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Pressemitteilungen

Ost-Ausschuss: Krisenjahr 2009 beschleunigt Reformprozesse / Deutsche Wirtschaft hat ihre Wettbewerbsposition verbessert

Das wirtschaftliche Krisenjahr 2009 hat einen wichtigen Reifeprozess in den jungen Marktwirtschaften Osteuropas ausgelöst. Dieser Ansicht ist der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, der die Interessen der deutschen Unternehmen im östlichen Europa vertritt. „Die Übertreibungen, die es am Ende der langen Boomphase in Osteuropa gegeben hat, werden nun schrittweise korrigiert. Das Wachstum kehrt 2010 zurück. Es fällt moderater, aber dafür nachhaltiger aus“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold in Berlin.

In Osteuropa lassen sich die Ernteerträge um 80 Prozent steigern / Stellungnahme des Ost-Ausschusses zum Global Forum for Food and Agriculture im Rahmen der Grünen Woche Berlin

„Osteuropa ist eine Schlüsselregion zur Sicherung der Welternährung“, dies erklärte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Klaus Mangold, anlässlich des Global Forum for Food and Agriculture in Berlin. Russland allein verfüge über mehr Ackerfläche, als alle Länder der EU zusammen. „Mit Pilotprojekten in Osteuropa haben deutsche Agrarunternehmen bewiesen, dass die Ernteerträge dort um 80 Prozent gesteigert werden können. In Russland könnte so die Produktion von Getreide von 100 Millionen auf 180 Millionen Tonnen pro Jahr zunehmen“, rechnete Mangold vor. „Allein dieser zusätzliche Ertrag würde ausreichen, 250 Millionen Menschen zu ernähren.“

Ost-Ausschuss-Stellungnahme zur Abschaffung von EU-Visa für Bürger Serbiens, Montenegros und  Mazedoniens

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft begrüßt die weitgehende Abschaffung der Visa-Pflicht für Bürger aus Serbien, Mazedonien und Montenegro durch die EU-Kommission. „Die größere Reise- und Bewegungsfreiheit gibt der europäischen Integration von Serbien, Mazedonien und Montenegro und der wirtschaftlichen Entwicklung der Region eine neue Dynamik“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold.

Umfrage von Ost-Ausschuss und AHK unter 200 deutschen Unternehmen in Russland
In Russland hellt sich das Geschäftsklima unter deutschen Unternehmen wieder auf. Darauf deutet die aktuelle Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) hin, an der sich über 200 Unternehmen beteiligten. Für 17 Prozent der befragten Unternehmen ist bereits jetzt eine Erholung der russischen Wirtschaft spürbar. Vor sechs Monaten hatte dieser Wert nur bei sieben Prozent gelegen.

Ost-Ausschuss: Gipfel in Stockholm muss Weg für neues Partnerschaftsabkommen frei machen

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft forderte die EU und Russland dazu auf, beim Gipfeltreffen am 18. November in Stockholm ein neues Kapitel ihrer Beziehungen aufzuschlagen. „Nur miteinander reden reicht nicht. Es ist Zeit für konkrete Vereinbarungen etwa zur Absicherung der europäischen Energieversorgung und zur Neuauflage eines Partnerschafts- und Kooperationsabkommens“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold.  Europa werde ohne die Einbindung Russlands auf Dauer nicht funktionieren und Russland werde sich umgekehrt ohne die EU nicht modernisieren können. „Gerade die Wirtschaftskrise hat noch einmal die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit unterstrichen“, sagte Mangold.

Stellungnahme des Ost-Ausschusses zum Verbleib von Opel bei GM

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft bedauert das Scheitern der Gespräche zwschen GM, Opel, Magna und der russischen Sberbank. "Das Projekt wäre grundsätzlich geeignet gewesen, der Partnerschaft zwsichen Deutschland und Russland im Bereich der Automobil-und Zuliefererindustrie einen Schub zu geben", so der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold.

Am 03. November 2009 erhielt Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und früheres Vorstandsmitglied von Daimler Chrysler, aus den Händen von Ministerpräsident Günther H. Oettinger in Stuttgart das Bundesverdienstkreuz für sein intensives und langjähriges Engagament.

Spitzengespräch zwischen deutschen und russischen Unternehmern in Moskau

Die Abschwächung der Konjunktur in Russland schätzt die deutsche Wirtschaft als eine vorübergehende Entwicklung ein. Mittel- und langfristig wird Russland wieder an das Wachstum der früheren Jahre anknüpfen können und dabei auf eine stärkere Diversifizierung seiner Wirtschaft setzen. Dies war der Grundtenor bei den Gesprächen zwischen Spitzenvertretern der deutschen Wirtschaft und Ministerpräsident Wladimir Putin sowie zahlreichen Ministern der russischen Regierung am Mittwoch in Moskau.

Delegationsreise des Ost-Ausschusses am 5. Oktober 2009 nach Zagreb

Seit dem 2. Oktober 2009 haben die Europäische Union und Kroatien die Beitrittsverhandlungen wieder aufgenommen. Damit ist Kroatien derzeit der einzige Staat in Mittel- und Osteuropa mit guten Aussichten auf eine baldige Mitgliedschaft in der EU. Die Wirtschaftsdelegation des Ost-Ausschusses, die am 5. Oktober Zagreb besuchte, gratulierte dem kroatischen Präsidenten Stjepan Mesic und der neuen kroatischen Regierung unter Jadranka Kosor zu diesem wichtigen Fortschritt bei den EU-Beitrittsverhandlungen. Sechs Kapitel, darunter die Kapitel Freizügigkeit der Arbeitnehmer, Transeuropäisches Verkehrsrecht und Gesellschaftsrecht konnten am 2. Oktober abgeschlossen und fünf neue eröffnet werden.

Unternehmen können sich bis 28. Oktober bewerben

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft schreibt für das Jahr 2010 erneut gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan aus. Das Programm bietet Unternehmen die Möglichkeit, gut qualifizierte Studenten oder Graduierte mit umfassenden Regional- und Fachkenntnissen für ein Praktikum in Deutschland zu gewinnen.

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