Artikel/Reden

  • 1. August 2017

    Russland-Sanktionen könnten europäische Unternehmen treffen

    Am 25. Juli hat das US-Repräsentantenhaus mit der überwältigenden Mehrheit von 419 zu 3 Stimmen neue Sanktionen gegen Russland, den Iran und Nordkorea verabschiedet. Auch der US-Senat stimmte dem Gesetzespaket zu, die Unterschrift von Präsident Donald Trump gilt als sicher. Die neuen Russland-Sanktionen könnten auch die europäische Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen.

  • 27. Juli 2017

    Jahrespressekonferenz des Ost-Ausschusses wurde live ins Internet übertragen

    Am Donnerstag, den 27. Juli 2017, fand in der Geschäftsstelle die traditionelle Jahrespressekonferenz des Ost-Ausschusses statt. Da der Termin mit der Entscheidung des US-Repräsentantenhauses zusammenfiel, neue Sanktionen gegen Russland einzuführen, traf die Pressekonferenz auf ein großes Interesse bei in- und ausländischen Medien. Insgesamt nahmen 40 Journalisten an der Pressekonferenz teil, rund 60 Medienbeiträge sind im Anschluss erschienen.

  • 26. Juli 2017

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Büchele kritisiert die geplanten, neuen US-Sanktionen gegen Russland und deren Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft

    Das US-Repräsentantenhaus verabschiedet am 25. Juli neue Russland-Sanktionen. Dieses Gesetzespaket wird Anfang August dem US-Senat noch zur Bestätigung vorgelegt. Anschließend muss US-Präsident Trump entscheiden, ob er die Sanktionen mit seiner Unterschrift in Kraft setzt. Die neuen Maßnahmen könnten sich auch auf die europäische Wirtschaft auswirken, da das neue Gsetz unter anderem Sanktionen gegen alle Unternehmen vorschlägt, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen. Ausdrücklich soll damit auch das Pipeline-Projekt Nordstream 2 verhindert werden. Die geplanten Maßnahmen kommentiert der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Wolfgang Büchele:

  • 26. Juni 2017

    Unterstützung auf dem europäischen Weg

    Ende Juni wurde der 14. Jahrgang des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westlichen Balkan im Rahmen eines Abendempfangs in Berlin begrüßt. Die über 60 Stipendiaten traten anschließend ihre Praktika in deutschen Unternehmen an.

  • 31. Januar 2017

    Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms zum russisch-amerikanischen Verhältnis.

    „Auch 25 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist die Supermacht USA immer noch der wichtigste Referenzpunkt für die russische Politik und Bevölkerung. Der Wunsch, auf Augenhöhe mit den USA zu stehen, treibt nicht nur Präsident Putin an, er ist auch in der Bevölkerung tief verwurzelt. Donald Trump könnte jetzt diesem russischen Grundbedürfnis entgegenkommen. Dafür spricht auch die Wahl des in Russland geschätzten ExxonMobil-CEO Rex Tillerson zum US-Außenminister. Trump hat angekündigt, „ein paar gute Deals mit Russland“ zu machen, stellte gleichzeitig die NATO in Frage und die Lockerung westlicher Sanktionen gegen Russland in Aussicht.

  • 9. Januar 2017

    Anhaltend hohe Nachfrage in Südosteuropa/ Hoffnungszeichen im Russland-Handel/ Rückblick und Ausblick

    Die Unsicherheit über die künftige weltwirtschaftliche Entwicklung und damit über die Aussichten für die exportabhängige deutsche Wirtschaft ist durch den Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen nicht kleiner geworden. Die von Trump angekündigte stärker protektionistische Ausrichtung der USA birgt neue Risiken für die Weltwirtschaft, die sich zu den bestehenden Unwägbarkeiten – Euro-Krise, Brexit, Wachstumsabschwächung in wichtigen Schwellenländern wie China und Brasilien, weltweite protektionistische Tendenzen – hinzuaddieren. Ermutigend ist vor diesem Hintergrund, dass die deutschen Ausfuhren nach Osteuropa wieder an Schwung gewinnen.

  • 5. Dezember 2016

    Ost-Ausschuss-Mitglied ThyssenKrupp beteiligt sich an 300 Millionen-Euro-Projekt in der russischen Leichtindustrie

    Ein paar Stunden zuvor hatte Präsident Wladimir Putin in seiner Rede an die Nation Anfang Dezember betont, wie wichtig es sei, moderne, zukunftsweisende und konkurrenzfähige Industrien zu entwickeln und zu fördern. Und als hätte jemand im Hintergrund Regie geführt, unterzeichneten am gleichen Tag die Region Iwanowo, die russische IPK AG (Polyester Plant Iwanowo) und Vertreter von thyssenkrupp Industrial Solutions (TKIS) einen Auftrag in Höhe von 150 Millionen Euro zur Lieferung einer Polykondensationsanlage und von drei Stapelfaser-Produktionslinien, über die technologische Umsetzung und über begleitende ingenieurtechnische Dienstleistungen.

  • 1. Dezember 2016

    Die deutschen Direktinvestitionen in Russland steigen wieder

    Nicht immer schaut der russische Ministerpräsident vorbei, wenn ein deutsches Unternehmen in Russland eine Produktionsstätte eröffnet. Doch Dmitrij Medwedjew ließ es sich Ende Juni nicht nehmen, an der Werkseröffnung des Dortmunder Pumpenherstellers Wilo in Noginsk teilzunehmen und lobte Deutschland als „einen der Schlüsselinvestoren in unserem Lande“. Und tatsächlich ist Wilo kein Einzelfall. Eine ganze Reihe deutscher Unternehmen hat in den zurückliegenden Monaten neue Produktionsstätten in Russland eröffnet oder plant dies zu tun. Prominentestes Beispiel ist der deutsche Autobauer Mercedes, der für mindestens 300 Millionen Euro ein Montagewerk in der Region Moskau eröffnen will. Aber auch Mittelständler wie OBO Bettermann, der im Oktober in Lipezk ein Werk einweihte, zieht es nach Russland.

  • 21. November 2016
    Einen nüchternen Blick auf die Russland-Sanktionen fordert Wolfgang Büchele
     
    Über zwei Jahre bestehen die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zwischen der EU und Russland. Aktuell laufen die EU-Sanktionen noch bis Ende Januar 2017. In den nächsten Wochen wird eine Debatte über Verlängerung, Lockerung oder Verschärfung zu führen sein, diesmal unter dem Eindruck des Amtswechsels im Weißen Haus. Höchste Zeit für einen nüchternen Blick auf die bisherigen Sanktionsfolgen.
     
  • 12. Oktober 2016
    Präsidiumsmitglied des Ost-Ausschusses stirbt im Alter von 61 Jahren
     
    Mit großer Bestürzung hat der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft vom Tode seines langjährigen Präsidiumsmitglieds und Arbeitskreissprechers Dr. Karsten Heuchert erfahren. Heuchert, der am vergangenen Wochenende nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren verstorben ist, war noch bis Ende September Vorstandschef der Leipziger Verbundnetz Gas AG (VNG), Ostdeutschlands umsatzstärkstes Unternehmen.

  • 5. August 2016

    Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Harms informierte sich in Kiew über die Wirtschaftsreformen

    Vom 25. bis 27. Juli absolvierte Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms seinen Antrittsbesuch in der Ukraine. In Kiew sprach er mit Wirtschaftsvertretern sowie mit Vize-Premier Stepan Kubiv, der stellvertretenden Außenministerin Olena Zerkal und dem stellvertretenden Leiter der Präsidialadministration Dmytro Shimkiv über den Stand des Reformprozesses. Hier ist sein Bericht:

  • 20. Juli 2016
    Die EU verlängert die Wirtschaftssanktionen, dennoch zeichnet sich ein vorsichtiger Strategiewechsel ab.

    Ende Juni haben sich die 28 EU-Botschafter in Brüssel ohne längere Diskussionen für die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Januar 2017 entschieden. Dennoch spricht einiges für einen baldigen Strategiewechsel: Bislang war ein Abbau der Sanktionen von der EU an die vollständige Implementierung des Minsk-Abkommens gekoppelt worden. Nun steigt die Zahl der Stimmen, die sich für einen „schrittweisen Abbau der Sanktionen gegen substanzielle Fortschritte im Minsk-Friedensprozess“ einsetzen.

  • 21. April 2016

    Interview mit dem neuen Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms

    Michael Harms ist seit 1. April 2016 neuer Geschäftsführer des Ost-Ausschusses. Zuvor war er acht Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK). Im Interview mit den Ost-Ausschuss-Informationen spricht Harms über die künftigen Aufgaben des Ost-Ausschusses, sein Fazit als AHK-Vorsitzender, die wirtschaftlichen Herausforderungen Osteuropas und verrät, was er an Berlin besonders schätzt.

  • 1. April 2016

    Langjähriger deutscher Außenminister stirbt im Alter von 89 Jahren

    24 Jahre ist es bereits her, dass Hans-Dietrich Genscher 1992 auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere das Amt des Bundesaußenministers abgab, das er zuvor 18 Jahre lang bekleidet hatte – länger als seine Vorgänger und bisherigen Nachfolger. Und doch ist Genscher bis zuletzt eine einflussreiche Person der deutschen Politik und die prägende Figur der deutschen Diplomatie geblieben. Noch im hohen Alter von 87 Jahren war er Ende 2013 an der überraschenden Ausreise Michail Chodorkowskis nach zehn Jahren Gefängnis nach Deutschland beteiligt. Mit der ihm eigenen diplomatischen Beharrlichkeit hatte er gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin immer wieder für eine Begnadigung geworben.

  • 9. November 2015

    Grußwort von Eckhard Cordes beim Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialog

    Wir dokumentieren die Begrüßungsrede des Vorsitzenden des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Eckhard Cordes auf dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialog mit dem russischen Industrieminister Denis Manturow am 9. November 2015 in Berlin im Wortlaut.

    Sehr geehrter Minister Manturov, sehr geehrter Herr Botschafter Grinin, sehr geehrter Herr Dr. Treier, sehr geehrte Damen und Herren,

    das letzte Mal, lieber Herr Manturov, habe ich Sie hier in Deutschland im April 2013 in Hannover begrüßen können. Russland war damals Gastland auf der Hannover Messe und zugleich begingen wir damals ein Russlandjahr in Deutschland und ein Deutschlandjahr in Russland. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese sogenannten „Kreuzjahre“, in denen wir – Russland und Deutschland – unsere guten Beziehungen feierten und mit Zuversicht auf das große Potential in der Zukunft schauten.

  • 22. Oktober 2015

    Politik der Nicht-Einbindung Russlands ist gescheitert

    Nicht die Politik der Einbindung Russlands in Europa ist gescheitert, sondern die Politik der Nicht-Einbindung. Ein Debattenbeitag des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes für den Tagesspiegel.

    Das Jahr 2015 ist geprägt von einer Reihe historischer Jahrestage: 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, 70. Jahrestag der Konferenz von Potsdam, 40. Jahrestag der KSZE-Schlussakte von Helsinki, 25. Jahrestag des 2+4-Vertrages und der anschließenden Deutschen Einheit. Die Daten erzählen in dieser Reihenfolge von den dunkelsten Stunden Deutschlands und Europas und dann von dem nachfolgenden Wunder, der Überwindung der deutschen Teilung in Frieden und Freiheit und der Beseitigung des Eisernen Vorhangs in Europa. Die Sowjetunion bzw. deren Rechtsnachfolger Russland spielte bei allen genannten Daten für die Entwicklung Deutschlands eine Hauptrolle, war erst an der Zerschlagung des Dritten Reiches maßgeblich beteiligt, um diesem Deutschland dann 1989 trotz schrecklichster Verbrechen im Zweiten Weltkrieg die Hand zur Versöhnung zu reichen.

  • 24. August 2015

    Russland baut die Kooperation mit China aus/ Westliche Unternehmen befürchten Nachteile

    Viele westliche Unternehmen befürchten angesichts des anhaltenden Konflikts mit Russland eine Abwendung des Landes vom Westen Richtung Asien. Tatsächlich treibt Russland seine neue strategische Partnerschaft mit China voran. Doch der Ausbau der bilateralen Kooperation ist nicht frei von Hindernissen.

  • 5. Juni 2015

    G7-Gipfel als verpasste Chance/ Gastbeitrag von Eckhard Cordes im manager magazin

    Der 12. Februar 2015 gehört zu den Sternstunden der deutschen Diplomatie: Angesichts eskalierender Kämpfe in der Ostukraine ist es an diesem Tag der Bundeskanzlerin und dem Bundesaußenminister gelungen, die Konfliktparteien in Minsk an einen Tisch zu versammeln und am Ende auf ein Ergebnis zu verpflichten, das einen Ausweg aus der Krise aufzeigt. Auch wenn der Waffenstillstand bis heute brüchig ist, hat die diplomatische Offensive der Bundesregierung, die in Teilen der EU, der NATO und insbesondere in den USA mit offener Skepsis betrachtet wurde, unzählige Menschenleben gerettet und den weiteren Zerfall der Ukraine verhindert. Im Mai 2015 nahmen in Minsk vier Arbeitsgruppen unter Beteiligung der Konfliktparteien und der OSZE ihre Beratungen auf, die in den Feldern Sicherheit, Politik, humanitäre und ökonomische Fragen nach tragfähigen Lösungen suchen sollen – ein kleiner, aber wichtiger Etappensieg der Diplomatie über die Hardliner auf allen Seiten.

  • 11. März 2015

    Interview mit Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine in Deutschland

    Der neue ukrainische Botschafter in Berlin Andrij Melnik trat sein Amt Anfang Januar in äußerst schweren Zeiten an. Zu Krieg und Krise in seinem Land kommen die wirtschaftlichen Probleme, die sich auch in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen niederschlagen. Die Ost-Ausschuss Informationen sprachen mit ihm über deren Perspektiven, Lösungsmöglichkeiten des aktuellen Konflikts und die Reformen in der Ukraine.

  • 27. Februar 2015

    Das Partnerschaftsprojekt in Belarus setzt seine Arbeit fort/ Konjunkturanschwung und Finanzierungsprobleme belasten belarussische KMU

    Im September 2014 hat die zweite Phase des Beratungsprojektes, das der Ost-Ausschuss seit Februar 2011 in Belarus durchführt, begonnen. Das Projekt hat zum Ziel, die Privatwirtschaft in Belarus durch die Vermittlung deutscher Erfahrungen zu unterstützen.

  • 13. Februar 2015
    Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zu den Ergebnissen der Friedensverhandlungen in Minsk

    In einem 17-stündigen Verhandlungsmarathon hatten sich Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine sowie die Vertreter der Separatisten am 12. Februar 2015 auf zwei Abkommen zur Beilegung der militärischen Auseinandersetzung im Osten der Ukraine geeinigt. Ein Dokument mit konkreten Zeitplänen zur Umsetzung eines Waffenstillstands und zum Status der umkämpften Gebiete innerhalb der Ukraine hatte die Kontaktgruppe bestehend aus Vertretern der OSZE, der Separatisten, der Ukraine und Russlands unterzeichnet.

  • 15. Januar 2015

    Ost-Ausschuss beteiligte sich wieder an der Grünen Woche/ Dialog mit Russland

    Der Ost-Ausschuss beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche in Berlin, zu der sich vom 15. bis 17. Januar 2015 rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter trafen. Das GFFA stand in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Wachsende Nachfrage nach Nahrung, Rohstoffen und Energie: Chancen für die Landwirtschaft, Herausforderungen für die Ernährungssicherung?“

  • 3. September 2014

    Ost-Ausschuss schlägt Deutsch-Aserbaidschanisches Wirtschaftsforum vor

    Vom 1. bis 3. September 2014 hielt sich der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku auf. Die Reise war gemeinsam mit dem Deutsch-Aserbaidschanischen Forum e.V. und seinem Vorsitzenden Hanns-Eberhard Schleyer vorbereitet worden. Der Wirtschaftsdelegation gehörten Vertreter von Claas, Deutsche Bank, Herrenknecht, John Deere, Knauf, Siemens und SMS Meer an.

  • 9. Juli 2014

    Eduard Schewardnadse starb mit 86 Jahren in Georgien

    Eduard Schewardnadse ist am 7. Juli 2014 im Alter von 86 Jahren in Georgien gestorben. Das vereinigte Deutschland hat ihm viel zu verdanken, in seiner Heimat war er ähnlich wie Michail Gorbatschow bis zuletzt umstritten. Schewardnadses Lebenslauf ist eine Biographie der Brüche, eine Achterbahnfahrt durch das 20. Jahrhundert, die mehrfach auch den Weg des Ost-Ausschusses kreuzte.

  • 3. März 2014

    Sonderwirtschaftszonen, Eisenbahninfrastruktur und Hochtechnologie im Fokus deutscher Mittelständler
     

  • 21. Februar 2014

    Gastkommentar des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes im Handelsblatt

    Eckhard Cordes will die Spaltung Europas in zwei Wirtschaftsblöcke verhindern.

    Noch brennt das olympische Feuer in Sotschi, doch die Vorbereitungen für die große Schlussfeier am Sonntag laufen bereits: Die ersten Olympischen Winterspiele in Russland gehen zu Ende und deutsche Sportler gehörten dabei zu den erfolgreichsten. 

  • 13. Dezember 2013

    Die EU muss ihre Osteuropa-Politik an veränderte Realitäten anpassen / Analyse von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner

    Der Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner vertrat die deutsche Wirtschaft auf dem Eastern Partnership Business Forum am 28. und 29. November 2013 in der litauischen Hauptstadt Vilnius und konnte die Diskussionen um die Zukunft des Programms der Östlichen Partnerschaft aus der Nähe verfolgen. In seinem Beitrag geht er auf fünf wesentliche Entwicklungen ein, die die europäische Wirtschaftspolitik in Zukunft beschäftigen werden. 

  • 1. Dezember 2013

    Jahresrückblick von Dr. Eckhard Cordes, Vorsitzender des
    Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft 

  • 29. November 2013

    Cordes-Rede anlässlich des Gaidar-Naumann-Forums 2013 in Berlin

  • 28. November 2013

    Gastkommentar des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes im Handelsblatt

    Am 28. November 2013 äußerte sich der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in einem längeren Gastbeitrag für das Handelsblatt zuden Erwartungen an das EU-Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft in Vilnius und den zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und Russland. Cordes fordert nach der Absage der Ukraine an ein EU-Assoziierungsabkommen direkte Gespräche zwischen der EU und Russland über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum:

    Überfälliger Kurswechsel

  • 4. Oktober 2013

    Neuer Vorstand setzt auf engere Kooperationen mit der Wirtschaft 

    Das Deutsch-Ukrainische Forum geht mit einer neuen, international profilierten Vorstands-Mannschaft in das 15. Jahr seines Bestehens: Am 1. Oktober 2013 wurde in Berlin Rainer Lindner, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zum neuen Vorsitzenden des Forums gewählt. Der bisherige Vorsitzende, der CDU-Landtagsabgeordnete Dieter Steinecke, war nicht wieder angetreten.

  • 20. Dezember 2012

    Neue georgische Regierung will Annäherung an die EU forcieren / Neustart im Verhältnis mit Russland

  • 8. Mai 2012

    Russland verändert sich – die deutsche Wirtschaft will die neuen Chancen nutzen
     

  • 7. März 2012

    Konferenz „Investieren im Kosovo“ am 7. März in Berlin mit hochrangiger Beteiligung

  • 5. März 2012

    Meinungsaustausch über Wahlen in Russland

    Am Montag, den 5. März, besuchten Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses des finnischen Parlaments den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Zur 12-köpfigen Delegation gehörte auch der frühere finnische Außenminister Ilkka Kanerva.

  • 19. Januar 2012

    Zentrale Zukunftsfragen der globalen Ernährungssicherung

    20 Jahre nach dem Weltgipfel von Rio de Janeiro wird im Juni 2012 erneut eine UN-Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung stattfinden. „Green Economy“ und die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele werden dabei im Fokus stehen. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche im Januar 2012 in Berlin die zentralen Zukunftsfragen der globalen Ernährungssicherung.

  • 30. Dezember 2011

    Jahresbilanz von Dr. Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

  • 5. Dezember 2011

    20 Jahre Transformation in Russland 

  • 8. November 2011

    Wie EU und Russland Europa gemeinsam gestalten können /
    von Eckhard Cordes

    Am 8. November nimmt der erste von zwei Strängen der Nord-Stream-Pipeline den Betrieb auf. Die EU und Russland wachsen damit noch enger zusammen. Hinzu kommt, dass Deutschland und Russland 2011 erstmals Waren im Wert von über 70 Milliarden Euro austauschen werden. Sowohl beim Handel als auch bei Investitionen ist die deutsche Wirtschaft in Russland hervorragend aufgestellt. Doch das bestehende Potenzial wird bei weitem nicht ausgeschöpft:

  • 10. Juni 2011

    Ost-Ausschuss-Vorsitzender trifft ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch

    Am 8. Juni traf der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch zu einem Meinungsaustausch zusammen. Janukowitsch informierte über die Wirtschaftsreformen der Regierung und weitere Maßnahmen zur Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft.

  • 10. Mai 2011

    Eckhard Cordes trifft Vize-Premier Schuwalow und Vertreter der deutschen Wirtschaft

  • 3. Mai 2011

    Treffen mit Präsident und Premierminister in Chisinau

    Am 18. und 19. April weilte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Rainer Lindner zu wirtschaftspolitischen Gesprächen in der moldauischen Hauptstadt Chisinau. Im Rahmen der Reise wurde Lindner durch den amtierenden Präsidenten Marian Lupu, Premierminister Vladimir Filat, Wirtschaftsminister Valeriu Lazar und Außenminister Iurie Leanca empfangen.

  • 20. April 2011

    Wer Rohstoffsicherheit will, kommt an Partnerschaften mit Russland und Kasachstan nicht vorbei / Von Dr. Eckhard Cordes

  • 11. April 2011

    Die russische Region Swerdlowsk präsentiert sich auf der HANNOVER MESSE 2011

    Für den Ost-Ausschuss hat die Beteiligung an der HANNOVER MESSE bereits Tradition. Allein seit dem Jahr 2000 wurden gemeinsam mit der Deutschen Messe AG und weiteren Partnern über 20 Veranstaltungen, Konferenzen und Begegnungen organisiert. In diesem Jahr stand das am Ural gelegene Gebiet Swerdlowsk im Mittelpunkt. Dessen Gouverneur Alexander Mischarin warb vor rund 100 Zuhörern für ein stärkeres Engagement der deutschen Wirtschaft.

  • 4. April 2011

    Das Gebiet Swerdlowsk im Porträt

    Die Oblast Swerdlowsk zählt zu den wichtigsten Zukunftsregionen der russischen Wirtschaft. Das am Ural, also auf der Grenze von Europa und Asien gelegene Gebiet gehört zu den zehn am höchsten entwickelten Regionen der Russischen Föderation, die zusammen mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes (BIP) des ganzen Landes erwirtschaften. Seit Jahren zeigt die Region rund um das Verwaltungszentrum Jekaterinburg ein stetiges Wachstum, das über dem russischen Durchschnitt liegt.

  • 25. März 2011

    Die deutsche Wirtschaft schlägt die Aussetzung der Visa-Pflicht für Ukrainer während der Fußball EM vor

  • 7. März 2011

    Gespräche mit Präsident Filip Vujanović und Unternehmern

    Im Rahmen einer Reise in die Republik Montenegro traf der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Rainer Lindner am 7. Februar 2011 mit dem Präsidenten der Republik Montenegro Filip Vujanović zusammen. Themen des Gesprächs waren das Engagement der deutschen Wirtschaft in Montenegro und die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen dem Ost-Ausschuss und der montenegrinischen Regierung. Insbesondere die Themen Tourismus, Energieeffizienz,  Infrastrukturprojekte und Agrarwirtschaft sollen dabei Schwerpunkte bilden.

     

  • 1. März 2011

    Winterolympiade 2014 in Sotschi forciert die Entwicklung / Messe „BAU 2011“

  • 21. Februar 2011

    Deutsch-Ukrainischer Fachaustausch auf Fruit Logistica

    Über Perspektiven für frisches Obst und Gemüse aus der Ukraine diskutierten Experten aus der Ukraine und Deutschland im Rahmen einer Ost-Ausschuss-Veranstaltung auf der Fruchthandelsmesse FRUIT LOGISTICA in Berlin. Gemeinsam mit dem Ukrainischen Agribusiness Club, dem Ersten Agrarcluster und der Messe Berlin versammelte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rund 160 internationale Teilnehmer, unter ihnen eine zwanzigköpfige ukrainische Delegation.

  • 14. Januar 2011

    Ein Kommentar von Dr. Franz-Georg von Busse, Sprecher der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss

    Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und des gleichzeitig steigenden Bedarfs an nachwachsenden Rohstoffen werden in den nächsten vierzig Jahren weltweit enorme Anstrengungen notwendig sein, um die Agrarproduktion nachhaltig zu steigern. Insbesondere Russland, die Ukraine und Kasachstan, die über ein enormes noch ungenutztes Produktionspotenzial verfügen, werden hier einen entscheidenden Beitrag leisten können.

  • 14. Januar 2011

    Kasachstan, Russland und die Ukraine sind Hoffnungsträger einer wachsenden Weltbevölkerung

  • 6. Dezember 2010

    Beitrag des neuen Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zum Jahresausklang

  • 8. September 2010

    OSZE-Ministertreffen in Almaty und Deutsch-Kasachisches Wirtschaftsforum in Astana

  • 8. September 2010

    Deutsche Unternehmen aus der Hightech-Branche profitieren überproportional von dem Aufschwung in Mittel- und Osteuropa

    Die jungen Marktwirtschaften in Mittel- und Osteuropa erleben derzeit einen wichtigen Reifeprozess – ausgelöst durch die überwundene Finanzkrise des Vorjahres. Das zuvor explosive Wachstum kehrt zurück, zwar moderater, dafür aber nachhaltiger. Die Krise hat aufgerüttelt: Bislang verschleppte Wirtschaftsreformen kehren auf die Agenda zurück, Europa hat wirtschaftlich und politisch enger zusammengefunden.

  • 16. Juni 2010

    EBRD-Präsident Thomas Mirow über die Entwicklung der Konjunktur in Osteuropa

    Die meisten Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas werden 2010 wieder wachsen. Sie profitieren von der Erholung der Weltwirtschaft, für die der IWF zuletzt ein Plus von 4,5 Prozent prognostizierte. Allerdings: Der IWF erwartet eine „multi-speed recovery“, und auch in Mittel- und Osteuropa sehen wir zunehmend unterschiedliche Geschwindigkeiten.

  • 20. April 2010

    Obwohl viele Experten der russischen Volkswirtschaft eine lange Krise vorhersagten, scheint das Land die stärksten Belastungen bereits hinter sich gelassen zu haben. Die Freude über die einsetzende Erholung darf die einseitige Abhängigkeit Russlands vom Energie- und Rohstoffsektor und die zu geringe Diversifizierung der Wirtschaft aber nicht in Vergessenheit geraten lassen. Während beispielsweise der Maschinenbau in Deutschland eine tragende Säule darstellt, sind Anlagen aus russischer Fertigung selten weltmarktfähig.

  • 20. März 2010

    Ukraine könnte mit ihren fruchbaren Schwarzerde-Böden eine wichtige Rolle bei der Sicherung der Welternährung übernehmen

  • 12. Januar 2010

    Beitrag von Dr. Thomas Kirchberg, Russland-Sprecher der AG Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss

    Mit dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) haben das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die deutsche Wirtschaft den Grundstein für ein Dialogforum gelegt, auf dem zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin die zentralen Zukunftsfragen der globalen Ernährungssicherung diskutiert werden.

  • 11. Januar 2010

    Aktuelle agrarpolitische Entwicklungen in der Russischen Föderation

    Deutschland und Russland verbindet eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Modernisierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Der Zugang russischer Agrarproduzenten zu modernen Technologien „Made in Germany“ leistet einen wichtigen Beitrag für die Effizienzsteigerung und Weiterentwicklung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der russischen Agrarproduzenten.

  • 17. Dezember 2009

    Jahresbilanz des Ost-Ausschusses und Ausblick ins kommende Jahr

    In einem Beitrag für die Ost-Ausschuss Informationen bilanziert der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Klaus Mangold das wirtschaftlich schwierige Jahr 2009 und blickt auf die Herausforderungen des kommenden Jahres. Während das erste Halbjahr 2009 im Zeichen der Krisenbekämpfung stand, setze im zweiten Halbjahr eine Konsolidierung ein, die im kommenden Jahr an Fahrt gewinnen dürfte.

     

    Liebe Freunde und Partner des Ost-Ausschusses,

  • 14. Dezember 2009

    Umfrage des Ost-Ausschusses unter deutschen Unternehmen in Mazedonien

    Mazedonien, die ehemals hochindustrialisierte Republik im Staatenbund Jugoslawiens, war Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts von einer tiefgreifenden De-Industrialisierung im Rahmen seines Transformationsprozesses betroffen. Obwohl das Land seit 2003 ein stabiles makroökonomisches Wachstum aufweist, konnte es bisher nur geringe deutsche ausländische Direktinvestitionen erzielen.

  • 8. Dezember 2009

    Podiumsdiskussion im Bankenverband sucht nach Antworten auf die Wirtschaftskrise

  • 26. November 2009

    Parlamentarischer Abend des Ost-Ausschusses mit Kroatiens Staatspräsident Stipe Mesic

  • 25. November 2009

    Sehr geehrter Herr Staatspräsident Mesic, Eure Exzellenz Dr. Kovac, Exzellenzen, Sehr geehrte Abgeordnete, liebe Ost-Ausschuss-Mitglieder, meine Damen und Herren,

  • 15. November 2009

    Eine erste Bilanz von sechs Monaten Östliche Partnerschaft der EU

  • 15. September 2009

    Präsident Gjorge Ivanov wirbt bei einem Treffen auf Einladung des Ost-Ausschusses um deutsche Investoren

    In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank und dem DIHK organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 15. September ein Arbeitsessen mit dem Mazedonischen Präsidenten Gjorge Ivanov. An den Gesprächen im Berliner Hotel Adlon nahmen 40 Vertreter von Unternehmen, Ministerien und Verbänden beider Länder teil.

  • 2. September 2009

    Umbrella-Agreement zur Absicherung des Energietransits durch die Ukraine nötig
    Vor dem Hintergrund des Lieferstopps für russisches Gas über die Ukraine Anfang dieses Jahres wird erneut die Frage nach der Verlässlichkeit der russischen Gaslieferungen gestellt. Die Unterbrechung der Lieferungen russischen Gases lag aber ausschließlich in bilateralen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine begründet. Russland hat dabei in keiner Weise das Lieferverhältnis mit Deutschland in Frage gestellt.

  • 5. August 2009

    Deutsch-Russische Finanzierungsinitiative: Projektanträge können jetzt eingereicht werden.
    Die vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft angeregte deutsch-russische Finanzierungsinitiative für Modernisierungsprojekte wurde im Rahmen der deutsch-russischen Regierungskonsultationen am 16. Juli in München konkretisiert: Um die Finanzierung laufender deutsch-russischer Projekte zu sichern, haben sich die deutsche KfW-IPEX-Bank und die russische Vneshekonombank (VEB) auf eine Rahmenkreditvereinbarung in Höhe von 500 Millionen Euro verständigt.

  • 15. Juli 2009

    Российско-германские межправительственные консультации, которые параллельно с форумом «Петербургский диалог» пройдут 16 июля в Мюнхене, являются прекрасным поводом для переоценки актуального состояния двусторонних отношений, и в первую очередь экономических связей.

  • 15. Juli 2009

    Anlässlich der deutsch-russischen Regierungskonsultationen am 16. Juli erschien dieser "Standpunkt" von Prof. Dr. Klaus Mangold in der FAZ.
    Die deutsch-russischen Regierungskonsultationen in München am 16. Juli 2009 – erneut in bewährter Kombination mit dem Petersburger Dialog – veranlassen eine Bewertung des aktuellen Stands der Beziehungen beider Länder vor allem im Bereich der Wirtschaft.

  • 8. Juli 2009

    Rückblick von Prof. Dr. Klaus Mangold auf das Geschäftsjahr 2008/2009
    Im Jahr 2009 werden wir Zeuge einer tiefen Zäsur der Weltwirtschaft. Der starke Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung wird langfristige Auswirkungen haben und zu einer neuen Sicht auf Finanzmärkte und Realwirtschaft führen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Recht, als sie nach dem Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers im September 2008 „ein Jahr schlechter Nachrichten“ kommen sah.

  • 3. Juli 2009

    Am Konjunkturhorizont der Balkanländer Bulgarien und Rumänien ziehen infolge der weltweiten Wirtschaftskrise dunkle Wolken auf. Nach Jahren rasant hohen Wachstums, gekrönt durch den EU-Beitritt im Januar 2007, stürzen nun beide Länder in die Rezession. Massive Einbrüche der Industrieproduktion, starkes Schrumpfen der Export-Nachfrage und der Rückgang ausländischer Investitionen sind die wesentlichen akuten Symptome.

  • 4. Juni 2009

    Der Ost-Ausschuss pflegt im Rahmen seines Partnerschaftsprojektes mit Einrichtungen der moldauischen Wirtschaft traditionell den agrarpolitischen Dialog mit dem Land im Südosten Europas. Neben dem bilateralen Forum im Rahmen der Internationalen Grünen Woche lag in der ersten Hälfte des Jahres 2009 der Schwerpunkt auf der Unterstützung des Weinsektors. Mit der Weingilde der Republik Moldau hat sich auf moldauischer Seite eine vielversprechende Organisation der privaten Weinwirtschaft zum Ansprechpartner entwickelt.

  • 4. Juni 2009

    Russland und die EU nach dem Gipfel von Chabarowsk
    Die anhaltende Wirtschaftskrise hinterlässt in den Handelsbeziehungen zwischen Russland und den Ländern der Europäischen Union ihre Spuren. Im ersten Quartal hat der Warenaustausch um rund 50 Prozent nachgegeben. Nach dem Rekordjahr, das insbesondere für die deutsche Wirtschaft mit einer Exportsumme von 32 Milliarden Euro überaus erfolgreich war, ist die Lage in verschiedenen Branchen besorgniserregend. So brach der Automobilbau in Russland im ersten Quartal 2009 um 63 Prozent und bei LKW sogar um 75 Prozent ein.

  • 15. Mai 2009

    Jemand sagte: Der Nationalismus ist die Pubertät der Völker. Er ist die Zeit der knallenden Türen und der rauen Umgangsformen. Imponiergehabe überkompensiert die Sehnsucht nach Verletztheit. Gegen die langweiligen Tugenden der Alten will man den neuen Menschen schaffen, und während man als „Jets“ oder „Sharks“ keiner Prügelei aus dem Wege geht, schließt man sich abends im Zimmer ein und genießt seinen Weltschmerz. Die europäischen Völker haben diese – vielleicht unvermeidliche, aber anstrengende und opferreiche Phase bis zur Neige ausgekostet und dann endlich hinter sich gelassen.

  • 15. April 2009

    Die Verwerfungen im Bankensektor und ihre dramatischen Auswirkungen auf die Wirtschaft haben auch vor Russland nicht halt gemacht. In dieser weltweit schwierigsten Wirtschaftsphase seit sechs Jahrzehnten wird auch für Russland für das Jahr 2009 mit einer Schrumpfung der Wirtschaftsleistung gerechnet. Die Kreditbedingungen verschlechtern sich fortwährend, ausländisches Kapital wird aus dem russischen Markt abgezogen; der Kursverfall, der an der russischen Börse notierten Unternehmen hat Werte in Höhe von rund 700 Milliarden US-Dollar vernichtet.

  • 15. April 2009

    Russlands Wirtschaft muss sich jetzt neu ausrichten

    Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft Russland in einer Phase des gesamtwirtschaftlichen Umdenkens. Längst herrscht bei Politik und Wirtschaft die Überzeugung vor, dass das Land nicht allein als Energiemacht die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistern kann.

  • 15. April 2009

    Eine persönliche Bilanz anlässlich der 25. Sitzung der Strategischen Arbeitsgruppe am 21. April 2009

    Als die Deutsch-Russische Arbeitsgruppe für „Strategische Fragen der deutsch-russischen Wirtschafts- und Finanzbeziehungen“ (SAG) im Jahr 2000 ihre Arbeit aufnahm, lag der jährliche Handelsumsatz von Deutschland und Russland bei 13 Milliarden Euro. Deutschland war damals bereits der wichtigste Handelspartner Russlands, während das größte Land der Erde in der Statistik des deutschen Außenhandels unter den 20 wichtigsten Ländern nur einen hinteren Platz belegte.

  • 15. April 2009

    Russlands Automobilindustrie auf dem Prüfstand

  • 15. März 2009

    Die Ukraine und Belarus suchen ihren Weg nach Europa

  • 2. März 2009

    Deutsch-Russisches Unternehmertreffen in Moskau

    Am 20. Januar fand in Moskau auf Initiative des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft ein Treffen führender deutscher und russischer Unternehmer statt. Ziel der Gespräche war eine Analyse der aktuellen Wirtschaftslage und die Diskussion über Wege aus der Wirtschaftskrise.

  • 15. Januar 2009

    Die Energiebeziehungen zwischen Russland, der Ukraine und dem Westen brauchen eine neue rechtliche Grundlage

  • 15. Januar 2009

    EU-Standards stellen Rumänien und Bulgarien vor große Herausforderungen

  • 15. Januar 2009

    Die Entwicklung der Weltagrarmärkte sowie die Auswirkungen der Finanzkrise haben gezeigt, dass die Sicherung der Welternährung eine der zentralen globalen Herausforderungen der Zukunft ist. Insbesondere Osteuropa und Zentralasien können einen wichtigen Beitrag leisten, die weltweite Agrarproduktion und damit die Grundlage der Welternährung nachhaltig zu sichern.

  • 15. Januar 2009

    Aktuelle Entwicklung der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Russland und der Ukraine

    Die andauernde Finanzkrise belastet seit dem Herbst 2008 deutlich die Volkswirtschaften in Mittel- und Osteuropa. Da Russland etwa 90 Prozent der Exporteinnahmen durch Rohstoffe oder Produkte erster Verarbeitung erzielt und die Ukraine allein aus dem Stahlhandel 42 Prozent ihrer Exorteinnahmen bezieht, sind die beiden Volkswirtschaften vom starken Rückgang der Rohstoffpreise und der sinkenden Nachfrage nach Stahlprodukten besonders betroffen.

  • 15. Dezember 2008

    Interview mit Prof. Dr. Rainer Lindner,
    neuer Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

    Herr Prof. Lindner, Sie haben bei der Stiftung Wissenschaft und Politik viele Jahre Spitzenpolitiker zu außen- und sicherheitspolitischen Fragen beraten. Was sind die wichtigsten Erkenntnisse, die Sie aus Ihrer früheren Tätigkeit mitbringen?

  • 15. Dezember 2008

    Für die deutsche Wirtschaft brachte das Jahr 2008 ein Wechselbad der Gefühle: Noch einmal wird Deutschland seinen Status als Exportweltmeister verteidigen können. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt dem Handel mit den  steuropäischen Staaten. So stiegen die deutschen Exporte in diese Region im ersten Halbjahr 2008 noch einmal um 15,6 Prozent auf 84 Milliarden Euro, gegenüber einer allgemeinen Steigerung von 6,9 Prozent.

  • 15. Oktober 2008

    Vladimir Klimow sieht nicht wie ein Gewinner aus. Eine speckige Weste bedeckt seinen drallen Bauch, die Haare stehen nicht mehr ganz so dicht und seinen Gästen erzählt er, bei viel Wodka, gerne Geschichten, in denen meist er der Held ist: „Ich habe Bären Auge in Auge gegenüber gestanden und großen Tieren in Washington.“

  • 15. Oktober 2008

    Aktuelle Meinungsumfragen zeigen positive Grundstimmung im deutsch-russischen Verhältnis

  • 15. September 2008

    Am 4. Juli 2007 wurde die Stadt Sotschi vom Internationalen Olympischen Komitee zum Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 gewählt. Zuvor hat sich das Bewerbungskomitee „Sotschi 2014“ unter der Leitung des stellvertretenden Premierministers Alexander Zhukow in einem etwa zwei Jahre dauernden Bewerbungsmarathon für die Wahl Sotschis eingesetzt.