Archiv

  • 16. April 2015
    Internationale Konferenz diskutiert Folgen der Ukraine-Krise und neue Ansätze für die EU-Nachbarschaftspolitik

    Am 22. April 2015 veranstalten die UniCredit, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die METRO GROUP mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin das 3. east forum Berlin. Die Konferenz hat das Ziel, angesichts wachsender Spannungen in Europa die Vision eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok wiederzubeleben. Berlin präsentiert sich als Treffpunkt für wirtschaftspolitische Debatten zwischen Ost und West und als Start-up-Metropole Europas.

  • 26. März 2015

    Fachveranstaltung im Rahmen der Wasser Berlin International

    Der Ost-Ausschuss war Mitorganisator des Südosteuropa-Forums im Rahmen der Fachmesse Wasser Berlin International, auf dem Experten der Branche anhand aktueller Projekte die wichtigsten Herausforderungen diskutierten, mit denen Länder und Unternehmen konfrontiert werden.

  • 11. März 2015

    Interview mit Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine in Deutschland

    Der neue ukrainische Botschafter in Berlin Andrij Melnik trat sein Amt Anfang Januar in äußerst schweren Zeiten an. Zu Krieg und Krise in seinem Land kommen die wirtschaftlichen Probleme, die sich auch in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen niederschlagen. Die Ost-Ausschuss Informationen sprachen mit ihm über deren Perspektiven, Lösungsmöglichkeiten des aktuellen Konflikts und die Reformen in der Ukraine.

  • 11. März 2015

    Ost-Ausschuss unterstützt Newsletter zu Russland und Aserbaidschan

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft baut seine Zusammenarbeit mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft aus und wird neuer Kooperationspartner der Informationsdienste RUSSLAND aktuell und AZERBAIJAN Business Report. Bislang ist der Ost-Ausschuss bereits Partner der Informationsdienste UKRAINE aktuell, BELARUS aktuell und KASACHSTAN aktuell.

  • 5. März 2015

    Astana bereitet sich auf die EXPO 2017 vor/ Chancen für deutsche Unternehmen

    Gut 800 Tage sind es noch bis zu der Eröffnung der Internationalen Ausstellung EXPO 2017, die vom 10. Juni bis 10. September 2017 in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfinden wird. Die Vorbereitungen für dieses Großereignis laufen bereits auf Hochtouren.

  • 2. März 2015

    Schwerpunkt Ukraine und Belarus/ Geschäftsklima-Umfrage Russland

    Verhandlungen über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion als wichtigen Schritt zur Lösung des Ukraine-Konflikts wünscht sich eine klare Mehrheit der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft. Dies ist ein Ergebnis der gemeinsamen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), deren Ergebnisse wir in dieser Ausgabe vorstellen. Sie zeigt außerdem, wie sich das Geschäftsklima in Russland im Gefolge des Ukraine-Konflikts massiv eingetrübt hat.

  • 27. Februar 2015

    Das Partnerschaftsprojekt in Belarus setzt seine Arbeit fort/ Konjunkturanschwung und Finanzierungsprobleme belasten belarussische KMU

    Im September 2014 hat die zweite Phase des Beratungsprojektes, das der Ost-Ausschuss seit Februar 2011 in Belarus durchführt, begonnen. Das Projekt hat zum Ziel, die Privatwirtschaft in Belarus durch die Vermittlung deutscher Erfahrungen zu unterstützen.

  • 26. Februar 2015

    Krise birgt Risiken für ganz Osteuropa/ Exporte in GUS-Raum brechen ein/ Cordes: Minsk II muss durch stetigen Dialogprozess begleitet werden

    Der seit über einem Jahr andauernde Konflikt um die politische und wirtschaftliche Zukunft der Ukraine hat massive negative Konsequenzen für den deutschen Handel mit Osteuropa: Die deutschen Exporte sowohl nach Russland (-18 Prozent) und in die Ukraine (-33 Prozent) als auch in die benachbarten Länder Kasachstan (-20 Prozent) und Belarus (-21 Prozent) sanken deutlich.

  • 13. Februar 2015
    Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zu den Ergebnissen der Friedensverhandlungen in Minsk

    In einem 17-stündigen Verhandlungsmarathon hatten sich Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine sowie die Vertreter der Separatisten am 12. Februar 2015 auf zwei Abkommen zur Beilegung der militärischen Auseinandersetzung im Osten der Ukraine geeinigt. Ein Dokument mit konkreten Zeitplänen zur Umsetzung eines Waffenstillstands und zum Status der umkämpften Gebiete innerhalb der Ukraine hatte die Kontaktgruppe bestehend aus Vertretern der OSZE, der Separatisten, der Ukraine und Russlands unterzeichnet.

  • 5. Februar 2015
     
    12. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer/ Geschäftsklima in Russland deutlich abgekühlt/ Große Mehrheit der Unternehmen lehnt Wirtschaftssanktionen ab
     
    Eine klare Mehrheit der deutschen im Russland-Geschäft aktiven Unternehmen wünscht sich Verhandlungen über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen der Europäischen Union (EU) und der Eurasischen Wirtschaftsunion als wichtigen Schritt zur Lösung des Ukraine-Konflikts. Dies ist ein Ergebnis der gemeinsamen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die der Präsident der AHK Rainer Seele und der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes heute in Moskau vorstellten. Mehr als drei Viertel der 156 befragten Unternehmen würden die Ukraine demnach gern als Teil eines gemeinsamen Wirtschaftsraums der EU mit der Eurasischen Wirtschaftsunion sehen.

  • 5. Februar 2015

    Wirtschaftsgespräch Belarus mit Außenminister Makei

    Am 5. Februar 2015 traf der Außenminister von Belarus, Vladimir Makei, mit deutschen Unternehmern zu einem Meinungsaustausch in Berlin zusammen. An dem vom Ost-Ausschuss organisierten Gespräch nahmen 17 Vertreter von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden teil.

  • 5. Februar 2015

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer haben im Januar 2015 zum zwölften Mal ihre jährliche Umfrage zum Geschäftsklima in Russland unter ihren Mitgliedsunternehmen durchgeführt. Schwerpunkte waren wie in jedem Jahr die Investitionsbedingungen vor Ort, die aktuellen Geschäftseinschätzungen der Unternehmen und deren Erwartungen an die zukünftige russische Wirtschaftspolitik, aber auch die Folgen der Wirtschaftssanktionen und des wirtschaftlichen Abschwungs in Russland. In diesem Jahr standen zudem Fragen nach den unmittelbaren Konsequenzen der Sanktionen und des Ukraine-Konflikts sowie die Bewertung der möglichen langfristigen Folgen dieses Konflikts im Mittelpunkt. Insgesamt 156 Unternehmen haben sich zu den Fragen geäußert, deutlich mehr als im Vorjahr. Für die Auswertung wurde Anonymität zugesichert.

  • 23. Januar 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in der Rheinischen Post zur Entwicklung des Russland-Handels

    Die anhaltenden Sanktionen gegen Russland machen der deutschen Wirtschaft schwer zu schaffen. 2014 seien den jüngsten Zahlen zufolge die deutschen Exporte nach Russland „um 18 Prozent oder umgerechnet mehr als sechs Milliarden Euro gesunken“, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, auf Anfrage unserer Redaktion.

  • 19. Januar 2015

    Usbekistan präsentiert sein Wirtschaftspotenzial in Berlin

    Mitte Januar war die internationale Agrarcommunity zu Gast in Berlin und diskutierte die Fragen der Welternährung. Die Landwirtschaft, jahrelang als „Old Economy“ belächelt, hat sich zu einem Wachstumstreiber der Weltwirtschaft entwickelt. Dabei können die deutschen Unternehmen mit neuesten Technologien und innovativem Know-how einen bedeutenden Beitrag zur Sicherung der Welternährung leisten.

  • 16. Januar 2015

    Deutsche Mittelständler halten an Russland-Geschäft fest/ Sorgen vor Verlust von Kunden und Marktanteilen

    „Russland: was tun? Empfehlungen für den deutschen Mittelstand“ – der Titel von zwei Veranstaltungen, die Mitte Januar vom Ost-Ausschuss in Form von Arbeitsfrühstücken in Stuttgart und Berlin – dort im Rahmen der Internationalen Grünen Woche - durchgeführt wurden, sprach für sich selbst. Gerade in dieser turbulenten Periode der Beziehungen zwischen der EU und Russland nimmt das Interesse deutscher mittelständischer Unternehmen am Informations- und Erfahrungsaustausch zum Russland-Geschäft merklich zu. Jedenfalls hat die Teilnehmerzahl auf beiden Veranstaltungen die ursprünglichen Planungen deutlich übertroffen.

  • 15. Januar 2015

    Ost-Ausschuss beteiligte sich wieder an der Grünen Woche/ Dialog mit Russland

    Der Ost-Ausschuss beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche in Berlin, zu der sich vom 15. bis 17. Januar 2015 rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter trafen. Das GFFA stand in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Wachsende Nachfrage nach Nahrung, Rohstoffen und Energie: Chancen für die Landwirtschaft, Herausforderungen für die Ernährungssicherung?“

  • 13. Januar 2015

    Ost-Ausschuss beteiligt sich vom 15. bis 17. Januar 2015 am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin

    Vom 15. bis 17. Januar 2015 treffen sich in Berlin rund 60 Landwirtschaftsminister und mehr als 1.000 Agrarexperten und Wirtschaftsvertreter zum 7. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der agrarpolitischen Auftaktveranstaltung der Internationalen Grünen Woche. Das GFFA steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Wachsende Nachfrage nach Nahrung, Rohstoffen und Energie: Chancen für die Landwirtschaft, Herausforderungen für die Ernährungssicherung?“

    Als Trägerverband des Global Forum for Food and Agriculture beteiligt sich die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft traditionell mit eigenen Veranstaltungen an diesem hochrangig besetzten Treffen der internationalen Agrar- und Ernährungswirtschaft.

  • 7. Januar 2015

    Wirtschaftsgespräch mit dem ukrainischen Premier/ Deutsche Wirtschaft sichert Unterstützung zu

    Am 7. Januar 2015 organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Berlin ein Wirtschaftsgespräch mit dem ukrainischen Premierminister Arsenij Jazenjuk und 25 Vertretern deutscher Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Zu den Teilnehmern gehörten auch die ukrainische Finanzministerin Natalia Yaresko, der ukrainische Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius sowie der neue ukrainische Botschafter in Berlin Andrij Melnik. Wir dokumentieren hier in deutscher Übersetzung das auf Englisch gehaltene Eingangsstatement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes.

  • 5. Dezember 2014

    Die Sanktionen gegen Russland könnten kontraproduktiv sein, fürchtet der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes im Interview mit der Passauer Neuen Presse vom 5. Dezember 2014.

    In der Ukraine-Krise ist weiterhin keine Entspannung erkennbar. Wie sehr leidet die deutsche Wirtschaft unter dieser Entwicklung und den Folgen der Sanktionen?

    Cordes: Der deutsche Export nach Russland ist im Zeitraum Januar bis September 2014 um 17 Prozent zurückgegangen. Besonders betroffen sind der Maschinenbau und die Autoindustrie. Wir rechnen damit, dass das Exportvolumen in 2014 um sieben bis acht Milliarden Euro zurückgeht. Wir sind daher unverändert skeptisch gegenüber der Sanktionspolitik. Es handelt sich um eine politische Krise, und eine politische Krise muss politisch gelöst werden. Natürlich gilt der Primat der Politik. Dennoch: Mit Wirtschaftssanktionen lässt sich diese Krise nicht lösen. Wir brauchen Kompromissbereitschaft. Die deutschen Exporte in die Ukraine sind übrigens um ein Drittel zurückgegangen. Wichtig ist daher auch eine wirtschaftliche Stabilisierung der Ukraine in gemeinsamer Anstrengung von EU und Russland. Die kürzlich gefundene Einigung im Gasstreit hat gezeigt, dass die EU, Russland und die Ukraine in der Lage sind, am Verhandlungstisch für alle Seiten akzeptable Lösungen zu erreichen.

  • 30. November 2014
    Um den zivilgesellschaftlichen Dialog zwischen Deutschland und Russland zu stärken, hat der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im Jahr 2006 im Rahmen eines innovativen Public Private Partnership die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch mitgegründet. Dieses Engagement der Wirtschaft für einen vertrauensvollen Austausch zwischen jungen Menschen erscheint in den aktuell politisch herausfordernden Zeiten wichtiger denn je.
     

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