Die Ergebnisse des EU-Gipfeltreffens in Riga werden vom Handelsblatt mit den Worten „Enttäuschte Hoffnungen“ zusammengefasst. Gründe dafür seien vor allem die Absage der Visafreiheit und die fehlende EU-Beitrittsperspektive für die Partnerschaftsländer.
Zur Verzögerung der Integration hätte die „geopolitische Konfrontation“ mit Moskau geführt. Rainer Lindner (Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft), hebt die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Kooperation hervor und befürwortet die Strategie, dass „sich die östlichen Partner nicht zwischen EU und Russland entscheiden müssen“. Langfristig solle, so Lindner, ein „gemeinsamer Wirtschaftsraum inklusive Russland“ etabliert werden.
21.05.2015, Handelsblatt, S. 10
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