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Die tagelange Blockade des Suezkanals durch die Havarie der „Ever Given“ sorgt dafür, dass andere Transportrouten für die Schifffahrt stärker in den Blick geraten. In seinem Statement äußert sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Oliver Hermes zu den Möglichkeiten der Nordost-Passage nördlich von Sibirien. "Die havariebedingte Blockierung des Suezkanals als Nadelöhr der Weltwirtschaft lenkt die Aufmerksamkeit auf ein gewaltiges Infrastrukturprojekt in der Arktis - die so genannte Nordostpassage."
Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding im Beisein des ukrainischen Premierministers Denys Schmyhal besiegelten Deutschland und die Ukraine am 18. März 2021 den Start einer strategischen Kooperation im Bereich der digitalen Wirtschaft. Auf deutscher Seite initiierten der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft,  die Trade & Investment Agency des Landes Nordrhein-Westfalen NRW.Global Business und die Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer die neue „German Ukrainian Digital Partnership“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal und DIHK-Präsident Eric Schweitzer eröffnen am 19. März um 10.00 Uhr das 4. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum, das coronabedingt überwiegend digital stattfinden wird. Ein Jahr nach dem Amtsantritt der Regierung von Premier Schmyhal stehen die Themen Digitalisierung und Industrie, Energiewirtschaft, Land- und Ernährungswirtschaft sowie Logistik und Infrastruktur im Mittelpunkt des Forums. In insgesamt vier hochkarätig besetzten Diskussionsrunden sprechen Vertreter beider Länder über aktuelle Chancen und Herausforderungen für deutsche Unternehmen in diesen Branchen.
Die Corona-Krise hat 2020 zu deutlichen Einbußen im deutschen Osthandel geführt. Gegen Jahresende zeigte der deutsche Außenhandel mit Mittel- und Osteuropa aber starke Erholungstendenzen. Nach den durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewerteten Zahlen des Statistischen Bundesamts für das Gesamtjahr 2020 ging der deutsche Handel mit den 29 Partnerländern des Ost-Ausschusses um fast 39 Milliarden auf 423 Milliarden Euro zurück (-8,4 Prozent).
Polen hat auch im Corona-Jahr 2020 seinen Ruf als einer der dynamischsten deutschen Auslandsmärkte untermauert. Anlässlich der Auswertung der aktuellen Handelszahlen sowie des Besuches vom polnischen Vize-Premier- und Wirtschaftsministers Jarosław Gowin in Berlin im Haus der Deutschen Wirtschaft äußert sich der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes zur aktuellen Entwicklung der deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen.
Die USA haben am 18. Januar erstmals Sanktionen gegen ein an Nord Stream 2 beteiligtes Unternehmen verhängt. Diese richten sich gegen das russische Pipeline-Verlegeschriff "Fortuna". Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes sieht darin eine Belastung für den Neustart in den transatlantischen Beziehungen nach dem Machtwechsel im Weißen Haus. "Dennoch sehen wir weiter eine gute Möglichkeit, dass die Bundesregierung mit der neuen Biden-Administration eine Lösung finden wird, die die zeitnahe Fertigstellung und den Betrieb der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ermöglicht", sagt Hermes.
In der Corona-Krise hat sich der Zugang zu digitalen Angeboten als Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung herauskristallisiert. Länder mit einer schwach ausgeprägten digitalen Infrastruktur und Kultur drohen abgehängt zu werden. Eine neue Studie im Auftrag von fünf Unternehmen und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft analysiert, wie sich der sprunghaft gestiegene Bedarf für digitale Dienste auf die sechs Länder des Westlichen Balkans ausgewirkt hat, wo neue Chancen sichtbar werden und welche Defizite bestehen.

Mit einer virtuellen Gründungssitzung nahm heute der neue Deutsch-Russische Unternehmerrat seine Arbeit auf. Die Sitzung wurde vom russischen Minister für wirtschaftliche Entwicklung Maxim Reschetnikow und dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Oliver Hermes eröffnet. Anlässlich der Sitzung gaben Bundesaußenminister Heiko Maas und sein russischer Amtskollegen Sergej Lawrow mit vorab aufgezeichneten Grußworten außerdem den Startschuss für das Deutsch-Russische Themenjahr „Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung 2020-2022“.

Auf dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel konnte die deutsche Ratspräsidentschaft eine Einigung mit Polen und Ungarn über den bereits beschlossenen Rechtsstaatsmechanismus und damit auch über den neuen EU-Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027 und den Wiederaufbaufonds Next Generation vermitteln. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Oliver Hermes begrüßt in einem Statement die nun gefundene Einigung, die den Weg für neue Wachstumsimpulse frei macht.
Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz des Ost-Ausschusses und der AHK Russland wurden heute die Ergebnisse der 18. Geschäftsklima-Umfrage Russland vorgestellt. Das Geschäftsklima in Russland und die Erwartungen der deutschen Unternehmen haben sich vor dem Hintergrund der Corona-Krise spürbar eingetrübt. Vor allem die starke Abwertung des Rubel und die coronabedingten Grenzschließungen machen den Unternehmen zu schaffen. Große Sorge bereitet auch die politische Krise im deutsch-russischen Verhältnis. Mit ihrer eigenen Geschäftslage sind die deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft dennoch überwiegend zufrieden.

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