Turbinen-Lieferung auf Krim: Siemens empört

11. Juli 2017

ZDF heute
                    
Der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft hat Siemens gegen den Vorwurf verteidigt, westliche Russland-Sanktionen unterlaufen zu haben. „Die Sanktionsauflagen werden von deutscher Seite strikt befolgt“, sagte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses, Michael Harms. Auch Rüdiger von Fritsch, der deutsche Botschafter in Moskau, nahm Siemens in Schutz. „Es gibt allen Grund zu glauben, dass Siemens ernsthaft hinters Licht geführt wurde, und dass das Vertragsbruch war“, so der Botschafter. Als Maßnahme hat Siemens Klage bei einem Moskauer Gericht wegen der Lieferung von zwei Turbinen aus seiner Produktion auf die Halbinsel Krim eingereicht. Betroffen sind der russische Abnehmer Technopromexport (TPE) und das Siemens Gemeinschaftsunternehmen Siemens Gas Turbines Technologies LLC.

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