Hohe Erwartungen an Steinmeiers Moskau-Reise

24. Oktober 2017

Die Welt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist nach Moskau, wo er auch Wladimir Putin trifft. Es wartet eine heikle Aufgabe: Steinmeier muss herausfinden, ob Russland bereit ist, wieder Vertrauen zum Westen aufzubauen. Der offizielle Anlass ist niedrigschwellig: Es geht um die Rückgabe der Moskauer Kathedrale St. Peter und Paul an die Evangelisch-Lutherische Kirche, der Steinmeier beiwohnen will und die das Bundespräsidialamt als Voraussetzung für den Besuch bezeichnet. Doch natürlich geht es auch um mehr. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft sieht in Steinmeiers Reise ein gutes Signal. Man hoffe, dass nun „sieben gute Jahre folgen, in denen sich Deutschland, die EU und Russland auf gemeinsame Interessen fokussieren und ihre Probleme im Dialog lösen“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Büchele.

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