„Zeichen der vertieften Zusammenarbeit“

1. September 2015

Ost-Ausschuss begrüßt die erste Generation des Stipendienprogramms für die Ukraine in Berlin

Am 1. September 2015 haben die Teilnehmer des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Ukraine die Praktika in Gastunternehmen begonnen. Zuvor haben die Stipendiaten spannende Tage der Vorbereitung in Berlin verbracht. Bei Vorträgen und Diskussionen im Bundeskanzleramt, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden die aktuellen Themen der deutsch-ukrainischen Beziehungen besprochen.

Die konkrete Vorbereitung auf die Einsätze in den Unternehmen erfolgte durch ein interkulturelles Training und den fachlichen Austausch mit Personalmanagern. Gut vorbereitet werden die Stipendiaten die drei- bis viermonatigen Praktika in ganz Deutschland absolvieren.

Höhepunkt der Einführungswoche war der Empfang in der ukrainischen Botschaft in Berlin mit rund 80 Teilnehmern aus Wirtschaft, Ministerien, Verbänden und diplomatischen Corps. „Wir setzen mit dieser ersten Generation ukrainischer Stipendiaten ein Zeichen der vertieften Zusammenarbeit und sehen das Interesse der deutschen Wirtschaft als Hoffnungssignal in dieser für die Ukraine so schwierigen Situation“, unterstreicht Ost-Ausschuss Geschäftsführer Rainer Lindner. Das Interesse der Bewerber in der Ukraine aber auch deutscher Firmen an der zweiten Stipendiaten-Generation, die ab dem 1. Februar 2016 in deutschen Firmen tätig werden wird, ist bereits spürbar gestiegen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei den aufnehmenden Unternehmen: Robert Bosch GmbH, Renningen, Alpha Translation, Berlin, DB AG, Berlin, DB Systemtechnik, Minden, METRO AG, Düsseldorf, NUKEM Technologies, Alzenau, IAMO, Halle (Saale), ATAPY GmbH, München, Rhenus Logistics, Minden und Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Rostock.

Das Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft für die Ukraine wird durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Industrie- und Handelskammer der Ukraine umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie durch Unternehmensbeiträge. Bei der Umsetzung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Stefan Kägebein
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft