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Merz im Luxusresort von Sveti Stefan: „Der Balkan darf kein Spielfeld der Großmächte werden“

22.10.2026
Berliner Zeitung

Beim Gipfel des Berlin-Prozesses in Montenegro hat Bundeskanzler Friedrich Merz die EU-Integration der sechs Westbalkanstaaten als geopolitischen Imperativ bezeichnet. Christoph Beeck, Südosteuropa-Sprecher des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, wertete die Teilnahme des Kanzlers als klares Signal, dass die Bundesregierung den Beitrittsprozess mit Nachdruck unterstützt. Dies liege im ureigenen Interesse Deutschlands, der deutschen Wirtschaft und Europas. Der neue Schwung im Erweiterungsprozess dürfe nicht wieder verloren gehen. Die Kandidaten müssten EU-Standards konsequent übernehmen und bessere Investitionsbedingungen schaffen. Die EU wiederum müsse ihre Verfahren flexibler gestalten und Reformfortschritte mit konkreten Integrationsschritten belohnen. Nach Angaben des Ost-Ausschusses hat sich der deutsche Handel mit den Westbalkanstaaten seit Beginn des Berlin-Prozesses 2014 mehr als verdoppelt.
 

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