In diesem Beitrag der „Welt“ wird kritisch Bezug genommen zur Wirkungslosigkeit eines Teils der Russland-Sanktionen sowie der Inkonsequenz bei ihrer Umsetzung. Dies gelte besonders für die Einfrierung von Vermögenswerten bestimmter Personen auf den EU-Listen, welche in Wirklichkeit nicht oder nur in geringem Maße stattfinde. Auch ein Teil der Handelsbeschränkungen würde auf verschiedene Weise umgangen. Trotzdem richteten die Sanktionen nicht nur der russischen Wirtschaft Schaden an, sondern gefährdeten rund 2 Millionen Arbeitsplätze in der EU. Die Berechnung erfolgte auf Basis der negativen Wirtschaftszahlen zu Jahresbeginn. Dazu Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes: „Das erste Quartal 2015 ist ein guter Gradmesser für die Beurteilung der Lage. Bis dahin waren wir seit dem Frühjahr 2014 im Sinkflug. Jetzt könnte der Boden erreicht sein. Genau wissen wir es aber noch nicht.“
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