Ost-Ausschuss begleitete Steinmeier nach Astana

10. November 2014

Interesse der deutschen Wirtschaft an der EXPO 2017

Am 9. und 10. November 2014 reiste der Bundesminister für Auswärtiges Frank-Walter Steinmeier in Begleitung einer 15-köpfigen Unternehmensdelegation nach Astana. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wurde durch seinen Geschäftsführer Rainer Lindner vertreten. Im Rahmen der Reise fanden Gespräche unter anderem mit dem kasachischen Premierminister Karim Massimow sowie dem Minister für Investitionen und Entwicklung der Republik Kasachstan Asset Isekeshew statt. Bundesminister Steinmeier und Minister Isekeshew nahmen auch an der 7. Sitzung des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrates teil, die am 10. November 2014 in der kasachischen Hauptstadt abgehalten wurde. Im Rahmen der Sitzung wurden konkrete Unternehmensprojekte, unter anderem im Rohstoffbereich, erörtert. Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Lindner betonte im Rahmen der Sitzung das große Interesse der deutschen Wirtschaft an der Vorbereitung der Weltausstellung EXPO 2017 in Astana zu partizipieren.

Kasachstan bleibt unangefochten der wichtigste Wirtschaftspartner für Deutschland von allen fünf zentralasiatischen Republiken. Auf Kasachstan entfielen im ersten Halbjahr 2014 fast 90 Prozent des deutschen Handelsumsatzes mit Zentralasien. Gleichwohl blieben einige Probleme in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiterhin bestehen, insbesondere die ausbleibende Wiederaufnahme der Hermes-Garantien. Positiv ist jedoch hervorzuheben, dass das Regierungsabkommen mit Kasachstan zur Rohstoffkooperation und Modernisierung von 2012 positive Impulse gesetzt hat. Neue Chancen für deutsche Unternehmen eröffnen sich im Zusammenhang mit der an Astana vergebenen Ausrichtung der EXPO 2017 mit dem Titel „Energien der Zukunft“.

Eduard Kinsbruner
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft