Steinmeier und Rösler beim 4. east forum Berlin

16. März 2016

4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016

Die wirtschaftliche Zukunft Europas, die chinesische Seidenstraßen-Initiative und die Wirtschaftsbeziehungen  zwischen EU und Eurasischer Wirtschaftsunion stehen im Mittelpunkt der Konferenz/ Keynotes u.a. von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, dem polnischen Außenminister Witold Waszczykowski und Davos-Geschäftsführer Philipp Rösler

Unter dem Titel „An economic area in transition – Shaping the future between Europe and the East” widmet sich das 4. east forum Berlin am 18. und 19. April 2016 den veränderten politischen und wirtschaftlichen Realitäten zwischen Lissabon und Wladiwostok und richtet hierbei den Blick auch über die Region hinaus. Die Konferenz knüpft in diesem Jahr an die Aktivitäten anlässlich des deutschen OSZE-Vorsitzes an. Im Mittelpunkt der Keynotes und der Panel-Diskussionen stehen die wirtschaftliche Zukunft Europas, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion sowie die Chancen und Risiken der chinesischen Seidenstraßen-Initiative.

Das east forum Berlin ist eine Dialogplattform, die von der UniCredit, dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und der METRO GROUP getragen und in Zusammenarbeit mit dem Land Berlin organisiert wird. Erwartet werden über 300 Teilnehmer aus rund 30 Ländern, darunter Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und internationalen Organisationen. Erstmals zählt das east forum Berlin den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zu seinen Kooperationspartnern.

Konferenzverlauf

Die Konferenz wird am 18. April 2016 um 19.00 Uhr im Berliner Rathaus durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller eröffnet und endet am 19. April 2016 um 16.00 Uhr im AXICA Forum am Pariser Platz. Zur Eröffnung werden der deutsche Bundesaußenminister und amtierende OSZE-Vorsitzende Frank-Walter Steinmeier und sein polnischer Amtskollege Witold Waszczykowski sprechen.

Für die Sessions am zweiten Konferenztag haben sich hochrangige Vertreter der Volksrepublik China, der Europäischen Union, der Eurasischen Wirtschaftsunion sowie einer Reihe weiterer osteuropäischer und zentralasiatischer Staaten angekündigt. Die Keynote zum Abschluss des 4. east forum Berlin spricht am 19. April ab 14:30 Uhr der frühere Bundeswirtschaftsminister und jetzige Geschäftsführer des Weltwirtschaftsforums in Davos Philipp Rösler.

Konferenzthemen

Das 4. east forum Berlin widmet sich im Rahmen des deutschen OSZE-Vorsitzes den sich dramatisch verändernden Realitäten auf unserem Kontinent. Diese werden zum einen durch wirtschaftliche Trennlinien, die sich in Folge der Ukraine-Krise verschärft haben, charakterisiert. Konkurrierende Wirtschaftsabkommen und die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen haben die Spaltung Europas vorangetrieben. Im Rohstoffbereich geht die EU mit der Energieunion neue Wege. Zum anderen gewinnen neue Akteure und Allianzen an Einfluss in der Region, die bisher kaum abzuschätzende Dynamiken zwischen Europa und Asien in Gang setzen. Durch Projekte wie die chinesische Seidenstraßen- Initiative „One Belt, One Road“ bieten diese Entwicklungen Wachstumschancen – können jedoch auch geoökonomische Herausforderungen mit sich bringen.

Das aktuelle Programm zum 4. east forum Berlin und weitere Informationen finden Sie hier. Konferenzsprache ist Englisch, Übersetzungen in Deutsch und Russisch werden angeboten. Die Teilnahme am east forum Berlin ist nur mit persönlicher Einladung möglich. Interessenten können sich an die Veranstalter wenden. Für Journalisten sind Akkreditierungsmöglichkeiten im Rahmen bestehender Kapazitäten vorgesehen.