Im Vorfeld des Deutsch-Polnischen Wirtschaftsforums Ende Oktober in Warschau zeichnet sich eine Trendumkehr ab: Polnische Unternehmen treten in Deutschland zunehmend als Investoren auf. Durch Übernahmen sichern sie vor allem in Ostdeutschland Arbeitsplätze. Adrian Stadnicki, Regionaldirektor Mittelosteuropa im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, sieht darin eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Die Beziehungen seien längst keine Einbahnstraße mehr, der Ost-Ausschuss erhalte immer öfter Anfragen polnischer Firmen. Nach Angaben des Ost-Ausschusses sind rund 1.000 polnische Unternehmen in Deutschland aktiv, haben gut eine Milliarde Euro investiert und rund 24.250 Arbeitsplätze geschaffen. Beide Seiten profitierten von diesem Engagement, so Stadnicki. Deutschland exportiere inzwischen mehr Waren nach Polen als nach China.
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