Fünf Jahre deutsch-kasachisches Rohstoffabkommen

5. Dezember 2017

DAZ Asia

Die GIZ, der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sind seit 2012 zusammen für die Umsetzung des Projektes „Mineralische Rohstoffe für die Entwicklung in Zentralasien“ zuständig.

Ziel ist die Modernisierung des Bergbausektors in Kasachstan und die Verbesserung von Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen. Kasachstan ist dabei der Klassenprimus in Zentralasien. Es seien viele Reformen umgesetzt worden, lobt Projektleiterin Beril Ocakli vom Ost-Ausschuss. Nun sei auch das Interesse bei deutschen Unternehmen größer. „Ich bin optimistischer als vor fünf Jahren“, meint Ocakli. Kasachstan habe sich gut entwickelt, Prozesse seien transparenter geworden. Man habe sich sowohl bei der Sprache als auch bei den Erwartungen angenähert. „Nach mehr als fünf Jahren sind wir jetzt soweit, dass Abkommen tatsächlich umzusetzen“, sagt sie. In Kasachstan müsse man verstehen, dass deutsche Unternehmen risikoscheu seien und Vertrauen brauchen, so Ocakli.

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