G7-Gipfel als verpasste Chance: Verständigung geht anders
05.06.2015
In einem Gastbeitrag für das Manager Magazin hebt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes die Verdienste der Bundesregierung um die Einigung von Minsk hervor. Der dort begonnene Friedensprozess hätte nun aber durch eine Einladung Russlands zum G7-Treffen in Bayern eine logische Fortsetzung finden müssen. „Die G7 hätten Elmau nutzen können, Russland und Ukraine einmal mehr auf höchster protokollarischer Ebene an ihre Verpflichtungen im Zusammenhang mit Minsk II zu erinnern“, so Cordes. Eine wirtschaftliche Stabilisierung der Ukraine sei nur mit Russland möglich: „Selbst im Krisenjahr 2014 war Russland mit einem Anteil von über 18 Prozent mit Abstand wichtigster Abnehmer ukrainischer Waren“. Daher sei es wichtig, Kurs auf einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Russland zu nehmen, in dem dann auch die Ukraine ihren Platz finden könne.
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