingen die Importe um 1,7 Prozent zurück. „Osteuropa zählte in den vergangenen Jahren zu unseren lukrativsten Wachstumsmärkten. Gemessen daran sind die aktuellen Einbußen ein Warnsignal“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes.

Visionär der Verständigung zwischen West und Ost im Alter von 99 Jahren gestorben

„Mit Berthold Beitz verliert die deutsche Wirtschaft eine herausragende moralische Instanz und einen Visionär der Verständigung zwischen West und Ost“, sagte Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Beitz ist am 30. Juli 2013 im Alter von 99 Jahren gestorben. 

Ost-Ausschuss-Unternehmen besorgt über Status der bilateralen Beziehungen / Kernforderungen sind die Beseitigung der Visa-Pflicht und Bildung einer Freihandelszone

„Die deutsche Wirtschaft würde eine Russland-Strategie der Bundesregierung begrüßen, die zu einer engeren Anbindung Russlands und des russischen Marktes an die EU beiträgt.“ Mit diesen Worten fasste der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Eckhard Cordes eine aktuelle Umfrage seines Verbandes zusammen. Die Ergebnisse der Umfrage wurden im Rahmen der Jahrespressekonferenz des Ost-Ausschusses in Berlin vorgestellt, an der auch der Stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende und E.ON-Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen teilnahm.

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