Neue Ost-Ausschuss Informationen widmen sich dem east forum 2015

17. April 2015

Schwerpunkt zu den Themen des Forums

Im April 2015 veranstaltet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die UniCredit und die METRO GROUP mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin zum dritten Mal das east forum Berlin. Diese internationale Konferenz hat das Ziel, angesichts wachsender Spannungen in Europa die Vision eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok wiederzubeleben. In diesem Jahr diskutiert das east forum Berlin insbesondere über die Folgen der Ukraine-Krise, widmet sich der aktuellen Debatte über eine neue EU-Nachbarschaftspolitik und sucht nach den möglichen Antworten auf die zunehmende Konfrontation zwischen der EU und Russland.

Die Schwerpunkte des diesjährigen east forum Berlin werden in dieser Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen mit Fachbeiträgen nachgezeichnet. Wir berichten über den Neustart der EU-Nachbarschaftspolitik, der auf einen flexibleren Ansatz setzt, und über die Herausforderungen der EU-Integration. Manche Staaten im postsowjetischen Raum sehen sich vor die Entscheidung für die EU oder die Eurasische Union gestellt: Armenien etwa ist Anfang 2015 der Eurasischen Wirtschaftsunion beigetreten, Georgien hat sich für eine EU-Assoziierung entschieden. Über die Gründe haben wir mit dem armenischen Geschäftsträger in Deutschland Ashot Smbatyan und dem georgischen Botschafter Lado Chanturia gesprochen. Mit Artikeln über die wirtschaftlichen Herausforderungen für eine Stabilisierung der Ukraine und den Innovationsstandort Berlin greifen wir weitere Themen des diesjährigen east forums auf.