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Über Lissabon, Wladiwostok und der Vertrauenswürdigkeit der ukrainischen Regierung

23.04.2015
Die ukrainische Nachrichtenagentur „Ukrinform“ widmet sich dem 3. east forum Berlin, auf dem die Ukraine-Krise eine zentrale Rolle einnahm. Laut Gernot Erler (SPD) habe das Assoziierungsabkommen, welches von Russland als direkte Bedrohung wahrgenommen wurde, zu dem Ost-West Konflikt geführt. Zu diesem Kontext äußerte sich auch Johannes Hahn (EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen ): „Die Menschen sollten nicht vor eine Entweder-oder-Entscheidung, ob sie der einen oder einer anderen Wirtschaftszone angehören wollen, gestellt werden“. Weitere Teilnehmer, wie Stephan Steinlein (Auswärtiges Amt) und Anders Aslund (Senior Fellow Peterson Institute for International Economics ) hätten sich positiv zu finanziellen Unterstützungen geäußert, die allerdings von der Umsetzung der Reformen abhängig seien. Nach Ansicht von Dmitri Shymkiv (Stellv. Leiter der ukrainischen Präsidialadministration) werden die Resultate der Reformen in den nächsten drei Jahren erkennbar werden. 
 
http://www.ukrinform.ua/rus/news/o_lissabone_vladivostoke_i_kredite_doveriya_k_ukrainskomu_pravitelstvu_1737978 
 
23.04.2015, Ukrinform 
 

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