Archiv

  • 17. Oktober 2015

    Ost-Ausschuss organisierte Besuch auf Aufzugsmesse/ Runder Tisch mit deutschen Branchenvertretern

    Vom 13. bis 17. Oktober 2015 fand im Rahmen des Partnerschaftsprojekts des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft mit belarussischen Kammern und Verbänden eine Unternehmerreise zur Messe INTERLIFT ‘15 in Augsburg statt. Zur belarussischen Delegation gehörten führende Vertreter der Aufzugsbranche, darunter die Firmen Gomellift, Brestlift, Luxlift, Liftservice, Izolitkommunprom und Meredian. Die Unternehmen sind Mitglieder des im März 2015 vom Projektpartner des Ost-Ausschusses, des Unternehmer- und Arbeitgeberverbands Professor Kunjawskij, neu gegründeten Belarussischen Verbandes der Aufzugsunternehmen. Der Verband ist an Kontakten zu potenziellen Geschäftspartnern und Verbandskollegen aus Deutschland interessiert.

  • 15. Oktober 2015

    Armenien will sich als IT-Standort profilieren/ Branche wächst überdurchschnittlich

    Bilaterale Kooperationsmöglichkeiten und die Rahmenbedingungen für die armenische IT-Branche standen im Mittelpunkt des deutsch-armenischen IT-Forums, das der Ost-Ausschuss gemeinsam mit Partnern im Oktober in Berlin organisierte.

  • 8. Oktober 2015

    Weitere Themen: Osthandel, Reformen in der Ukraine und armenischer Arbeitsmarkt

    Um auf dem russischen Markt erfolgreich zu sein, sind fundierte Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen unerlässlich. Im Vorfeld der Rechtskonferenz Russland, die der Ost-Ausschuss am 24. November 2015 veranstaltet, informieren erfahrene Rechtsanwälte in dieser Ausgabe über steuerliche und handelsrechtliche Auswirkungen der Rubelabwertung, über die steuerliche Behandlung von Betriebsstätten, die rechtlichen Aspekte von Standortwahl und Grunderwerb und die Gestaltung eines effektiven Risk Managements. Außerdem berichten wir über die Lokalisierungsbemühungen der russischen Regierung und über das Treffen der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Petersburger Dialogs am Tegernsee.

  • 7. Oktober 2015

    BASF, Wintershall und Gazprom unterstützen Stiftung mit 25.000 Euro

    Am 12. Oktober 2015 feiern BASF, die BASF-Tochter Wintershall und der russische Gaskonzern Gazprom ihre 25jährige Partnerschaft mit einem Festakt in Oranienbaum bei St. Petersburg. Anlässlich des Jubiläums lassen die Unternehmen der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) eine Spende in Höhe von 25.000 Euro zukommen, die zu gleichen Teilen an die deutsche und russische Seite fließen soll.

  • 2. Oktober 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zum Treffen im Normandie-Format in Paris

    „Die brandgefährliche Krise im Nahen Osten zwingt Russland und den Westen zu einem gemeinsamen Vorgehen. Wir erwarten, dass dies jetzt auch zu einer raschen Entspannung im Ukraine-Konflikt beiträgt. Die diplomatischen Fortschritte zur Sicherung eines Waffenstillstands in der Ostukraine sind ermutigend. Auch die neuen Vereinbarungen über Gaslieferungen an die Ukraine zeigen, dass die russische Regierung zur Deeskalation des Konflikts beiträgt. Dazu gehört aber auch ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft auf westlicher Seite. Wir erwarten, dass die Gespräche im Normandie-Format am 2. Oktober zu einem genauen Fahrplan zur weiteren Umsetzung des Minsker Abkommens und zum parallelen Abbau der Wirtschaftssanktionen führen.

  • 10. September 2015

    Ost-Ausschuss begleitet Initiative zur Energieeinsparung in der ukrainischen Wohnungswirtschaft

    Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, das Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V., die Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V., die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und BE Berlin Economics GmbH haben sich zur „Initiative Energieeffizienz Ukraine“ zusammengeschlossen. Ziel ist eine zügige und flächendeckende Erhöhung der Energieeffizienz im überalterten Wohnungsbestand der Ukraine und die Modernisierung der Wärmeversorgung. Die Partner sind bereit, ihr Know-how und ihre langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich im Reformprozess der Ukraine einzubringen.

  • 4. September 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den aktuellen deutsch-russischen Kooperationsprojekten

    „Gemeinsame Leuchtturmprojekte wie die Beteiligung von Wintershall am Gasfeld Urengoi, der Einstieg von BASF und E.ON beim Nord-Stream-2-Projekt oder die bevorstehende Eröffnung des neuen Landmaschinenwerks von Claas in Krasnodar zeigen, dass die deutsche Wirtschaft auch in einem schwierigen Umfeld daran arbeitet, die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland weiterzuentwickeln.

  • 1. September 2015

    Ost-Ausschuss begrüßt die erste Generation des Stipendienprogramms für die Ukraine in Berlin

    Am 1. September 2015 haben die Teilnehmer des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Ukraine die Praktika in Gastunternehmen begonnen. Zuvor haben die Stipendiaten spannende Tage der Vorbereitung in Berlin verbracht. Bei Vorträgen und Diskussionen im Bundeskanzleramt, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden die aktuellen Themen der deutsch-ukrainischen Beziehungen besprochen.

  • 28. August 2015

    Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner zur Westbalkan-Konferenz

    „Wir hoffen, dass die Gespräche der Minister zu einer Intensivierung der bereits jetzt gelebten regionalen Kooperation sowie zur weiteren Verbesserung des Klimas führen und weitere Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und der Technologieanwendung im Westbalkan identifiziert werden. Wichtig ist, dass die EU erneut bekräftigt hat, die notwendigen Finanzierungen etwa für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

  • 24. August 2015

    Zum Tode von Egon Bahr

    Der SPD-Politiker Egon Bahr ist am 20. August 2015 im Alter von 93 Jahren gestorben. Bahr gilt als „Architekt“ der westdeutschen Ostpolitik der 1970er Jahre unter Willy Brandt, die jenseits aller politischen Differenzen auf eine Verständigung mit der Sowjetunion und die Entspannung des Verhältnisses zum damaligen Ostblock und zur DDR setzte.

  • 24. August 2015

    Ausfuhren in die Ukraine brechen um 27 Prozent ein/ Verlangsamte Abwärtsdynamik im Juni kein Grund zur Entwarnung/ Weiter Handelszuwächse in Südosteuropa

    Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind im ersten Halbjahr 2015 um fast 31 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro gesunken. Nach den vom Ost-Ausschuss ausgewerteten aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren dies fast 4,7 Milliarden Euro weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zumindest hat sich der Rückgang der Exporte zuletzt deutlich verlangsamt: Im Juni 2015 waren die deutschen Lieferungen nach Russland noch um 13 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor: „Das ist aber kein Grund zur Entwarnung“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den neuen Zahlen: „Für das Gesamtjahr 2015 halten wir an unserer Prognose fest, wonach die deutschen Exporte nach Russland um rund ein Drittel auf etwa 20 Milliarden Euro zurückgehen werden. Dies ist eine Halbierung gegenüber 2012. Die direkten und indirekten Folgen der Wirtschaftssanktionen, der schwache Rubel und die sinkende russische Binnennachfrage schnüren die Importmöglichkeiten russischer Verbraucher und Unternehmen ein.“

  • 24. August 2015

    Schwerpunkte Zentralasien und Südkaukasus

    Der Ukraine-Konflikt und die wirtschaftliche Krise in der Region machen auch vor Zentralasien und dem Südkaukasus, Schwerpunktregionen dieser Ausgabe, nicht halt. So brachen die deutschen Exporte nach Kasachstan zuletzt um 25 Prozent ein. Welche Chancen es insbesondere in Kasachstan und Georgien dennoch für deutsche Unternehmen gibt, beleuchten wir in der neuesten Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen.

  • 24. August 2015

    Russland baut die Kooperation mit China aus/ Westliche Unternehmen befürchten Nachteile

    Viele westliche Unternehmen befürchten angesichts des anhaltenden Konflikts mit Russland eine Abwendung des Landes vom Westen Richtung Asien. Tatsächlich treibt Russland seine neue strategische Partnerschaft mit China voran. Doch der Ausbau der bilateralen Kooperation ist nicht frei von Hindernissen.

  • 23. Juli 2015

    Mai-Zahlen zeigen weiterhin stark negativen Trend im Handel mit Russland, der Ukraine und anderen Ländern der Region / Südosteuropa entwickelt sich hingegen weiter positiv

    Von Januar bis Mai 2015 sind die deutschen Exporte nach Russland gegenüber dem bereits schwachen Jahr 2014 um weitere 34 Prozent eingebrochen. Nach den nun vorliegenden Mai-Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der  Ost-Ausschuss ausgewertet hat, summierten sich die Exportverluste in den ersten fünf Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits auf 4,4 Milliarden Euro. Isoliert betrachtet, lag das Monatsergebnis für Mai mit einem Rückgang der Exporte um 35 Prozent dabei sogar noch unter dem bisherigen Monatsdurchschnitt.

  • 17. Juli 2015

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zur wirtschaftlichen Situation in der Ukraine

    „Die Entwicklung der Wirtschaft in der Ukraine gibt Anlass zu großer Sorge. Aktuell wird für 2015 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zwischen 9 und 11,5 Prozent prognostiziert. Trotz einseitiger Handelsvergünstigungen von Seiten der EU im Zuge des Assoziierungsabkommens brechen die Exporte der Ukraine in die EU weiter zweistellig ein. Die große Ausnahme ist da der deutsch-ukrainische Handel: In den ersten vier Monaten 2015 nahmen die deutschen Importe aus der Ukraine um 8,5 Prozent zu, die Exporte in die Ukraine gaben dagegen um weitere 30 Prozent nach.

  • 8. Juli 2015

    Deutsch-Albanische Wirtschaftskonferenz in Tirana/ Merkel unterstreicht Bedeutung der Bildung

    Bereits zum achten Mal fand am 8. Juli 2015 die Deutsch-Albanische Wirtschaftskonferenz in Tirana statt, die der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern organisierte. Etwa 300 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Austausch über Themen wie Energie, Infrastruktur und Telekommunikationstechnologien, aber auch über die Bedeutung des Mittelstandes sowie eines dualen Ausbildungssystems – den thematischen Schwerpunkten der Veranstaltung.

  • 3. Juli 2015

    Russische Gewerbeparks bieten Industrieunternehmen gute Bedingungen für Ansiedlung an

    Themen rund um die Industrieansiedlung standen im Fokus des Forums der russischen Gewerbeparks „Industrieprojekte in Russland 2015“. Die jährliche Veranstaltung wird von der Branchenvereinigung der russischen Industrieparks AIP durchgeführt und hat sich mittlerweile zu einer wichtigen Plattform für Erfahrungsaustausch und Networking im Bereich Standortentwicklung etabliert.

  • 1. Juli 2015

    Deutschland ist gefragter Partner/ Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hat Priorität

    Am 1. Juli 2015 organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft unter Leitung von Geschäftsführer Rainer Lindner ein Abendessen mit dem kosovarischen Premierminister Isa Mustafa und Unternehmensvertretern. Der Premierminister nutze die Gelegenheit zum Gespräch anlässlich seines Antrittsbesuches bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und wurde von Finanzminister Avdullah Hoti sowie Wirtschaftsminister Blerand Stavileci begleitet.

  • 26. Juni 2015
    Cordes: Rücknahme von Sanktionen sollte Friedensprozess von Minsk begleiten, nicht an dessen Ende stehen / 150.000 Arbeitsplätze durch Exporteinbruch bedroht
     
    Eineinhalb Jahr nach Beginn des Ukraine-Konflikts und zwölf Monate nach der Einführung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden die wirtschaftlichen Folgen der Krise immer deutlicher. Nach einem Rückgang der deutschen Exporte nach Russland um
    6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 rechnet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für 2015 mit einem Einbruch um weitere neun Milliarden Euro. „Die aktuellen Zahlen übertreffen selbst unsere schlimmsten Befürchtungen. Die negative Entwicklung seit Beginn der Sanktionen bedroht in Deutschland unmittelbar 150.000 Arbeitsplätze“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes in Berlin. Innerhalb der EU zahle die deutsche Wirtschaft für die Krise mit Abstand den höchsten Preis. Vor allem mittelständische Betriebe in den neuen Bundesländern seien betroffen.

  • 25. Juni 2015

    Designierter Nachfolger ist Wolfgang Büchele, CEO der Linde AG / Cordes bleibt Mitglied des Ost-Ausschuss-Vorstandes

    Eckhard Cordes wird nach fünf Jahren an der Spitze des Ost-Ausschusses sein Amt im Herbst 2015 abgeben, bleibt aber Mitglied des achtköpfigen Ost-Ausschuss-Vorstandes. Diesen Schritt gab Cordes in der Mitgliederversammlung des Ost-Ausschusses am 25. Juni bekannt. Sein designierter Nachfolger ist der 55-jährige Wolfgang Büchele, Vorstandsvorsitzender der Linde AG.

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