Neue Ost-Ausschuss-Informationen mit Special Ukraine/Belarus

3. März 2016

Die überwältigende Mehrheit der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft spricht sich für eine sofortige oder schrittweise Aufhebung der Wirtschaftssanktionen aus. Dies ist ein Ergebnis der diesjährigen Geschäftsklima-Umfrage Russland, die der Ost-Ausschuss in Kooperation mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer im Januar 2016 zum 13. Mal durchführte und über die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen berichten. Die Befragung zeigt erneut, wie massiv die Unternehmen vom Konjunktureinbruch in Russland und der Sanktionspolitik betroffen sind.

Im Blickpunkt der neuen Ausgabe stehen außerdem zwei Länder, die derzeit mit erheblichen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben – die Ukraine und Belarus. Welches Entwicklungspotenzial die Ukraine hätte, beschreibt ein Beitrag der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kiew. Der Ost-Ausschuss unterstützt den Reformprozess in der Ukraine etwa durch sein Stipendienprogramm, das jungen Ukrainern die Möglichkeit zu Praktika in deutschen Unternehmen eröffnet. Was die 36 Stipendiaten des zweiten Jahrgangs erwartet, erfahren Sie in dieser Ausgabe.

Belarus, dessen Wirtschaft erheblich unter der Krise in Russland leidet, sucht im Schatten des Ukraine-Konflikts wieder eine Annäherung an die EU. Im Februar 2016 wurden die EU-Sanktionen gegen das Land weitgehend aufgehoben. Was derzeit zwischen Brüssel und Minsk passiert, lesen Sie in der neuen Ausgabe. Ähnlich wie in der Ukraine könnte auch in Belarus die Bildung von Clustern zur Modernisierung der Wirtschaft beitragen. Der Ost-Ausschuss unterstützt diesen Prozess im Rahmen seines Verbandsberatungsprojekts Belarus, über das wir im aktuellen Heft berichten.