Pressemitteilungen

  • 12. Dezember 2016

    Klaus Schäfer, Stellvertretender Ost-Ausschuss-Vorsitzender und Sprecher des Länderkreises Russland, zur Diskussion um die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland

    „Nach zweieinhalb Jahren Wirtschaftssanktionen stellt sich die Frage, ob diese ihren politischen Zweck tatsächlich erfüllen oder ob es nicht alternative Ansätze gibt. Wir haben es mit einer stetigen Belastung der Konjunktur in Russland, aber auch in der EU zu tun, die Sanktionsverlängerung darf daher nicht zur reinen Routine werden. Wir halten es für richtig, mit einem Abbau der Sanktionen nicht erst nach einer vollständigen Erfüllung des Minsker Friedensabkommens zu beginnen. Der Abbau sollte schrittweise entlang substanzieller Fortschritte vollzogen werden, um stärkere Anreize zu schaffen.

  • 12. Dezember 2016

    Zweistellige Steigerungsraten im bilateralen Warenaustausch 2016/ Mehr als 8.000 deutsche Firmen vor Ort

    Nach den Parlamentswahlen im EU-Land Rumänien im Dezember gibt es dort einen Regierungswechsel. Aus deutscher Perspektive ist diese Entwicklung durchaus von großer Bedeutung, schließlich zählt Rumänien derzeit zu den Ländern mit den größten Steigerungsraten für deutsche Exporte.

  • 9. Dezember 2016

    Schwerpunkt Grüne Woche und Agrarwirtschaft

    Bei den deutschen Russland-Exporten zeichnet sich eine Bodenbildung ab, und auch die deutschen Direktinvestitionen in Russland entwickeln sich positiv. Für ein kräftigeres Wachstum von Handel und Investitionen ist aber eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Unternehmen nötig. Dazu gehören Fortschritte in der Sanktionsfrage und der Verzicht auf neue protektionistische Maßnahmen auf russischer Seite. Der Ost-Ausschuss hat diese Fragen auf der jüngsten Sitzung der deutsch-russischen Strategischen Arbeitsgruppe in Moskau adressiert und dabei auch Vorschläge zur effektiveren Gestaltung der russischen Lokalisierungspolitik vorgelegt, die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss Informationen vorstellen.

  • 12. November 2016

    Dr. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl und den Folgen für das russisch-amerikanische Verhältnis

    „Wir hoffen, dass die USA und Russland unter Donald Trump zu einem vertrauensvollen Arbeitsverhältnis zurückfinden. Trumps bisherige Aussagen zu Russland und die ersten Signale aus Moskau auf das Wahlergebnis lassen zumindest erwarten, dass auf beiden Seiten die Bereitschaft zu einem neuen Dialog vorhanden ist. Die Kooperation beider Länder ist zur Lösung globaler Konflikte – etwa in Syrien und der Ost-Ukraine und bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus – unverzichtbar. Dabei setzen wir weiterhin auf eine enge Abstimmung der USA mit der EU.

  • 9. November 2016

    BME und Ost-Ausschuss unterzeichnen Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Young-Professionals-Initiative des Einkäuferverbandes

    Der BME und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wollen die Nachwuchskräfte in Europa stärker unterstützen. „Das gilt insbesondere für die Ausbildung Studierender und Graduierter aus den Ländern des Westlichen Balkans“, betonte Dr. Christoph Feldmann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) am Mittwoch in Berlin nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung mit dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Michael Harms. Zuvor hatte BME-Vorstandsvorsitzender Horst Wiedmann das 51. BME-Symposium Einkauf und Logistik in der Bundeshauptstadt eröffnet.

  • 27. Oktober 2016

    Weiter hohe Nachfrage in Südosteuropa/ Handel mit der Ukraine gewinnt an Tempo/ Russland-Exporte beenden lange Schwächephase

    Die deutschen Exporte nach Osteuropa haben im Monat August 2016 kräftig angezogen. Insgesamt stiegen die deutschen Lieferungen in die 21 vom Ost-Ausschuss betreuten Länder gegenüber dem August 2015 um fast 16 Prozent. Ungebrochen lebhaft ist die Nachfrage nach deutschen Waren in Südosteuropa: In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres stiegen die Ausfuhren dorthin um zehn Prozent. „Die deutsche Exportwirtschaft profitiert weiterhin vom kräftigen wirtschaftlichen Aufschwung in Südosteuropa und dessen engerer Anbindung an die EU. Die weitere Integration der Region, die der Ost-Ausschuss etwa mit der regionalen Wirtschaftskonferenz in Montenegro in dieser Woche unterstützt, kann hier zusätzliche Impulse geben“, kommentierte Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Harms vor seiner Abreise nach Montenegro die aktuellen Zahlen.

  • 14. Oktober 2016

    Das wirtschaftliche Umfeld für deutsche Unternehmen in Russland bleibt schwierig. Dazu tragen neben der nach wie vor angespannten wirtschaftlichen Lage und den Kollateralschäden der gegenseitigen Wirtschaftssanktionen auch zunehmend protektionistische Tendenzen in Russland bei. Unter den schwierigen Rahmenbedingungen im Russland-Geschäft leidet nicht zuletzt der Mittelstand in beiden Ländern. Russland und der Mittelstand stehen daher im Fokus der aktuellen Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen: Wir stellen Rahmenbedingungen und Aktivitäten der Kontaktstelle Mittelstand im Ost-Ausschuss vor, sprechen mit einem deutschen Mittelständler in Russland über dessen Erfahrungen und stellen die rechtlichen Rahmenbedingungen im Land vor. Außerdem berichten wir über die Reise von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach Moskau im September, bei der der Ost-Ausschuss an der begleitenden Unternehmerdelegation beteiligt war und über die jüngste Tagung der AG Wirtschaft des Petersburger Dialogs.

  • 21. September 2016

    Standortbestimmung nach der russischen Parlamentswahl/ Sorge in der deutschen Wirtschaft vor wachsendem Protektionismus/ OA-Vorstand Russwurm: Brauchen sicheres Umfeld für Investitionen

    Drei Tage nach den russischen Parlamentswahlen reist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation am heutigen Mittwoch nach Moskau. Von Seiten des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft werden Vorstandsmitglied Siegfried Russwurm (Mitglied des Vorstands der Siemens AG), Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms sowie viele mittelständische Unternehmen der Delegation angehören, die sich für eine Produktion in Russland interessieren. Auf dem Programm stehen dazu unter anderem Gespräche mit dem russischen Industrieminister Denis Manturow und dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung Alexej Uljukajew.

  • 15. September 2016

    Aktuelle Wirtschaftsinformationen anlässlich der Parlamentswahl

    Am 18. September 2016 finden in Russland Parlamentswahlen statt. Zu Ihrer Information haben wir Ihnen auf einen Blick die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zur russischen Wirtschaft und den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen zusammengestellt. Unser Russland-Update finden Sie hier als Download. Wirtschaftsporträts zu Russland und den übrigen 20 Ländern des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft können Sie zudem jederzeit auf der Ost-Ausschuss-Seite unter dem Menüpunkt Länder einsehen. Immer zum Monatsanfang bietet Ihnen der Ost-Ausschuss zudem einen kostenlosen Newsletter mit aktuellen Berichten und Statistiken an, den Sie über unsere Homepage abonnieren können. Folgen Sie uns auch aktuell auf Twitter: @OstAusschuss

  • 29. August 2016

    Südosteuropa als Wachstumslokomotive/ Bodenbildung bei den Russland-Exporten in Sicht/ Ausfuhren in die Ukraine steigen um fast ein Drittel

    Erstmals seit dem Rekordjahr 2012 wachsen die deutschen Exporte in die vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft betreuten Länder wieder stärker als die deutschen Ausfuhren insgesamt. Dies ergab die Auswertung der aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts durch den Ost-Ausschuss. Während die deutschen Gesamtausfuhren im ersten Halbjahr 2016 moderat um 1,5 Prozent zulegten, wuchsen die Exporte in die 21 Länder des Ost-Ausschusses demnach im Schnitt um 3,3 Prozent.

  • 19. August 2016

    Zentralasien und der Südkaukasus sind die Schwerpunktregionen der aktuellen Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen. Viele Länder dort leiden unter der russischen Wirtschaftsschwäche und dem Verfall der Rohstoffpreise. Kasachstan setzt sich deshalb verstärkt für einen Dialog zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion über Handelserleichterungen ein, wie eine Ost-Ausschuss-Delegation im Rahmen einer Konferenz des Berliner Eurasischen Klubs in Astana erfuhr. Die wirtschaftlichen Chancen in Aserbaidschan und Georgien standen im Blickpunkt zweier Wirtschaftsforen in Berlin im Juni, die der Ost-Ausschuss mitorganisierte oder unterstützte. Mehr über diese Veranstaltungen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe. Außerdem beschreibt Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms die Eindrücke seiner jüngsten Gespräche in Kiew.

  • 27. Juni 2016

    Eröffnung des diesjährigen Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan am 28. Juni in Berlin/ Der Ost-Ausschuss führt das Programm seit 2003 mit Finanzierung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch/ Beispiel für erfolgreiche Kooperation von Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit

    Am 28. Juni 2016 reisen 57 Stipendiaten aus sieben Ländern Südosteuropas nach Berlin, um an der feierlichen Eröffnung des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan teilzunehmen. Im Rahmen des Abendempfangs in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt werden die Stipendiaten von Ruzica Pavlovic Djindjic, der Geschäftsführerin der Zoran Djindjic Stiftung, Dirk Schattschneider, Referatsleiter für die Region (Süd-)Osteuropa im Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Michael Harms und Staatssekretär Dr. Michael Schneider, Bevollmächtigter des Landes Sachsen-Anhalts beim Bund, sowie von zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft begrüßt werden.

  • 24. Juni 2016
    Erstes Treffen der Deutsch-Russischen Strategischen Arbeitsgruppe nach zweijähriger Pause/ Zehn Verträge stehen zur Unterschrift an
     
    Am heutigen 24. Juni trifft sich in Berlin nach mehr als zwei Jahren Pause die deutsch-russische Strategische Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Finanzen (SAG). Anschließend findet die zweite Konferenz der Deutsch-Russischen Unternehmerplattform statt. An beiden Veranstaltungen ist der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft maßgeblich beteiligt.
     
  • 9. Juni 2016

    Büchele: „Abbau von Sanktionen nicht erst am Ende des Minsk-Prozesses, sondern bereits parallel zu substanziellen Umsetzungsschritten“/ Konjunktur in Russland findet langsam aus der Krise/ Positive Dynamik in Südosteuropa

    Die EU sollte die für Ende Juni anstehende Debatte zur Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland für einen Strategiewechsel nutzen. Dafür setzt sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ein. „Wie Bundesaußenminister Steinmeier vorgeschlagen hat, sollte Russland der Abbau von Sanktionen nicht erst am Ende des Minsk-Prozesses, sondern bereits parallel zu substanziellen Umsetzungsschritten angeboten werden“, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Wolfgang Büchele in Berlin: „Es wäre gut, wenn dieser Vorschlag in Brüssel jetzt mehrheitsfähig wird und wir einen Einstieg in den Ausstieg aus den Sanktionen hinbekämen.“ Die russische und ukrainische Regierung rief der Ost-Ausschuss-Vorsitzende dazu auf, ihrerseits stärker auf Fortschritte im Minsk-Prozess hinzuarbeiten. Büchele kritisierte in diesem Zusammenhang, dass Russland seine Gegensanktionen im Agrarbereich bereits einseitig bis ins Jahr 2017 verlängerte. „Das war nicht hilfreich.“

  • 8. Juni 2016

    Gleich zwei große Konferenzen in Berlin griffen im Frühjahr die Vision eines gemeinsamen Wirtschaftsraums zwischen Europäischer Union (EU) und Eurasischer Wirtschaftsunion (EAWU) auf. Auf dem east forum Berlin 2016, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der UniCredit und der Metro Group zum vierten Mal veranstaltete, stand das Thema wie in den Vorjahren im Mittelpunkt. Das east forum Berlin 2016 diente diesmal auch dazu, eine große OSZE-Wirtschaftskonferenz zum Thema „Connectivity“ vorzubereiten, die im Rahmen der deutschen OSZE-Präsidentschaft im Mai 2016 in Berlin stattfand. Über beide Veranstaltungen lesen Sie in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen.

  • 2. Juni 2016

    Anfang Juni erscheint die neueste Ausgabe des Mittel- und Osteuropa Jahrbuchs, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft herausgibt. Es enthält einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Osteuropa im zurückliegenden Jahr und dokumentiert die Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte des Ost-Ausschusses zwischen Juli 2015 und Juni 2016. Informationen zu Gremien und Mitgliedern des Ost-Ausschusses schließen sich an. Dazu kommen Wirtschaftsprofile aller mittel- und osteuropäischen Länder. Dadurch wird das Jahrbuch zu einem umfassenden und informativen Nachschlagewerk.

    Aus dem Inhalt: Vorworte des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele und des Geschäftsführers Michael Harms - Berichte des Ost-Ausschusses zu Ländern und Regionen (Russland, Osteuropa, Südosteuropa, Zentralasien) - Projekte und Arbeitskreise des Ost-Ausschusses - Presse und Kommunikation - Chronik Juni 2015 - Mai 2016 - Gremien des Ost-Ausschusses – Wirtschaftsentwicklung und Perspektiven in Mittel- und Osteuropa

  • 19. April 2016

    Über 400 Teilnehmer aus 40 Ländern setzen ein deutliches Zeichen für internationale Zusammenarbeit

    Mit einer Rede des früheren Bundeswirtschaftsministers und jetzigen Geschäftsführers des Weltwirtschaftsforums in Davos Philipp Rösler ging am Nachmittag des 19. April das 4.east forum Berlin zu Ende. Über 400 Teilnehmer aus 40 Ländern kamen am 18. und 19. April 2016 auf Einladung der UniCredit, des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der METRO GROUP zu dieser internationalen Wirtschaftskonferenz nach Berlin und sorgten für eine Rekordbeteiligung.

  • 18. April 2016

    Unter dem Motto „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” bietet das 4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016 wieder über 300 Vertretern aus Wirtschaft und Politik eine Plattform zum Dialog über den gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok. Das east forum Berlin verbindet sich in diesem Jahr mit den Aktivitäten anlässlich des deutschen OSZE-Vorsitzes. Ende Mai findet im Auswärtigen Amt unter dem Titel „Connectivity“ eine Wirtschaftskonferenz statt, auf die das east forum in diesem Jahr vorbereitet.. Außerdem wird 2016 der Blick auf China erweitert und die Bedeutung der chinesischen Seidenstraßen-Initiative „One Belt, One Road“ für die Wirtschaft diskutiert.

  • 15. April 2016

    „Von der neuen Regierung in Kiew erwarten wir uns nach quälenden Wochen der Ungewissheit nun neuen Schwung für den Reformprozess in der Ukraine. Die Vorgängerregierung unter Premierminister Jatzenjuk hat in ihrer rund zweijährigen Amtszeit viele und wichtige Reformen angepackt. In den letzten Monaten konnte sie jedoch das nötige Tempo nicht mehr aufrechterhalten.

  • 14. April 2016

    Keynotes u.a. von der ukrainischen Ex-Finanzministerin Natalie Jaresko, BDI-Präsident Ulrich Grillo und Davos-Geschäftsführer Philipp Rösler

    Am 18. und 19. April findet das 4. east forum Berlin statt. Unter dem Motto „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” bietet diese internationale Konferenz wieder über 300 Vertretern aus über 30 Ländern eine Plattform zum Dialog über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok. In diesem Jahr wird der Blick zudem auf China erweitert und die Bedeutung der chinesischen Seidenstraßen-Initiative „One Belt, One Road“ für die Wirtschaft diskutiert.

  • 8. April 2016

    Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms zum Referendum in den Niederlanden über das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine

    „Es wäre falsch, das Referendum als Absage an die Reformbewegung in der Ukraine zu werten. Im Gegenteil: Die Skepsis in den Niederlanden am politischen System in der Ukraine sollte diejenigen nicht entmutigen, die sich dort für einen konsequenten Reformkurs, die Bekämpfung der Korruption und den Aufbau eines unabhängigen und transparenten Rechtssystems engagieren. Die Ukraine darf nicht scheitern, das ist eine Aufgabe für ganz Europa einschließlich Russlands.

  • 16. März 2016

    4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016

    Die wirtschaftliche Zukunft Europas, die chinesische Seidenstraßen-Initiative und die Wirtschaftsbeziehungen  zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion stehen im Mittelpunkt der Konferenz/ Keynotes u.a. von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, dem polnischen Außenminister Witold Waszczykowski und Davos-Geschäftsführer Philipp Rösler

    Unter dem Titel „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” widmet sich das 4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016 den veränderten politischen und wirtschaftlichen Realitäten zwischen Lissabon und Wladiwostok und richtet hierbei den Blick auch über die Region hinaus. Die Konferenz knüpft in diesem Jahr an die Aktivitäten anlässlich des deutschen OSZE-Vorsitzes an. Im Mittelpunkt der Keynotes und der Panel-Diskussionen stehen die wirtschaftliche Zukunft Europas, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion sowie die Chancen und Risiken der chinesischen Seidenstraßen-Initiative.

  • 3. März 2016

    Die überwältigende Mehrheit der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft spricht sich für eine sofortige oder schrittweise Aufhebung der Wirtschaftssanktionen aus. Dies ist ein Ergebnis der diesjährigen Geschäftsklima-Umfrage Russland, die der Ost-Ausschuss in Kooperation mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer im Januar 2016 zum 13. Mal durchführte und über die wir in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen berichten. Die Befragung zeigt erneut, wie massiv die Unternehmen vom Konjunktureinbruch in Russland und der Sanktionspolitik betroffen sind.

  • 19. Februar 2016

    13. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der AHK Russland/ Breite Mehrheit für Aufhebung der Sanktionen/ Weitere Eintrübung des Geschäftsklimas in Russland und Rückgang des Handels/ Unternehmen halten dennoch am russischen Markt fest

    Die Befürchtungen der deutschen Unternehmen vor einer Abwendung Russlands von der EU Richtung China haben deutlich abgenommen. Dies ist eines der Ergebnisse der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK). Die Umfrageergebnisse stellten der neue Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele und der Präsident der AHK Rainer Seele am Freitag im Vorfeld der Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz in Berlin vor.

  • 16. Februar 2016

    Neuer Schwung für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen/ Wichtige Brückenfunktion zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion

    Als „gute Nachricht in schwierigen, europäischen Zeiten“, begrüßte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele die Entscheidung der EU, die vor über fünf Jahren eingeführten Sanktionen gegen belarussische Personen und Unternehmen weitgehend aufzuheben. „Wir hoffen, dass die zu beobachtende Annäherung damit eine neue Dynamik erhält und sich die Rahmenbedingungen auch für die Wirtschaft weiter verbessern“, so Büchele, der sich am Wochenende am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz mit dem belarussischen Außenminister Wladimir Makei getroffen hatte.

  • 22. Januar 2016

    Experten diskutieren auf dem GFFA-Fachpodium anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin über Strategien und Lösungsansätze

    Unter dem Titel „Urbanisierung, Migration und Strukturwandel – Herausforderungen und Strategien für den Agrarsektor Osteuropas“ richtete das Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 14. Januar 2016 auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) ein Fachpodium aus. Auf der Veranstaltung tauschten sich Vertreter aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft gemeinsam mit rund 130 Gästen über die anstehenden Herausforderungen hinsichtlich der Nahrungsmittelversorgung wachsender Städte bei gleichzeitiger Migration aus den ländlichen Räumen Osteuropas aus. Das GFFA ist eine internationale Konferenz zu agrarpolitischen Fragenstellungen der Ernährungssicherung und findet jährlich im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) statt.

  • 11. Januar 2016

    13. Geschäftsklimaumfrage Russland gestartet

    Der Ukraine-Konflikt, die Sanktionen gegen Russland und dessen wirtschaftliche Krise belasten nach wie vor die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Die deutschen Exporte dürften 2015 auf etwa die Hälfte des Niveaus von 2012 geschrumpft sein, und deutsche Unternehmen erleiden teils erhebliche Umsatz- und Gewinneinbußen auf dem russischen Markt.

  • 11. Januar 2016

    Fachkräftemangel auf dem Land und Versorgungssicherheit der Großstädte im Mittelpunkt

    Auch 2016 beteiligt sich der Ost-Ausschuss am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Während russische Vertreter auf der Grünen Woche fehlen, versucht die Ukraine die Chancen der Annäherung an die EU zu nutzen.

    Vom 14. bis 16. Januar 2016 treffen sich in Berlin rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter zum 8. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der zentralen agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche. Das GFFA diskutiert in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Wie ernähren wir die Städte? – Landwirtschaft und ländliche Räume in Zeiten von Urbanisierung“.