„Two Nations – One Passion“

20. Mai 2013

Deutsch-Russisches Fußballfestival in Moskau im Rahmen des Deutschlandjahres 

Deutschland ist fußballverrückt. Deshalb ist es nur logisch, dass das Thema Fußball auch im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland, an dem der Ost-Ausschuss für die Seite der Deutschen Wirtschaft beteiligt ist, eine wichtige Rolle spielt. Die AHK Russland veranstaltete daher vom 19. Mai bis 22. Mai 2013 gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss und der bona dena production GmbH in Moskau das Fußball Festival „two nations – one passion“.

Die Leidenschaft für den Fußball brachte fünf Jahre vor der FIFA-WM in Russland viele Fußballbegeisterte aus beiden Ländern zusammen. Rasenflächen verwandelten den Festivalplatz des Sokolniki-Parks in Moskau in ein großes Fußballfeld, auf dem die Besucher zugleich Spieler und Fans waren. Doch es wurde nicht nur gespielt: Am 20./21. Mai 2013 fand ein Symposium statt, bei dem unter anderem Experten von Bayern München und der TSG Hoffenheim, Organisatoren der Fußball WM 2018 und Unternehmensvertreter über Erfolgsfaktoren der Fußball WM, Anforderungen an die Austragungsorte sowie Fußballclubmanagement und Stadionmanagement diskutierten. Darüber hinaus standen die anstehenden Infrastrukturmaßnahmen und Investitionsprojekte im Zentrum der Veranstaltung: für die WM in Russland werden zwölf Stadien in elf Städten modernisiert oder neugebaut, Trainingsstätten werden geschaffen, die Verkehrsinfrastruktur wird modernisiert und Hotelkapazitäten bereitgestellt. 

Im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland hat die deutsche Wirtschaft gerade Zukunftslösungen im Bereich der Infrastruktur für große Städte zu einem Schwerpunkt ihrer Veranstaltungen gemacht. Nach dem „City Solutions Kongress“ im November präsentierten sie nun im Rahmen des Symposiums innovative Lösungen um den Neubau und die Erneuerung von Stadien und Anlagen. Neben den Anforderungen an Bau- und Infrastrukturprojekte ist die WM eine gewaltige Aufgabe für die Organisatoren an den jeweiligen Austragungsorten. Hier kann und sollte Russland von den deutschen Erfahrungen rund um die Fußball WM 2006 und die Frauen Fußball WM profitieren.

Oliver Friske
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft