Pressemitteilungen

  • 17. Dezember 2015

    Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zur Verlängerung der Russland-Sanktionen

    Heute und morgen kommen in Brüssel Vertreter der 28 EU-Mitgliedsländer zusammen, um unter anderem über die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland um sechs weitere Monate zu entscheiden. Zu diesem Thema und zu der für den 1. Januar geplanten Umsetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine finden Sie hier eine Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes.

  • 7. Dezember 2015

    Schwerpunktthema der neuen Ausgabe ist wie immer zum Jahreswechsel die Grüne Woche in Berlin, auf der sich der Ost-Ausschuss wieder am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) beteiligt. Wir berichten in dieser Ausgabe darüber, wie sich der russische Importstopp für Nahrungsmittel in der EU und Russland auswirkt, wie sich der Landmaschinenmarkt in Russland entwickelt und vor welchen Herausforderungen die ukrainische Landwirtschaft steht.

  • 1. Dezember 2015

    Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Rainer Lindner verlässt zum Jahresende den Ost-Ausschuss und übernimmt ab 1. Januar 2016 eine Führungsposition in der Schaeffler Gruppe.

  • 30. November 2015
    Agrarpolitisches Symposium auf dem Global Forum for Food and Agriculture
     
    Berlin/ Halle (Saale), 30. November 2015 – Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2016 richten das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) und die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) das agrarpolitische Fachpodium „Urbanisierung, Migration und Strukturwandel – Herausforderungen und Strategien für den Agrarsektor Osteuropas“ aus. 

  • 19. November 2015

    Treffen mit dem bulgarischen Präsidenten Plevneliev und Vize-Premier Donchev / Bilateraler Handel markiert 2015 neuen Rekord

    Eine 18-köpfige Delegation unter Leitung von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner reiste am 19. November zu Gesprächen mit der bulgarischen Regierung nach Sofia. Die Delegation traf unter anderem mit dem bulgarischen Präsidenten Rosen Plevneliev, mit dem für EU-Fonds und Wirtschaftsfragen zuständigen Vize-Premierminister Tomislav Donchev und mit dem Vizeminister für Wirtschaft Ljuben Petrov zusammen.

  • 11. November 2015

    Mitgliederversammlung wählt Linde-Chef einstimmig / Büchele löst Cordes ab: Amtsübergabe am 1. Januar 2016

    Dr. Wolfgang Büchele (56), Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, wurde heute in Berlin im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung einstimmig von der Mitgliederversammlung und vom Präsidium des Ost- Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zum neuen Vorsitzenden gewählt. Büchele tritt damit die Nachfolge von Eckhard Cordes (64) an, der fünf Jahre ehrenamtlich an der Spitze des Ost-Ausschusses stand. Die offizielle Übergabe der Amtsgeschäfte wird am 1. Januar 2016 erfolgen.

  • 9. November 2015

    Ost-Ausschuss begrüßt wichtiges Projekt der deutsch-kasachischen Rohstoffpartnerschaft

    „Mit der Aurum Deutschland AG erhält jetzt erstmals ein deutsches Rohstoffunternehmen im Rahmen des deutsch-kasachischen Partnerschaftsabkommens exklusive Bergrechte zur Förderung von Gold und anderer strategisch wichtiger Rohstoffe in Kasachstan. Dies ist eine gute Nachricht für die deutsch-kasachischen Beziehungen und ein wichtiges Signal an alle deutschen Unternehmen, die sich dort ebenfalls engagieren wollen“, sagte der Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner in Berlin. „Gemeinsame Projekte wie das Engagement von Aurum zeigen, dass die deutsche Wirtschaft auch in Zeiten gesunkener Rohstoffpreise daran arbeitet, die Rohstoffsicherheit der deutschen Industrie langfristig zu verbessern“, so Lindner.

  • 29. Oktober 2015

    Handelsgewinne in Südosteuropa/ Deutscher Osthandel in den ersten acht Monaten 2015

    Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind weiter deutlich rückläufig: Im August 2015 lagen sie um fast 21 Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt schrumpften die deutschen Russland-Exporte in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres vor dem Hintergrund der russischen Rezession, der Rubelabwertung und der Sanktionspolitik um fast 29 Prozent. Damit beträgt die Lücke bei den deutschen Exporten nach Russland gegenüber dem bereits sehr schwachen Vorjahr in den ersten acht Monaten 2015 5,8 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende dürfte der Verlust gegenüber dem Jahr 2014 auf über acht Milliarden Euro anwachsen.

  • 21. Oktober 2015

    1. Treffen unter hochrangiger Beteiligung der Politik am 22. Oktober in Moskau

    Die wichtigsten deutschen und russischen Wirtschaftsverbände haben sich zu einer neuen Unternehmerplattform zusammengeschlossen. Ziele dieser gemeinsamen Initiative sind der verstärkte Austausch über aktuelle Rahmenbedingungen für Investoren im jeweiligen Land, die Formulierung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung des Investitionsklimas und ein gemeinsamer Auftritt gegenüber der Politik zum Nutzen der Wirtschaft.

  • 8. Oktober 2015

    Weitere Themen: Osthandel, Reformen in der Ukraine und armenischer Arbeitsmarkt

    Um auf dem russischen Markt erfolgreich zu sein, sind fundierte Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen unerlässlich. Im Vorfeld der Rechtskonferenz Russland, die der Ost-Ausschuss am 24. November 2015 veranstaltet, informieren erfahrene Rechtsanwälte in dieser Ausgabe über steuerliche und handelsrechtliche Auswirkungen der Rubelabwertung, über die steuerliche Behandlung von Betriebsstätten, die rechtlichen Aspekte von Standortwahl und Grunderwerb und die Gestaltung eines effektiven Risk Managements. Außerdem berichten wir über die Lokalisierungsbemühungen der russischen Regierung und über das Treffen der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Petersburger Dialogs am Tegernsee.

  • 7. Oktober 2015

    BASF, Wintershall und Gazprom unterstützen Stiftung mit 25.000 Euro

    Am 12. Oktober 2015 feiern BASF, die BASF-Tochter Wintershall und der russische Gaskonzern Gazprom ihre 25jährige Partnerschaft mit einem Festakt in Oranienbaum bei St. Petersburg. Anlässlich des Jubiläums lassen die Unternehmen der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) eine Spende in Höhe von 25.000 Euro zukommen, die zu gleichen Teilen an die deutsche und russische Seite fließen soll.

  • 2. Oktober 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zum Treffen im Normandie-Format in Paris

    „Die brandgefährliche Krise im Nahen Osten zwingt Russland und den Westen zu einem gemeinsamen Vorgehen. Wir erwarten, dass dies jetzt auch zu einer raschen Entspannung im Ukraine-Konflikt beiträgt. Die diplomatischen Fortschritte zur Sicherung eines Waffenstillstands in der Ostukraine sind ermutigend. Auch die neuen Vereinbarungen über Gaslieferungen an die Ukraine zeigen, dass die russische Regierung zur Deeskalation des Konflikts beiträgt. Dazu gehört aber auch ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft auf westlicher Seite. Wir erwarten, dass die Gespräche im Normandie-Format am 2. Oktober zu einem genauen Fahrplan zur weiteren Umsetzung des Minsker Abkommens und zum parallelen Abbau der Wirtschaftssanktionen führen.

  • 10. September 2015

    Ost-Ausschuss begleitet Initiative zur Energieeinsparung in der ukrainischen Wohnungswirtschaft

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, das Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V., die Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V., die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und BE Berlin Economics GmbH haben sich zur „Initiative Energieeffizienz Ukraine“ zusammengeschlossen. Ziel ist eine zügige und flächendeckende Erhöhung der Energieeffizienz im überalterten Wohnungsbestand der Ukraine und die Modernisierung der Wärmeversorgung. Die Partner sind bereit, ihr Know-how und ihre langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich im Reformprozess der Ukraine einzubringen.

  • 4. September 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den aktuellen deutsch-russischen Kooperationsprojekten

    „Gemeinsame Leuchtturmprojekte wie die Beteiligung von Wintershall am Gasfeld Urengoi, der Einstieg von BASF und E.ON beim Nord-Stream-2-Projekt oder die bevorstehende Eröffnung des neuen Landmaschinenwerks von Claas in Krasnodar zeigen, dass die deutsche Wirtschaft auch in einem schwierigen Umfeld daran arbeitet, die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland weiterzuentwickeln.

  • 28. August 2015

    Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner zur Westbalkan-Konferenz

    „Wir hoffen, dass die Gespräche der Minister zu einer Intensivierung der bereits jetzt gelebten regionalen Kooperation sowie zur weiteren Verbesserung des Klimas führen und weitere Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und der Technologieanwendung im Westbalkan identifiziert werden. Wichtig ist, dass die EU erneut bekräftigt hat, die notwendigen Finanzierungen etwa für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

  • 24. August 2015

    Schwerpunkte Zentralasien und Südkaukasus

    Der Ukraine-Konflikt und die wirtschaftliche Krise in der Region machen auch vor Zentralasien und dem Südkaukasus, Schwerpunktregionen dieser Ausgabe, nicht halt. So brachen die deutschen Exporte nach Kasachstan zuletzt um 25 Prozent ein. Welche Chancen es insbesondere in Kasachstan und Georgien dennoch für deutsche Unternehmen gibt, beleuchten wir in der neuesten Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen.

  • 24. August 2015

    Zum Tode von Egon Bahr

    Der SPD-Politiker Egon Bahr ist am 20. August 2015 im Alter von 93 Jahren gestorben. Bahr gilt als „Architekt“ der westdeutschen Ostpolitik der 1970er Jahre unter Willy Brandt, die jenseits aller politischen Differenzen auf eine Verständigung mit der Sowjetunion und die Entspannung des Verhältnisses zum damaligen Ostblock und zur DDR setzte.

  • 24. August 2015

    Ausfuhren in die Ukraine brechen um 27 Prozent ein/ Verlangsamte Abwärtsdynamik im Juni kein Grund zur Entwarnung/ Weiter Handelszuwächse in Südosteuropa

    Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind im ersten Halbjahr 2015 um fast 31 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro gesunken. Nach den vom Ost-Ausschuss ausgewerteten aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren dies fast 4,7 Milliarden Euro weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zumindest hat sich der Rückgang der Exporte zuletzt deutlich verlangsamt: Im Juni 2015 waren die deutschen Lieferungen nach Russland noch um 13 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor: „Das ist aber kein Grund zur Entwarnung“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den neuen Zahlen: „Für das Gesamtjahr 2015 halten wir an unserer Prognose fest, wonach die deutschen Exporte nach Russland um rund ein Drittel auf etwa 20 Milliarden Euro zurückgehen werden. Dies ist eine Halbierung gegenüber 2012. Die direkten und indirekten Folgen der Wirtschaftssanktionen, der schwache Rubel und die sinkende russische Binnennachfrage schnüren die Importmöglichkeiten russischer Verbraucher und Unternehmen ein.“

  • 23. Juli 2015

    Mai-Zahlen zeigen weiterhin stark negativen Trend im Handel mit Russland, der Ukraine und anderen Ländern der Region / Südosteuropa entwickelt sich hingegen weiter positiv

    Von Januar bis Mai 2015 sind die deutschen Exporte nach Russland gegenüber dem bereits schwachen Jahr 2014 um weitere 34 Prozent eingebrochen. Nach den nun vorliegenden Mai-Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der  Ost-Ausschuss ausgewertet hat, summierten sich die Exportverluste in den ersten fünf Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits auf 4,4 Milliarden Euro. Isoliert betrachtet, lag das Monatsergebnis für Mai mit einem Rückgang der Exporte um 35 Prozent dabei sogar noch unter dem bisherigen Monatsdurchschnitt.

  • 17. Juli 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zur wirtschaftlichen Situation in der Ukraine

    „Die Entwicklung der Wirtschaft in der Ukraine gibt Anlass zu großer Sorge. Aktuell wird für 2015 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zwischen 9 und 11,5 Prozent prognostiziert. Trotz einseitiger Handelsvergünstigungen von Seiten der EU im Zuge des Assoziierungsabkommens brechen die Exporte der Ukraine in die EU weiter zweistellig ein. Die große Ausnahme ist da der deutsch-ukrainische Handel: In den ersten vier Monaten 2015 nahmen die deutschen Importe aus der Ukraine um 8,5 Prozent zu, die Exporte in die Ukraine gaben dagegen um weitere 30 Prozent nach.

  • 26. Juni 2015
    Cordes: Rücknahme von Sanktionen sollte Friedensprozess von Minsk begleiten, nicht an dessen Ende stehen / 150.000 Arbeitsplätze durch Exporteinbruch bedroht
     
    Eineinhalb Jahr nach Beginn des Ukraine-Konflikts und zwölf Monate nach der Einführung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden die wirtschaftlichen Folgen der Krise immer deutlicher. Nach einem Rückgang der deutschen Exporte nach Russland um
    6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 rechnet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für 2015 mit einem Einbruch um weitere neun Milliarden Euro. „Die aktuellen Zahlen übertreffen selbst unsere schlimmsten Befürchtungen. Die negative Entwicklung seit Beginn der Sanktionen bedroht in Deutschland unmittelbar 150.000 Arbeitsplätze“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes in Berlin. Innerhalb der EU zahle die deutsche Wirtschaft für die Krise mit Abstand den höchsten Preis. Vor allem mittelständische Betriebe in den neuen Bundesländern seien betroffen.

  • 25. Juni 2015

    Designierter Nachfolger ist Wolfgang Büchele, CEO der Linde AG / Cordes bleibt Mitglied des Ost-Ausschuss-Vorstandes

    Eckhard Cordes wird nach fünf Jahren an der Spitze des Ost-Ausschusses sein Amt im Herbst 2015 abgeben, bleibt aber Mitglied des achtköpfigen Ost-Ausschuss-Vorstandes. Diesen Schritt gab Cordes in der Mitgliederversammlung des Ost-Ausschusses am 25. Juni bekannt. Sein designierter Nachfolger ist der 55-jährige Wolfgang Büchele, Vorstandsvorsitzender der Linde AG.

  • 24. Juni 2015

    Die neueste Ausgabe des Mittel- und Osteuropa Jahrbuchs ist erschienen, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft herausgibt. Es enthält einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Osteuropa im zurückliegenden Jahr und dokumentiert die Veranstaltungen und Projekte des Ost-Ausschusses zwischen Juli 2014 und Juni 2015. Informationen zu Gremien und Mitgliedern des Ost-Ausschusses schließen sich an. Danach folgen Wirtschaftsprofile aller mittel- und osteuropäischen Länder.

  • 24. Juni 2015

    Der deutsche Handel mit Südosteuropa entwickelt sich erfreulich positiv. Die Exporte nach Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und Kroatien wuchsen im vergangenen Jahr allesamt zweistellig. Im Außenhandel mit Rumänien, dem größten Land der Region, wurde erstmals die 20-Milliarden-Euro-Marke „geknackt“. Der Ost-Ausschuss begleitet die wirtschaftliche Entwicklung der Region und deren Erschließung durch deutsche Unternehmen mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Begegnungen. Südosteuropa ist auch das Schwerpunktthema der neuen Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen.

  • 15. Juni 2015

    Eckhard Cordes zu seiner Teilnahme am St. Petersburg International Economic Forum

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wird auf dem am 18. Juni 2015 beginnenden St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF) durch den Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes und Geschäftsführer Rainer Lindner vertreten sein. Zu seiner Teilnahme in St. Petersburg sagt Eckhard Cordes:

  • 12. Mai 2015

    Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes

    „Der Besuch der Bundeskanzlerin im Umfeld des Weltkriegsgedenkens in Moskau und von Bundesaußenminister Steinmeier wenige Tage zuvor in Wolgograd waren aus unserer Sicht äußerst wertvolle vertrauensbildende Maßnahmen. Die Treffen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass der in Minsk im Februar begonnene Friedensprozess nachhaltig vorangebracht und die Ukraine-Krise letztlich auf diplomatischem Wege gelöst wird.

  • 23. April 2015

    350 Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus über 25 Ländern kamen am 22. April nach Berlin / EU-Kommissar Hahn kündigt neue Europäische Nachbarschaftspolitik an

    Auf dem 3. east forum Berlin, das am Abend des 22. April mit einem Empfang unter Beteiligung von 20 Botschaftern zu Ende ging, diskutierten rund 350 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik über die Folgen und mögliche Lösungen des aktuellen Ost-West-Konflikts. Veranstaltet wurde das east forum Berlin durch die UniCredit, den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die METRO GROUP und das Land Berlin.

  • 17. April 2015

    Schwerpunkt zu den Themen des Forums

    Im April 2015 veranstaltet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die UniCredit und die METRO GROUP mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin zum dritten Mal das east forum Berlin. Diese internationale Konferenz hat das Ziel, angesichts wachsender Spannungen in Europa die Vision eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok wiederzubeleben. In diesem Jahr diskutiert das east forum Berlin insbesondere über die Folgen der Ukraine-Krise, widmet sich der aktuellen Debatte über eine neue EU-Nachbarschaftspolitik und sucht nach den möglichen Antworten auf die zunehmende Konfrontation zwischen der EU und Russland.

  • 16. April 2015
    Internationale Konferenz diskutiert Folgen der Ukraine-Krise und neue Ansätze für die EU-Nachbarschaftspolitik

    Am 22. April 2015 veranstalten die UniCredit, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die METRO GROUP mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin das 3. east forum Berlin. Die Konferenz hat das Ziel, angesichts wachsender Spannungen in Europa die Vision eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok wiederzubeleben. Berlin präsentiert sich als Treffpunkt für wirtschaftspolitische Debatten zwischen Ost und West und als Start-up-Metropole Europas.

  • 11. März 2015

    Ost-Ausschuss unterstützt Newsletter zu Russland und Aserbaidschan

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft baut seine Zusammenarbeit mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft aus und wird neuer Kooperationspartner der Informationsdienste RUSSLAND aktuell und AZERBAIJAN Business Report. Bislang ist der Ost-Ausschuss bereits Partner der Informationsdienste UKRAINE aktuell, BELARUS aktuell und KASACHSTAN aktuell.

  • 2. März 2015

    Schwerpunkt Ukraine und Belarus/ Geschäftsklima-Umfrage Russland

    Verhandlungen über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion als wichtigen Schritt zur Lösung des Ukraine-Konflikts wünscht sich eine klare Mehrheit der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft. Dies ist ein Ergebnis der gemeinsamen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), deren Ergebnisse wir in dieser Ausgabe vorstellen. Sie zeigt außerdem, wie sich das Geschäftsklima in Russland im Gefolge des Ukraine-Konflikts massiv eingetrübt hat.

  • 26. Februar 2015

    Krise birgt Risiken für ganz Osteuropa/ Exporte in GUS-Raum brechen ein/ Cordes: Minsk II muss durch stetigen Dialogprozess begleitet werden

    Der seit über einem Jahr andauernde Konflikt um die politische und wirtschaftliche Zukunft der Ukraine hat massive negative Konsequenzen für den deutschen Handel mit Osteuropa: Die deutschen Exporte sowohl nach Russland (-18 Prozent) und in die Ukraine (-33 Prozent) als auch in die benachbarten Länder Kasachstan (-20 Prozent) und Belarus (-21 Prozent) sanken deutlich.

  • 5. Februar 2015

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer haben im Januar 2015 zum zwölften Mal ihre jährliche Umfrage zum Geschäftsklima in Russland unter ihren Mitgliedsunternehmen durchgeführt. Schwerpunkte waren wie in jedem Jahr die Investitionsbedingungen vor Ort, die aktuellen Geschäftseinschätzungen der Unternehmen und deren Erwartungen an die zukünftige russische Wirtschaftspolitik, aber auch die Folgen der Wirtschaftssanktionen und des wirtschaftlichen Abschwungs in Russland. In diesem Jahr standen zudem Fragen nach den unmittelbaren Konsequenzen der Sanktionen und des Ukraine-Konflikts sowie die Bewertung der möglichen langfristigen Folgen dieses Konflikts im Mittelpunkt. Insgesamt 156 Unternehmen haben sich zu den Fragen geäußert, deutlich mehr als im Vorjahr. Für die Auswertung wurde Anonymität zugesichert.

  • 5. Februar 2015
     
    12. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer/ Geschäftsklima in Russland deutlich abgekühlt/ Große Mehrheit der Unternehmen lehnt Wirtschaftssanktionen ab
     
    Eine klare Mehrheit der deutschen im Russland-Geschäft aktiven Unternehmen wünscht sich Verhandlungen über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen der Europäischen Union (EU) und der Eurasischen Wirtschaftsunion als wichtigen Schritt zur Lösung des Ukraine-Konflikts. Dies ist ein Ergebnis der gemeinsamen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die der Präsident der AHK Rainer Seele und der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes heute in Moskau vorstellten. Mehr als drei Viertel der 156 befragten Unternehmen würden die Ukraine demnach gern als Teil eines gemeinsamen Wirtschaftsraums der EU mit der Eurasischen Wirtschaftsunion sehen.

  • 23. Januar 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in der Rheinischen Post zur Entwicklung des Russland-Handels

    Die anhaltenden Sanktionen gegen Russland machen der deutschen Wirtschaft schwer zu schaffen. 2014 seien den jüngsten Zahlen zufolge die deutschen Exporte nach Russland „um 18 Prozent oder umgerechnet mehr als sechs Milliarden Euro gesunken“, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, auf Anfrage unserer Redaktion.

  • 13. Januar 2015

    Ost-Ausschuss beteiligt sich vom 15. bis 17. Januar 2015 am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin

    Vom 15. bis 17. Januar 2015 treffen sich in Berlin rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter zum 7. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche. Das GFFA steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Wachsende Nachfrage nach Nahrung, Rohstoffen und Energie: Chancen für die Landwirtschaft, Herausforderungen für die Ernährungssicherung?“

    Als Trägerverband des Global Forum for Food and Agriculture beteiligt sich die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft traditionell mit eigenen Veranstaltungen an diesem hochrangig besetzten Treffen der internationalen Agrar- und Ernährungswirtschaft.