Neue Ost-Ausschuss-Informationen zum east forum 2016 erschienen

18. April 2016

Unter dem Motto „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” bietet das 4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016 wieder über 300 Vertretern aus Wirtschaft und Politik eine Plattform zum Dialog über den gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok. Das east forum Berlin verbindet sich in diesem Jahr mit den Aktivitäten anlässlich des deutschen OSZE-Vorsitzes. Ende Mai findet im Auswärtigen Amt unter dem Titel „Connectivity“ eine Wirtschaftskonferenz statt, auf die das east forum in diesem Jahr vorbereitet.. Außerdem wird 2016 der Blick auf China erweitert und die Bedeutung der chinesischen Seidenstraßen-Initiative „One Belt, One Road“ für die Wirtschaft diskutiert.

Die aktuelle Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen greift die wichtigsten Themen des east forums auf. Wir analysieren die die Situation der Ukraine zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion (EAWU). Außerdem lesen Sie, welche Impulse die chinesische Seidenstraßen-Initiative der Zusammenarbeit zwischen der EU und China sowie den Ländern entlang der Seidenstraße geben könnte und was sich ein deutsches Logistikunternehmen von diesem Projekt verspricht. Weiterhin lesen Sie, wie ein gemeinsamer Energiemarkt innerhalb der EAWU die Energiebeziehungen der EU mit Russland verändern könnte.

Für den Ost-Ausschuss selbst hat das Jahr 2016 mit wichtigen personelle Veränderungen begonnen. Auf dem Frühlingsempfang am 2. März stellte sich Wolfgang Büchele in Berlin als neuer Ost-Ausschuss-Vorsitzender vor. Seit 1. April ist Michael Harms neuer Geschäftsführer unseres Verbandes. Welche Schwerpunkte er setzen möchte, erläutert er im Interview. Mit dem Tod von Hans-Dietrich Genscher hat der Ost-Ausschuss nach Egon Bahr einen weiteren langjährigen Wegbegleiter verloren. Einen Nachruf finden Sie im aktuellen Heft. Außerdem lesen Sie in dieser Ausgabe von den Aktivitäten des Ost-Ausschusses im Bereich der Energieeffizienz in der Ukraine und der Verbandsberatung in Belarus und über die wirtschaftliche Situation in Kasachstan.