Archiv

  • 7. April 2017

    Plädoyers für einen Dialog zwischen EU und EAWU und Stärkung der WTO beim 5. east forum Berlin

    Am 6. April 2017 diskutierten anlässlich des 5. east forum Berlin über 300 internationale Teilnehmer über Wege zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum in Europa und Eurasien. Der stellvertretende WTO-Generaldirektor Karl Brauner plädierte dabei leidenschaftlich für die Akzeptanz internationaler Handelsregeln und Schiedsgerichtsverfahren. Sollten die USA unter der neuen Administration die Autorität der Welthandelsorganisation (WTO) in Frage stellen, wie dies angekündigt worden sei, könnte das gesamte Welthandelssystem vor dem Kollaps stehen.

  • 6. April 2017

    Forderungskatalog für einen Dialog zwischen EU und EAWU

    Im Rahmen des 5. east forums Berlin wurde am 6. April ein „Berlin Memorandum“ vorgestellt, das der Arbeitskreis „Lissabon-Wladiwostok“ erarbeitet hat. In dem Arbeitskreis engagieren sich seit Ende 2015 eine Reihe von Privatpersonen und Verbände wie der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, das Deutsch-Russische Forum, der Osteuropaverein und der DIHK. Im Folgenden dokumentieren wir den englischen Originaltext des Memorandums. Das Dokument kann über die Internet-Seite www.lisbon-vladivostok.pro von Interessierten elektronisch unterschrieben werden.

  • 5. April 2017

    Unternehmen können bis Anfang Juni Praktikumsplätze zur Verfügung stellen

    Zum vierten Mal schreiben der Ost-Ausschuss und die Industrie- und Handelskammer der Ukraine Stipendien im Rahmen des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Ukraine aus. Am 1. April 2017 begann die Akquisephase bei deutschen Unternehmen und in der Ukraine für den vierten Jahrgang, dessen Praktika im Februar 2018 starten. An rund 20 ukrainischen Universitäten und unterschiedlichsten Fachbereichen wird das Programm bis Anfang Juni vorgestellt. Begleitet werden diese Aktivitäten durch eine starke Präsenz im Social web, um eine zielgruppengerechte Ansprache zu gewährleisten.

  • 3. April 2017

    Schwerpunktthemen east forum und Eurasische Wirtschaftsunion

    Anfang April ist die neue Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen erschienen. Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe ist das east forum Berlin, das sich seit nunmehr fünf Jahren für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok einsetzt. Welche Wohlstandsgewinne solch ein gemeinsamer Wirtschaftsraum bringen könnte, erläutert Professor Gabriel Felbermayr vom ifo-Institut im Interview. Sie erfahren, welchen Nutzen die eurasische Integration für ein Land wie Kasachstan hat, und finden einen Rückblick auf fünf Jahre east forum. Außerdem berichten wir in dieser Ausgabe über die Entwicklung des deutschen Außenhandels mit Osteuropa im Jahr 2016 und stellen Ihnen die Ergebnisse der diesjährigen Geschäftsklima-Umfrage Russland vor, die der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der AHK Russland zu Jahresbeginn durchführte.

  • 31. März 2017

    Internationale Konferenz unterstreicht Willen zur Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok

    Unter dem Motto „The future of European and Eurasian partnership: Rebuilding trust. Defining drivers. Overcoming barriers” bietet das 5. east forum Berlin am 6. April 2017 wieder über 300 internationalen Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik eine Plattform zum Dialog über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok. Angesichts zunehmender protektionistischer Tendenzen in der Weltwirtschaft, ausgelöst durch den Brexit und die neue US-Administration, will die Konferenz ein klares Zeichen für internationale Zusammenarbeit und offene Märkte setzen.

  • 28. März 2017

    Ost-Ausschuss-Veranstaltung zur russischen Wasserwirtschaft im Rahmen der „Wasser Berlin International“

    Im Rahmen der Fachmesse „Wasser Berlin International 2017“ fand am 28. März 2017 eine deutsch-russische Konferenz zum Thema „Die russische Wasserwirtschaft – Perspektiven für Zusammenarbeit“ statt. Gut 60 Teilnehmer deutscher sowie russischer Unternehmen aus dem Sektor Wasserwirtschaft nutzten die Chance, aus erster Hand Näheres über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erfahren. Dabei wurde deutlich, dass Russland trotz des derzeit schwierigen Umfelds der Kooperation mit deutschen Unternehmen in der Wasserbranche offen gegenübersteht.

  • 21. März 2017

    Delegation des Ost-Ausschusses reiste im März in die Ukraine/ Treffen mit Ministerpräsident Grojsman

    Im März reiste eine elfköpfige Unternehmerdelegation unter Leitung des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele und des Ost-Ausschuss-Geschäftsführers Michael Harms zu Wirtschaftsgesprächen nach Kiew. Dabei standen unter anderem Termine bei Premierminister Wolodymyr Grojsman und beim Leiter des National Investment Council Borys Lozhkin auf dem Programm. Beteiligt waren Vertreter großer und mittelständischer Unternehmen der Branchen Chemie, Maschinenbau, Handel und IT.

  • 20. März 2017

    Treffen mit Staatspräsident Poroschenko und Premierminister Grojsman/ Deutsches Interesse an Handel und Investitionen nimmt wieder zu/ Neues Ukraine-Update des Ost-Ausschusses mit den wichtigsten Kennzahlen

    Am heutigen Montag reist eine elfköpfige Unternehmerdelegation unter Leitung des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele und des Ost-Ausschuss-Geschäftsführers Michael Harms zu Wirtschaftsgesprächen nach Kiew. Am 21. März stehen unter anderem Termine bei Premierminister Wolodymyr Grojsman und bei Staatspräsident Petro Poroschenko auf dem Programm. Beteiligt sind Vertreter großer und mittelständischer Unternehmen der Branchen Chemie, Maschinenbau, Handel und IT.

  • 10. März 2017

    Briefing Usbekistan in Frankfurt zu aktuellen Entwicklungen nach der Präsidentenwahl

    Auf einem Usbekistan-Briefing in Frankfurt am Main vermittelte der Ost-Ausschuss im März 2017 gemeinsam mit der Commerzbank einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Potenziale in dem Land. Nach dem Machtwechsel Ende 2016 ist das Interesse deutscher Unternehmen noch einmal gewachsen. Schließlich hat das Land einen großen Modernisierungs- und Investitionsbedarf und liegt am Knotenpunkt zwischen Europa und Asien an der neuen Seidenstraße.

  • 3. März 2017

    Neustart des Gremiums nach Aussetzung der EU-Sanktionen/ Treffen mit Außenminister Makej in Minsk

    Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der Republik Belarus sollen nach der Aussetzung der EU-Sanktionen im Jahre 2016 wieder intensiviert werden. Das ist das Ziel des deutsch-belarussischen Unternehmerrates, der auf Initiative des Ost-Ausschusses seine Arbeit wieder aufgenommen hat. Der belarussische Außenminister Vladimir Makej begrüßte bei einem Treffen in Minsk die Initiative.

  • 2. März 2017

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende löst Herbert Demel ab

    Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Wolfgang Büchele wurde am 1. März als neuer CEO der Stuttgarter M+W Group vorgestellt. Die M+W Group ist als weltweit agierendes High-tech-Unternehmen unter anderem auf die Herstellung von Geräten und Produktionsanlagen im Bereich der Reinraumtechnologie spezialisiert. Das Unternehmen erreichte 2015 mit 6.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von rund drei Milliarden Euro und ist in rund 30 Ländern aktiv. Wolfgang Büchele wird als CEO auch für die Region Deutschland und Osteuropa zuständig sein. Zuvor war der promovierte Chemiker von 2014 bis Ende 2016 CEO des Anlagenbauers Linde AG.

  • 1. März 2017

    2016 stärkster Exportanstieg seit vier Jahren/ Wachsende Nachfrage aus Südosteuropa und der Ukraine/ Exporte nach Russland stabilisieren sich

    Trendwende geschafft: Erstmals seit vier Jahren stiegen die deutschen Ausfuhren nach Osteuropa wieder deutlich stärker an, als der deutsche Export insgesamt. Während das Statistische Bundesamt für das Gesamtjahr 2016 ein deutsches Exportwachstum von rund einem Prozent vermeldete, kletterten die deutschen Lieferungen in die 21 vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft betreuten Länder um fast vier Prozent auf 53,9 Milliarden Euro. Das sind zwei Milliarden Euro mehr als 2015. Die Importe aus der Region sanken hingegen um 1,5 Milliarden auf 55,2 Milliarden Euro (minus 2,6 Prozent). „Entscheidend für den Aufschwung der deutschen Ost-Exporte sind zwei Faktoren: Die Nachfrage aus Südosteuropa ist ungebrochen stark und Russland findet langsam den Weg aus der tiefen Wirtschaftskrise“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele.

  • 28. Februar 2017

    Gespräche mit Regierung und Wirtschaftsakteuren/ Vertreter der neuen Regierung informierten über Reformpläne

    Ende Februar 2017 reiste eine Ost-Ausschuss-Delegation unter Leitung von Janusz Kulik, Sprecher des Länderkreises Südosteuropa im Ost-Ausschuss und Member of the Board der REWE International AG, zu Gesprächen mit der kroatischen Regierung nach Zagreb. Dort traf die Delegation, der Unternehmensvertreter unter anderem aus Handel, IT und Telekommunikation, Infrastruktur sowie Energie angehörten, mit der Vize-Premierministerin und Ministerin für Wirtschaft und Unternehmertum Martina Dalic zusammen, um sich über die aktuellen Prioritäten der neuen kroatischen Regierung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu informieren.

  • 24. Februar 2017

    Zwei Drittel der Unternehmen erwartet positive Entwicklung/ Umsätze, Exporte und Investitionen legen wieder zu/ Geschäftsklima-Umfrage Russland 2017

    Nach zwei Rezessionsjahren in Folge kommt die russische Wirtschaft 2017 langsam aus der Krise: Das unternehmerische Umfeld und die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft haben sich trotz der gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zuletzt spürbar verbessert. Dies ist das wichtigste Ergebnis der gemeinsamen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die der stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Schäfer, der DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier und der Vorstandsvorsitzende der AHK Matthias Schepp heute in Berlin vorstellten. An der Umfrage haben sich 190 Unternehmen beteiligt, die in Russland insgesamt 122.000 Mitarbeiter beschäftigen und rund 29 Milliarden Euro umsetzen.

  • 22. Februar 2017

    Ost-Ausschuss veranstaltete Workshop zur Holzwirtschaft in Osteuropa im rumänischen Rădăuți

    Welche Perspektiven bieten Holz- und Forstwirtschaft in und für Osteuropa? Wie können Standards für die Produktion weiterentwickelt werden? Und wie lassen sich wirtschaftliche Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit in ein Gleichgewicht bringen? Zukunftsweisende Fragen standen auf der Agenda eines Workshops im nordrumänischen Rădăuți (Radautz), den der Ost-Ausschuss am 21. und 22. Februar gemeinsam mit führenden Holzwirtschaftsunternehmen in der Region veranstaltete.

  • 18. Februar 2017

    Deutsch-russisches Unternehmergespräch mit dem russischen Außenminister Lawrow

    Die Unternehmensvertreter stellten die Themen industrielle Kooperation, Digitalisierung, gemeinsame Infrastruktur für Projekte auch in Drittländern sowie die Zusammenarbeit im Bereich Banken und Versicherungen ins Zentrum der Diskussion. Diskutiert wurde auch, welche Schwerpunkte die deutsche und die russische Wirtschaft bei den globalen Herausforderungen im Rahmen des G20/B20-Prozesses während der deutschen Präsidentschaft gemeinsam adressieren können.

  • 15. Februar 2017

    Armenien kann Brücke zwischen EU und Eurasischer Union werden/ Deutsch-Armenisches Wirtschaftsforum in Berlin

    Rund 150 Besucher lockte Mitte Februar das Deutsch-Armenische Wirtschaftsforum ins Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft. Organisiert wurde die Veranstaltung unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des armenischen Ministeriums für Internationale Wirtschaftsintegration und Reformen vom Ost-Ausschuss, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft (OEV) sowie der Botschaft der Republik Armenien.

  • 14. Februar 2017

    Schwerpunkt Ukraine und Belarus

    Die neue Ausgabe der Ost-Ausschuss Informationen mit einem Schwerpunkt zur Ukraine und Belarus ist da. Wir haben mit Alexander Markus, dem Vorstandsvorsitzenden der neu gegründeten Deutsch-Ukrainischen AHK, über die aktuellen Entwicklungen im Land gesprochen. Außerdem lesen Sie über den Start der dritten Runde des Stipendienprogramms Ukraine und erhalten Informationen zur aktuellen rechtlichen Entwicklung im Land. Zudem erfahren Sie, welche Herausforderungen die deutsche Beratergruppe Belarus für das Land 2017 sieht, und Projektleiterin Jelena Granovskaja zieht eine Bilanz des Partnerschaftsprojekts Belarus, das der Ost-Ausschuss seit 2011 durchführt.

  • 9. Februar 2017

    Ost-Ausschuss informierte auf der Fruit Logistica über die russische Kartoffelwirtschaft/ Viel Spielraum für Verbesserungen

    „Die Kartoffel ist das zweite Brot in Russland“, sagte Sergej Platonov, politischer Koordinator des Bundesverbands Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) in Russland, und unterstrich damit die Bedeutung der Veranstaltung zur russischen Kartoffelwirtschaft, die der Ost-Ausschuss im Rahmen der Fachmesse Fruit Logistica 2017 veranstaltete. Rund 150 Teilnehmer informierten sich über die Kooperationsmöglichkeiten in einer Branche, die in Russland zunehmend im Zeichen der Importsubstitution steht.

  • 6. Februar 2017

    Wirtschaftsforum Bulgarien in Berlin mit Staatspräsident Radev/ Unternehmen wünschen sich politische Stabilität

    Nur wenige Tage nach seiner Vereidigung nutzte der neue bulgarische Präsident Rumen Radev am 6. Februar seinen Staatsbesuch in Berlin zum Dialog mit der deutschen Wirtschaft. Den Rahmen dazu bot das Wirtschaftsforum Bulgarien, das der Ost-Ausschuss gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Deutsch-Bulgarischen Forum (DBF) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisierte. Begleitet wurde Radev von Wirtschaftsminister Teodor Sedlarski und Außenminister Radi Naidenov. Beide sind Mitglieder eines Übergangskabinetts, das erst vor wenigen Tagen ernannt wurde.

Seiten