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  • 28. August 2017

    Exporte nach Osteuropa steigen um 17 Prozent/ Aufschwung im Russland-Handel nicht ungefährdet/ Ungebrochen große Nachfrage in Südosteuropa

    Der deutsche Außenhandel mit Osteuropa hat im ersten Halbjahr 2017 kräftig angezogen. Das zeigen die neuen Daten des Statistischen Bundesamts, die der Ost-Ausschuss ausgewertet hat. „Der Warenaustausch mit den 21 vom Ost-Ausschuss betreuten Ländern stieg in der ersten Jahreshälfte um ein Fünftel auf 62,8 Milliarden Euro – fast elf Milliarden Euro mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele zu den neuen Zahlen. Der Anteil der Region am gesamten deutschen Außenhandel kletterte dadurch wieder auf deutlich über fünf Prozent.

  • 28. August 2017

    Interview mit dem georgischen Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland Lado Chanturia

    Exzellenz, welche Inhalte hat das Deutsch-Georgische Jahr und welche Hoffnungen verbinden Sie mit ihm?

    Geplant sind über 130 Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Politik und Wirtschaft. Eines der Highlights war die festliche Eröffnungszeremonie im Weltsaal des Auswärtigen Amtes mit den Reden der beiden Außenminister Sigmar Gabriel und Mikheil Janelidze. Ebenso beeindruckend war das Gala-Konzert des Symphonischen Orchesters Tbilisi in der Berliner Philharmonie am 7. Januar. Diese beiden Ereignisse waren nur der Anfang eines ganzen Jahres mit spannenden Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Buchpräsentationen, Musik- und Filmwochen. Im Jahr 2018 übernimmt Georgien die Rolle des Gastgebers der Frankfurter Buchmesse. Dieses Ereignis bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, die georgische Literatur, ihre junge Künstlerszene sowie die Kulturveranstaltungen und Entwicklungen einer der ältesten Kulturnationen der Welt hervorzuheben.

  • 14. August 2017

    Schwerpunktthema Zentralasien/Südkaukasus

    Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Ost-Ausschuss Informationen sind Zentralasien und der Südkaukasus. Zentralasien ist in diesem Sommer erstmals Austragungsort einer Weltausstellung. Einen Bericht zur EXPO 2017 im kasachischen Astana finden Sie in der August-Ausgabe. Aus Anlass des deutsch-georgischen Kulturjahrs, das bis zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2018 mit zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen begangen wird, blicken wir außerdem nach Georgien. Wir berichten ebenso über die Jahrespressekonferenz des Ost-Ausschusses Ende Juli, die unter dem Eindruck der neuen US-Sanktionen gegen Russland stand, und informieren über den Stand der Sanktionsdebatte. Veranstaltungsberichte, unter anderem über die Jahresversammlung des Ost-Ausschusses, runden diese Ausgabe ab.

  • 1. August 2017

    Russland-Sanktionen könnten europäische Unternehmen treffen

    Am 25. Juli hat das US-Repräsentantenhaus mit der überwältigenden Mehrheit von 419 zu 3 Stimmen neue Sanktionen gegen Russland, den Iran und Nordkorea verabschiedet. Auch der US-Senat stimmte dem Gesetzespaket zu, die Unterschrift von Präsident Donald Trump gilt als sicher. Die neuen Russland-Sanktionen könnten auch die europäische Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen.

  • 27. Juli 2017

    Jahrespressekonferenz des Ost-Ausschusses wurde live ins Internet übertragen

    Am Donnerstag, den 27. Juli 2017, fand in der Geschäftsstelle die traditionelle Jahrespressekonferenz des Ost-Ausschusses statt. Da der Termin mit der Entscheidung des US-Repräsentantenhauses zusammenfiel, neue Sanktionen gegen Russland einzuführen, traf die Pressekonferenz auf ein großes Interesse bei in- und ausländischen Medien. Insgesamt nahmen 40 Journalisten an der Pressekonferenz teil, rund 60 Medienbeiträge sind im Anschluss erschienen.

  • 27. Juli 2017

    Exporte nach Osteuropa wachsen um 22 Prozent/ Harms: „Durch Vermischung neuer US-Sanktionen mit Wirtschaftsinteressen leidet Akzeptanz der Sanktionen“/ Nordstream 2 sollte nicht politisiert werden

    Der deutsche Ost-Handel erlebte in den ersten fünf Monaten 2017 einen regelrechten Boom: „Das Handelsvolumen mit den 21 Ost-Ausschuss-Ländern kletterte in den ersten fünf Monaten 2017 um gut zehn Milliarden Euro auf insgesamt 52 Milliarden Euro“, teilte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Michael Harms in Berlin mit. Dies entspricht einem Zuwachs von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei legten die deutschen Exporte in 21 osteuropäische Länder um 18 Prozent zu, die deutschen Importe aus der Region kletterten sogar um 27 Prozent.

  • 26. Juli 2017

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Büchele kritisiert die geplanten, neuen US-Sanktionen gegen Russland und deren Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft

    Das US-Repräsentantenhaus verabschiedet am 25. Juli neue Russland-Sanktionen. Dieses Gesetzespaket wird Anfang August dem US-Senat noch zur Bestätigung vorgelegt. Anschließend muss US-Präsident Trump entscheiden, ob er die Sanktionen mit seiner Unterschrift in Kraft setzt. Die neuen Maßnahmen könnten sich auch auf die europäische Wirtschaft auswirken, da das neue Gsetz unter anderem Sanktionen gegen alle Unternehmen vorschlägt, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen. Ausdrücklich soll damit auch das Pipeline-Projekt Nordstream 2 verhindert werden. Die geplanten Maßnahmen kommentiert der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Wolfgang Büchele:

  • 25. Juli 2017

    Kooperation zwischen Ost-Ausschuss und russischer Agentur KMSP zur Unterstützung des deutschen und russischen Mittelstandes trägt Früchte:  Technologieunternehmen GEA unterzeichnet Road Map

    Ein Projekt des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zur Unterstützung deutscher Produzenten in Russland nimmt weiter Fahrt auf: In den Räumen des Ost-Ausschusses wurde am Dienstag, 25. Juli 2017, bereits der zweite Kooperationsvertrag einer deutschen Firma mit der russischen Korporation für Mittelstandsförderung (KMSP) abgeschlossen. Der Düsseldorfer Spezialmaschinenbauer GEA unterzeichnete eine Vereinbarung zur Suche und Qualifikation russischer Zulieferunternehmen. Damit soll die Wertschöpfungstiefe in Russland weiter erhöht werden und gleichzeitig der russische Mittelstand vom Know-how des Unternehmens profitieren.

  • 21. Juli 2017

    Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Büchele kommentiert Berichte über die Missachtung von Sanktionsauflagen durch Russland

    Nach Informationen von Siemens sind vier für ein Kraftwerk im südrussischen Taman gelieferte Gasturbinen entgegen vertraglicher Vereinbarungen lokal modifiziert und von einem russischen Partnerunternehmen auf die Krim weitergeliefert worden. Dies ist aufgrund der bestehenden Krim-Sanktionen rechtswidrig. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele kommentiert diesen Vorgang folgendermaßen:

  • 20. Juli 2017

    Usbekistan stellt seine Investitionsförderung neu auf/ Deutsch-Usbekisches Businessforum in Berlin

    Usbekistan unterzieht sich seit der Amtseinführung des neuen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev einer Reformkur. Vieles wird angepackt, um das Land wettbewerbsfähiger zu machen. Auch die Regierungsstrukturen werden kritisch hinterfragt. So musste die deutsch-usbekische Regierungsarbeitsgruppe, die seit fünf Jahren nicht mehr zusammengekommen ist, im April 2017 kurzfristig verschoben werden, da auf der usbekischen Seite interne Umstrukturierungen anstanden. Diese Umstrukturierungen sind nun überstanden und so traf man sich kurz vor der Sommerpause im Juli in Berlin, um das bilaterale Gremium wieder zu beleben.

  • 19. Juli 2017

    Ost-Ausschuss lud Mitglieder und Partner an den Berliner Osthafen ein / Kritik an US-Sanktionsplänen

    Ein historischer Getreidespeicher am Berliner Osthafen wurde am 12. Juli 2017 Schauplatz der Jahresveranstaltung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Nachdem tagsüber Vorstand, Präsidium und Mitglieder des Ost-Ausschusses in den verschiedenen Gremien getagt hatten, versammelten sich am frühen Abend rund 150 Gäste in diesem Denkmal der Berliner Industriegeschichte, darunter Mitglieder und Partner des Ost-Ausschusses, politische Prominenz wie der Ostbeauftragte der Bundesregierung Gernot Erler und der Chef der Münchener Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger sowie viele Vertreter osteuropäischer Botschaften. Gastredner des Abends war Markus Ederer, Staatssekretär im Auswärtigen Amt und designierter EU-Botschafter in Moskau.

  • 17. Juli 2017

    Jahresbericht des Ost-Ausschusses in neuem Layout

    Mitte Juli erschien das Mittel- und Osteuropa Jahrbuch 2017, das der Ost-Ausschuss in Kooperation mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft herausgibt, in neuem Layout. Es enthält einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Osteuropa im zurückliegenden Jahr und dokumentiert die Veranstaltungen und Projekte des Ost-Ausschusses zwischen Juli 2016 und Juni 2017. Informationen zu Gremien und Mitgliedern des Ost-Ausschusses schließen sich an. Danach folgen Wirtschaftsprofile aller mittel- und osteuropäischen Länder. Dadurch wird das Jahrbuch zu einem wertvollen Nachschlagewerk.

  • 13. Juli 2017

    Harms: Wichtiger Schritt zu wirtschaftlicher Integration der Länder des Westlichen Balkans/ Ost-Ausschuss unterstützt Pläne für IT-Gipfel

    Unter Teilnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der wichtigsten Regierungsvertreter aus sechs Westbalkan-Staaten, Frankreich und Italien fand am 12. Juli im italienischen Triest der vierte Westbalkan-Gipfel statt. Seit der ersten Konferenz 2014 in Berlin engagiert sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für diese Initiative, die zu einer engeren Anbindung der sechs beteiligten Westbalkan-Länder an die EU und zu einer verstärkten wirtschaftlichen Kooperation in der Region beitragen soll.

  • 7. Juli 2017

    Geballte deutsche Präsenz in Astana

    Zahlreiche Veranstaltungen rund um die deutsche Woche auf der Weltausstellung EXPO-2017 in der kasachischen Hauptstadt Astana drehten sich um die bilaterale Zusammenarbeit insbesondere im Energie- und Rohstoffsektor.

    Mit aller Kraft strebt Kasachstan in die Riege der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Bis 2030 möchte das zentralasiatische Land sich neu erfinden und einen Platz unter den 30 am meisten entwickelten Staaten einnehmen. Dafür ist die kasachische Regierung zu Reformen und Investitionsförderungen bereit. Nirgendwo im Land wird das sichtbarer als in der kasachischen Hauptstadt Astana, die praktisch aus dem Nichts innerhalb von 19 Jahren in die kasachische Steppe gebaut wurde und sich als eine futuristische, aber gleichzeitig lebenswürdige Stadt präsentiert. Die internationale Ausstellung EXPO-2017, die seit dem 10. Juni die Besucher anzieht, fügt sich mit ihrer Architektur nahtlos in das Stadtbild ein.

  • 29. Juni 2017

    Positionspapier beziffert Folgen für die Wirtschaft auf hohen zweistelligen Milliardenbetrag/ Büchele hofft auf Fortschritte im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg und warnt vor Plänen des US-Senats zur Ausweitung der Sanktionen

    Im Juli 2017 jährt sich zum dritten Mal die Einführung von EU-Sanktionen gegen die russische Öl-, Rüstungs- und Finanzindustrie in Folge des Krieges in der Ost-Ukraine, die Russland mit einem Importverbot für landwirtschaftliche Produkte aus der EU beantwortet hatte. Angesichts des Jahrestags und aktueller Pläne des US-Senats für eine Ausweitung der Sanktionen, legt der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ein Positionspapier vor, das die bisherigen Folgen für die deutsche und europäische Wirtschaft bilanziert und sich für eine schrittweise Überwindung der Wirtschaftssanktionen ausspricht.

  • 29. Juni 2017

    Positionspapier beziffert Folgen für die Wirtschaft auf hohen zweistelligen Milliardenbetrag

    Im Juli 2017 jährt sich zum dritten Mal die Einführung von EU-Sanktionen gegen die russische Öl-, Rüstungs- und Finanzindustrie in Folge des Krieges in der Ost-Ukraine, die Russland mit einem Importverbot für landwirtschaftliche Produkte aus der EU beantwortet hatte. Angesichts des Jahrestags und aktueller Pläne des US-Senats für eine Ausweitung der Sanktionen, legt der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ein Positionspapier vor, das die bisherigen Folgen für die deutsche und europäische Wirtschaft bilanziert und sich für eine schrittweise Überwindung der Wirtschaftssanktionen ausspricht.

  • 26. Juni 2017

    Unterstützung auf dem europäischen Weg

    Ende Juni wurde der 14. Jahrgang des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westlichen Balkan im Rahmen eines Abendempfangs in Berlin begrüßt. Die über 60 Stipendiaten traten anschließend ihre Praktika in deutschen Unternehmen an.

  • 16. Juni 2017

    Der Stellvertretende Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Schäfer zu den Plänen für neue US-Sanktionen gegen Russland

    "Die Sanktionspläne des US-Senats sind zutiefst alarmierend und prinzipiell eine Bedrohung für die europäische und deutsche Wirtschaft. Hier wird „Amerika first“ in einer ganz neuen Dimension praktiziert, um US-Anbietern internationale Märkte zu öffnen, auf Kosten europäischer Arbeitsplätze. Eine exterritoriale Anwendung von Wirtschaftssanktionen halten wir generell für falsch.

  • 14. Juni 2017

    Digitalisierung ist ein Katalysator für nachhaltiges Wachstum und notwendige Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt. Dabei stehen wir erst am Anfang einer globa­len Entwicklung. Eine digitale Infrastruktur, vor allem die flächen­deckende Verfügbarkeit moderner Telekommunikationsnetze, ist eine notwendige Voraussetzung, um die Vorteile der Vierten Industri­ellen Revolution zu nutzen.

  • 13. Juni 2017

    Am 14. und 15. Juni hielt sich eine Delegation des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zu hochrangigen Gesprächen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest auf. Die 15-köpfige Delegation wurde durch den Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Büchele geleitet. Vertreten waren große und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Logistik, IT, Medizin, Handel und Finanzdienstleistungen. Auf dem Programm standen Gespräche mit Präsident Klaus Johannis sowie dem Premierminister sowie Vertretern aus dem Wirtschaftsministerium und dem Ministerium für Unternehmertum, Handel und Geschäftsumfeld. Botschafter Cord Meier-Klodt stimmte am Morgen gemeinsam mit dem AHK Präsidenten Dragos Anastasiu die Delegation in einem Briefing insbesondere mit Blick auf die sich dynamisch ändernde politische Lage auf die Gespräche ein. Bereits am Vorabend hatte Botschafter Meier-Klodt die Delegation des Ost-Ausschusses gemeinsam mit der zeitgleich in Bukarest anwesenden Delegation des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich zu einem Empfang eingeladen.

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