Beitrag zur Versöhnung

28. Mai 2015

Bundesminister Müller begrüßte serbische Stipendiaten

Ende Mai reiste der Bundesminister für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit Gerd Müller in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation, an der auch der Ost-Ausschuss teilnahm, zu Gesprächen nach Prishtina und Belgrad. Dort nutzte er die Gelegenheit, sich in zahlreichen Gesprächen über die aktuellen Entwicklungen und den Umsetzungsstand der vom Bundesministerium geförderten Projekte zu informieren.

Neben Gesprächen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Länder standen vor allem Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung junger Menschen im Vordergrund der Gespräche. In Belgrad nutzte Bundesminister Müller seinen Aufenthalt für ein Gespräch mit ehemaligen Stipendiaten des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan, bevor er gemeinsam mit der Vorsitzenden der Zoran Djindjic Stiftung Ruzica Djindjic und dem Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner den aktuellen serbischen Jahrgang des Programms begrüßte, der im Juni 2015 zur Einführungswoche nach Deutschland reisen wird und anschließend seine Praktika aufnimmt.

Müller unterstrich in seiner Rede die Bedeutung des Programms, das einen wichtigen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung und Versöhnung leiste, für Serbien und die gesamte Region. Das inzwischen seit zwölf Jahren vom Ost-Ausschuss umgesetzte Stipendienprogramm werde daher auf jeden Fall eine Verlängerung und Erweiterung erfahren. Wünschenswert sei eine Steigerung der Zahl möglicher Stipendien von heute 60 auf zukünftig 100. Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Lindner, der das Interesse der deutschen Wirtschaft am Zoran Djindjic Stipendienprogramm nachdrücklich unterstrich, begrüßte diesen Vorschlag.

Anja Quiring/Antje Müller
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft