Trotz des Stellenabbaus in traditionellen Industriezweigen mehren sich die Anzeichen für einen erfolgreichen Strukturwandel der deutschen Wirtschaft. Verbesserte Exportaussichten, wachsende Investitionen, zahlreiche Unternehmensgründungen und eine zunehmende berufliche Mobilität stehen dabei den Verlusten in kriselnden Branchen gegenüber. Nach Angaben des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft hat Mittel- und Osteuropa einen erheblichen Anteil an der positiven Exportentwicklung: Die deutschen Ausfuhren in die Region stiegen um 7,4 Prozent, insbesondere durch das Wachstum der Exporte nach Polen und Tschechien. Neue Absatzmärkte und Wachstumsbranchen tragen damit dazu bei, die Schwäche traditioneller Märkte und Wirtschaftszweige teilweise auszugleichen.
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