Cordes: EU und Russland müssen nach Lösungswegen suchen/ Sanktionen würden Spaltung in der Ukraine weiter vertiefen
Die deutsche Wirtschaft verfolgt mit großer Sorge und Anteilnahme die Ereignisse in Kiew. „Die Todesopfer müssen für alle eine letzte Mahnung sein, innezuhalten und sich gemeinsam an den Verhandlungstisch zu setzen“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes. Präsident Janukowitsch sei aufgefordert, gemeinsam mit Vertretern der Demonstranten einen Gewaltverzicht zu erreichen. „Die erneute Eskalation bedroht auch die wirtschaftliche Zukunft des Landes“, so Cordes weiter.
Ost-Ausschuss beteiligt sich vom 16. bis 18. Januar 2014 am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin
Vom 16. bis 18. Januar 2014 treffen sich in Berlin über 70 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das Leitthema des GFFA heißt in diesem Jahr „Landwirtschaft stärken – Krisen meistern – Ernährung sichern“.
Vorläufige Absage der Ukraine an eine EU-Assoziierung zeigt Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Brüssel und Moskau / Ost-Ausschuss sieht neue Bundesregierung in einer Mittlerposition
Nach der vorläufigen Absage der Ukraine an ein Assoziierungsabkommen mit der EU plädiert der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für einen neuen Dialog über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Russland und den übrigen Ländern der Zollunion. „Die Ukraine und weitere Länder der Östlichen Partnerschaft sind auf gute wirtschaftliche Beziehungen sowohl mit der EU als auch mit Russland angewiesen. Es macht daher keinen Sinn, sie vor eine Entweder-Oder-Entscheidung zu stellen“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes.
Arbeitsgruppe formuliert auf Initiative des Ost-Ausschusses 10 Empfehlungen für die neue Bundesregierung und die russische Regierung
Führende Wirtschaftsvertreter aus Deutschland und Russland wollen den bilateralen Beziehungen neuen Schwung verleihen: Während ihres dreitägigen Arbeitstreffens vom 17. bis 19. Oktober am bayerischen Tegernsee und in München verständigten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Wirtschaft im Petersburger Dialog unter Leitung von Eckhard Cordes (Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft) und Valery Golubew (Stellv. Vorstandsvorsitzender von Gazprom) auf umfangreiche Empfehlungen an die neue Bundesregierung und die russische Regierung.
6. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden mit hochkarätigen Referenten
Junge Führungskräfte diskutieren unter anderem mit EU-Kommissar Oettinger über die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen
Auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt nehmen 26 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland vom 7. bis 13. Oktober 2013 an den 6. Deutsch-Russischen Gesprächen Baden-Baden teil.
Zahlen für das 1. Halbjahr 2013 enttäuschen / Handelskonflikte überschatten Russlands WTO-Mitgliedschaft
Der deutsche Handel mit den Ländern Osteuropas ging im ersten Halbjahr 2013 um ein Prozent zurück und verfehlte damit das Rekordniveau des Vorjahreszeitraums. Dies zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewertet hat. Während die deutschen Exporte in die Region leicht um 0,4 Prozent sanken, gingen die Importe um 1,7 Prozent zurück. „Osteuropa zählte in den vergangenen Jahren zu unseren lukrativsten Wachstumsmärkten. Gemessen daran sind die aktuellen Einbußen ein Warnsignal“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes.
Visionär der Verständigung zwischen West und Ost im Alter von 99 Jahren gestorben
„Mit Berthold Beitz verliert die deutsche Wirtschaft eine herausragende moralische Instanz und einen Visionär der Verständigung zwischen West und Ost“, sagte Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Beitz ist am 30. Juli 2013 im Alter von 99 Jahren gestorben.
Ost-Ausschuss-Unternehmen besorgt über Status der bilateralen Beziehungen / Kernforderungen sind die Beseitigung der Visa-Pflicht und Bildung einer Freihandelszone
„Die deutsche Wirtschaft würde eine Russland-Strategie der Bundesregierung begrüßen, die zu einer engeren Anbindung Russlands und des russischen Marktes an die EU beiträgt.“ Mit diesen Worten fasste der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Eckhard Cordes eine aktuelle Umfrage seines Verbandes zusammen. Die Ergebnisse der Umfrage wurden im Rahmen der Jahrespressekonferenz des Ost-Ausschusses in Berlin vorgestellt, an der auch der Stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende und E.ON-Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen teilnahm.
Gemeinsame Teilnahme mit Bundeskanzlerin Merkel am internationalen Wirtschaftsforum / Abschluss des Deutschlandjahres
Deutsch-Russischer Wirtschaftsgipfel in St. Petersburg: Am Freitag, den 21. Juni 2013, reist Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes nach Russland, um am St. Petersburg International Economic Forum teilzunehmen. Das Wirtschaftsforum in der zweitgrößten Stadt Russlands gilt als Davos des Ostens. „Die erstmalige Teilnahme der Bundeskanzlerin ist ein starkes Signal an Russland, dass wir die gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen vertiefen wollen“, sagte Cordes.
east forum Berlin schafft neue Plattform für den Austausch zwischen Ost und West
Am 17. und 18. April 2013 findet erstmals das east forum Berlin statt. Mit diesem neuen jährlichen Forum schaffen die UniCredit, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Land Berlin in der Bundeshauptstadt eine Plattform, auf der Unternehmer und Politiker aus Ost und West über die drängendsten wirtschaftspolitischen Fragen diskutieren. Das Forum soll Berlin in seiner Rolle als Drehscheibe für den europäischen Handel stärken.
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